Schloss Hünegg Hilterfingen bei Thun

Bei unserem gestrigen Kurzbesuch in Thun bei Dosi und Berni besichtigten wir nebenbei auch das Schloss Hünegg in Hilterfingen. Die politische Gemeinde hat heute etwas über 4’000 Einwohner und ist der Geburt- und Jugendort von Berni. Die Schlösser Hünegg und Eichbühl aus der zweiten Hälfte des 19. Jh. gehören zu den imposantesten Bauwerken am Thunersee und zeugen von Reichtum dieser Gegend. Ein weiteres Schloss – die Chartreuse – wurde nur wenige Jahrzehnte nach der Erbauung wieder abgerissen.

Der gestrige Tag war ein kalter Wintertag den wir aber sehr genossen. In einer entspannten Atmosphäre denken wir noch lange an diese viel zu kurze Zeit zurück. Danke Dosi und Berni!

Das Schloss ist ein herrschaftlicher Landsitz mit einer seltenen, originalen Inneneinrichtung. Die lebendige Atmosphäre des Haushaltes vermittelt den Eindruck, die Eigentümer seien nur kurz abwesend.

Das Schloss wurde vom deutschen Architekten Heino Schmieden entworfen und 1861 bis 1863 für den Baron Albert von Parpart im Stil des Historismus mit Formen der Renaissanceschlösser an der Loire gebaut. Das Haus wurde 1900 durch Gustav Lemke-Schuckert leicht erweitert und grossteils im Jugendstil neu eingerichtet. Die Inneneinrichtung ist geprägt durch ausgesuchte, kostbare Materialien und eine reichhaltige Ausstattung.

In dem Schloss befindet sich das Museum für Wohnkultur des Historismus und des Jugendstils.

„Indianer“ vom Gölä – Echo vom Glaubenberg

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