Monatsarchive: August 2012

Allianz Helpbox®: Ein neues Geschäftsmodell?

Nur 80 Rappen pro Tag bedeutet im Jahr knapp Fr 300.- für etwas, was der Kunde wahrscheinlich in der Schweiz statistisch nie brauchen wird. Unentdeckte Unfälle sind in der Schweiz eher selten. Stürzt einmal ein Auto unbemerkt in ein Tobel so kann aus technischer Sicht in vielen Fällen weder ein GPS- noch ein Natel-Signal empfangen werden. Kommt hinzu, dass Allianz suggeriert, dass der Name Helpbox® geschützt sein soll.

2015 wird in Europa das eCall System in allen EU-Neuwagen eingebaut sein und die Allianz-Box ist dann bereits veraltet. Und warum soll eigentlich die Versicherung als erstes von einem Unfall in Kenntnis gesetzt werden wenn es um die Rettung von Menschenleben geht?
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1812 – Napoleons Feldzug in Russland

Der 27jährige Albrecht Muralt, Schweizer Oberlieutenant beim 5. Bayerischen Chevaulegers Regiment verzeichnete den totalen Verlust seiner Kavallerie. Er war auch überzeugt davon, dass Offiziere wegen ihrer Disziplin eher eine Ueberlebenschance hatten als Soldaten. Nur dank dem immer wieder Ausleihen seines Kochtopfes gegen Abgabe von etwas Essbarem konnte er schliesslich überleben.

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Steuerabkommen Schweiz-Deutschland: Diskussion in der Arena des Schweizer Fernsehens

Gleich am ersten Tag nach der Vorstellung des neuen Koalitionsvertrages hatte der 59 Jahre alte Rheinländer seinen ersten großen Auftritt. Nach langwierigen Verhandlungen konnte er endlich Vollzug beim Dauerbrenner Abwicklung der West LB melden. Sein Start in der vorausgegangenen rot-grünen Minderheitsregierung war weniger gelungen. Denn sein Nachtragshaushalt für das Jahr 2010 sah damals eine Rekord-Nettoneuverschuldung von mehr als acht Milliarden Euro vor, von Haushaltskonsolidierung also keine Spur. Weiterlesen

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Deutschland und die Doppelte Moral von „Nowabo“

Er zählt zu den lautstärksten Gegnern des von der schwarz-gelben Bundesregierung ausgehandelten, aber noch nicht ratifizierten Steuerabkommens mit der Schweiz: Es soll im kommenden Jahr in Kraft treten und sieht unter anderem eine nachträgliche Pauschalsteuer für in die Schweiz transferierte Vermögen vor.
Starke Worte bemüht „Nowabo“, wie er intern genannt wird. Als „Ablasshandel für Steuerhinterzieher“ oder „Schlag ins Gesicht der Ehrlichen“ hat er das Abkommen bezeichnet. Von „Schlupflöchern so groß wie Scheunentore“ spricht er.
Dass Deutsche Banken umgekehrt dasselbe mit Schweizer Steuerflüchtigen machen verschweigt er. Mindestens Banken im grenznahen Raum offerieren noch heute der Schweizer Kundschaft Anlagemöglichkeiten mit guten Renditen von teilweise über 4 % Zins. Dabei unterzeichnet der Schweizer den Banken im Ausland eine unbeschränkte Vollmacht, dass diese auf sein persönliches Bankkonto im Deutschen Ausland zugreifen und damit unbemerkt Geld transferieren können. Damit nicht genug. Alle Anlagen sind absolut ohne Gebühren oder versteckte Spesen und dies im fünfstelligen Euro-Bereich. Damit wird immer wieder auf die gute Renditemöglichkeit für Schweizer Kundschaft hingewiesen, weil Deutschland eben keine Verrechnungssteuer oder Abgaben kenne. Es bleibt also alleine den Schweizern überlassen, ob sie als ehrliche aber dumme Steuerpflichtige gelten wollen oder als gewiefte Steuerflüchtlinge.
Wenn ich das „Lamento“ von „NOWABO“ zu Gemüte führe komme ich zum Schluss und meine, dass „NOWABO“ entweder nicht richtig informiert ist oder bewusst von den Machenschaften der Banken im eigenen Land ablenken will. Nur wo ist dann die hochgelobte Moral, wenn er sich mit Hehlern auf die gleiche Stufe stellt und seinen Bürgern das verbietet was seine Banken auch heute noch den im Ausland wohnhaften Bürgern anbietet. Nämlich Wege zum „Steuerhinterziehen“.
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Die ersten Panoramaaufnahmen von «Curiosity»

Der Marsroboter «Curiosity» hat neue Bilder zur Erde geschickt. Die ersten farbigen Panoramaaufnahmen zeigen, dass der rote Planet seinen Namen verdient. Tagesschau vom 10.08.2012

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Fotograf Gino Granieri: «Follow your heart!» an der 21. Streetparade in Zürich

Heute wummern wieder rund um das Zürcher Seebecken die Bässe und Hunderttausende werden antanzen, um an der Street-Parade zu feiern. Die ausgelassene Party und die Selbstinszenierung der Besucher hat der Fotograf und Multimediakünstler Gino Granieri über vier Jahre hinweg in unzähligen Bildern festgehalten. Die Bilderflut hat er nun zum Start der 21. Parade zu einem aufwendigen Clip verarbeitet. Entstanden ist ein Video, das den Betrachter nicht schnell zudröhnt, sondern über acht Minuten mitnimmt auf einen Trip durch die grösste Party der Schweiz. Weiterlesen

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Nasa meldet erfolgreiche „Curiosity“-Landung auf dem Mars

Heute morgen früh ist ein Roboter der US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde Nasa mit dem Namen «Curiosity» auf dem Mars gelandet. Zwei Jahre lang soll er nach Spuren von Leben auf dem Mars suchen Erste Bilder erreichten bereits die Erde. Nun soll die Maschine nach Wasser suchen.
Das Fahrzeug mit einem Gewicht von 900 Kilogramm setzte in der Nähe des 5.000 Meter hohen Mount Sharp im Gale-Krater auf. Das Manöver war heikel, schließlich sollte der 2,5 Milliarden Dollar teure Roboter mit einem neuen, komplizierten und unerprobten Verfahren in elf Kilometern Höhe von knapp 21.000 Kilometern pro Stunde auf null abgebremst werden. Anderthalb Minuten später sollte sich in einer Höhe von 1,6 Kilometern und bei einer Geschwindigkeit von 320 Kilometern pro Stunde von der Sonde ein Sky Crane lösen. Was sie nachfolgend als Animation sehen können hat tatsächlich auch so geklappt.

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Erneuter Rückschlag für die Euro-Zone: Auch Slowenien herabgestuft

Die Euro-Zone fürchtet um Slowenien. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, das Land müsse unter den europäischen Rettungsschirm schlüpfen. Nun hat die Ratingagentur Moody’s den Pessimisten Recht gegeben.
Die Bonitätswächter senkten die Kreditwürdigkeit des Euro-Mitgliedslandes gleich um drei Stufen. Die Bewertung sei von „A2“ auf „Baa2“ reduziert worden, teilte die Agentur mit. Auch der Ausblick bleibe negativ, so ein Moody’s-Sprecher. Damit ist das Land nur noch zwei Stufen oberhalb des „Ramsch“-Status angelangt.
Eigentlich nicht verwunderlich, betrachtet man die Lebensweise der Slowenen von einer gewissen Distanz aus. Noch immer die billigsten Treibstoffpreise in ganz Europa obwohl bei Ihnen auch kein Oel aus der Erde sprudelt. Aehnlich wie die Griechen lebt Slowenien noch immer über seine Verhältnisse. Dies sieht man spätesten dann, wenn man sich beispielsweise im benachbarten Kroatien auf dem Campingplatz Sirena in Novigrad aufhält und nur von Slowenen umringt ist. Hier war der Platz Mitte Juni 2012 ausschliesslich von Motorfahrzeugen mit Slowenischen Kennzeichen überstellt. Einzelne Parzellen gleich zu 300 % weil um diese Zeit die Slowenen ihren National-Feiertag feiern und dann wollen sie eben ihre Freunde im benachbarten Kroatien mit ihren neuen Sportwagen „beehren“.
Eigentlich ist der Euro eine glatte Fehlkonstruktion. Bereits bei der Einführung unter Helmut Kohl war eigentlich klar, dass die Mentalität eines Norddeutschen mit denen eines Sizilianers diametral gegenüber stehen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit beider Regionen nie angeglichen werden kann.
Irgendwann muss alleine das Deutschen Volk den Fehler von damals bezahlen. Je länger die Eurokrise dauert desto teurer wird es werden.
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