Monatsarchive: Juli 2010

Von der Schmalspurbahn-Gesellschaft Landquart/Davos zur Rätischen Bahn

Beim Bau der ersten Linie wurde von vornherein darauf Rücksicht genommen, dass sie nicht bloss als Lokalbahn, sondern als erstes Stück eine nach Italien führende Alpenbahn angesehen wurde. Deshalb wurde auch die Schmalspurbahn mit 1 m Spurbreite durchgehend als Adhäsionsbahn mit maximal 4.5 % Steigung gebaut. Aus ästhetischen Gründen wurden die Brücken denn auch möglichst aus Stein gebaut. Nur in wenigen Fällen wurde von diesem Prinzip abgewichen und günstigere Eisenkonstruktionen verwendet. Weiterlesen

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Gedanken im Aufstieg zur Fourcla Val dal Botsch, 2677 müM

Trip, trap, trip, trap.
Langsam aber stetig gewinnen wir auf dem von Gewittern ausgewaschenen Weg zur Fourcla Val dal Botsch auf etwa 2100 Meter an Höhe. Haben wir letztes Jahr an dieser Stelle nicht noch Edelweisse gesehen? Die Grasnarbe ist heute nicht mehr kompakt grün sondern mit vielen Steinen durchsetzt. Die alte Beschriftung weiter unten, die auf eine markante Richtungsänderung des Weges aufmerksam macht, hängt etwa 10 Meter an einer Felswand über dem Bach. Dieser führt zwar nur mehr wenig Wasser, sodass auch der Steg darüber bei der Abzweigung auf Margunet nicht mehr notwendig ist. Weiterlesen

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Das Unterengadin am Beginn der Neuzeit

Die Neuzeit ist eine der drei historischen Grossepochen. Sie folgt auf das europäische Mittelalter und dauert bis heute an. Der noch heute gültige Gregorianische Kalender wurde Ende des 16. Jahrhunderts durch eine Reform des Julianischen Kalenders entworfen und 1582 durch Papst Gregor eingeführt. Zuletzt stellte 1926 die Türkei auf den Gregorianischen Kalender um. Weiterlesen

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Wie war es im Spätmittelalter in Zernez?

Man schrieb das Jahr 1280, als die Herren von Wildenberg mit ihrer Stammburg in Falera bei Flims expandierten. Diese bauten in Zernez neben den wenigen, bereits vorhandenen kleinen Wohntürmen einen viel grösseren Turm. Er diente sowohl zum Wohnen wie zur … Weiterlesen

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100 Jahre Bernina-Bahn

Die Berninabahn wurde von Anfang an elektrisch betrieben. Den Strom bezog sie von den Kraftwerken Brusio AG als Drehstrom mit 7000 Volt und 50 Perioden. Auf 25’000 Volt transformiert wurde der Strom damals mit einer Hochspannungsleitung über den Berninapass geführt. An dieser Leitung lagen 4 Umformerstationen in Campocologno, Posciavo, Bernina Hospiz und Pontresina.
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Halbtages-Wanderung in Zernez

Was treiben wir heute an diesem heissen Sonntag im Juli 2010, fragen wir uns nach einer aussergewöhnlichen Nacht ohne Schlaf in Zernez. Das BumBum vom nahen Open Air Konzert liess uns kaum ein Auge zudrücken. Müde marschieren wir etwa um … Weiterlesen

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Die Highlights unserer Norwegenreisen 2009 & 2010 – Fährverbindungen

Norwegen hat eine Fläche von rund 262’000km2 (ohne Spitzbergen mit 61’000km2 und ohne Königin-Maud-Land in der Antarktis mit 2,8 Mio. km2). Es ist somit über 6x so gross wie die Schweiz – ein riesiges und wunderschönes Land. Wie man nach … Weiterlesen

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