Monatsarchive: Juli 2012

Gästeschwund bei Hotellerie und Parahotellerie im Ferienland Engadin

Seit geraumer Zeit verkündet „Präsenz Schweiz“ den Rückgang der Logiernächte in den klassischen Tourismusgebieten im Alpenland Schweiz. Nicht immer ist es der hohe Wechselkurs und der Preise wegen, dass Gäste aus dem nahen Ausland ausbleiben. Viel eher sind es meist die kleinen Dinge die den Gast stören.
Freundlichkeit, mangelnde Flexibilität bei Auftragsentgegennahme sowie beispielsweise auch die Empfangbarkeit von ausländischen TV- und Radio-Sendern in der Schweiz.
Dabei spielt gerade die Parahotellerie eine stiefmütterliche Rolle. Fremdenverkehrs-Abgaben werden hier im einstelligen Frankenbereich pro Tag genau gleich verlangt wie im Hotel doch Vergünstigungen wie beispielsweise „verbilligte Fahrten auf Bergbahnen“ bleiben meistens aus. Und anstelle seiner Heimat-TV-Sender bekommt der Gast lediglich einen „Schlüssel“ in seinem Empfangsgerät vorgesetzt, der ihm zwar zeigt, dass hier das „Jedermannsfernsehen DVB-T“ empfangbar wäre aber nur gegen eine happige Gebühr bei der lokalen TV-Gesellschaft. Dass selbst Schweizer für den digitalen Radioempfang ihrer „Musigwälle 531“ (ehemals Landessender Beromünster) noch extra bezahlen sollen entspricht in keiner Art und Weise einer offenen Schweiz so wie sie unsere Bundespräsidentin letzthin wieder in London verkündete.
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Zernez: Verkehrsknotenpunkt und strategische Lage bereits seit dem Mittelalter

Für Maximilian I. war während des ganzen Schwabenkrieges eindeutig die Eroberung des Engadins und des Münstertals das wichtigste Ziel. Ende März stiessen Truppen des Königs und des Schwäbischen Bundes plündernd und zerstörend ins Münstertal bis hinauf an den Ofenpass bei Zernez vor. Der bischöfliche Hauptmann auf der Fürstenburg, Benedikt Fontana, musste fliehen, die Äbtissin des Klosters St. Johann und weitere 33 Engadiner wurden als Geiseln verschleppt. Im oberen Vinschgau zwischen Mals und Glurns sammelte Maximilian dann im Mai ein Heer von 12’000 Mann, um den entscheidenden Schlag gegen die Drei Bünde auszuführen. Zum Schutz des Heerlagers war zwischen Taufers und Laatsch eine starke Letzi errichtet worden, die den Engpass der Calven sperrte, wo der Rambach aus dem Münstertal in das Etschtal hinausfliesst. Der Festungswall war stark gebaut und mit zahlreichen Geschützen bestückt.

Auf Drängen Benedikt Fontanas beschlossen die Drei Bünde schliesslich, der Bedrohung durch das habsburgische Heer entgegenzutreten. Am 11. Mai wurden die habsburgischen Truppen vom Ofenpass wieder vertrieben. Am 17. Mai zog dann die Hauptmacht der Bündner von Zuoz aus mit 6300 Mann ins Münstertal. Als sie am 21. Mai vor der Letzi ankamen, beschlossen sie sofort anzugreifen, weil die Verpflegung der Truppe im kargen Gebirge über längere Zeit unmöglich war und Maximilian I. mit einem weiteren Heer auf dem Weg in den Vinschgau war. Im Haus «Chalavaina» wurde in einem kurzen Kriegsrat ein Schlachtplan entworfen – daher die rätoromanische Bezeichnung der Schlacht als «battaglia da Chalavaina».
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Krankheit „Arthrose“: Was ist das eigentlich?

Krankheit „Arthrose“: Was ist das?
Der Begriff Arthrose (lat. deformare ‚verstümmeln‘) bezeichnet nach einer nichtamtlichen Definition einen „Gelenkverschleiss“ welcher das altersübliche Mass überschreitet.
Als Ursache wird ein Übermass an Belastung – etwa erhöhtes Körpergewicht – angeborene oder traumatisch bedingte Ursachen, wie Fehlstellungen der Gelenke oder auch knöcherner Deformierung durch Knochenerkrankungen wie Osteoporose gesehen. Die Arthrose kann ebenfalls als Folge einer anderen Erkrankung, beispielsweise einer Gelenkentzündung entstehen (sekundäre Arthrose) oder mit überlastungsbedingter Ergussbildung einhergehen. In der anglo-amerikanischen Fachliteratur wird die Arthrose als Osteoarthritis (OA) bezeichnet. Nicht zu verwechseln mit der Rheumatoiden Arthritis, einer chronisch entzündlichen Gelenkerkrankung.
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Island Rundreise 2012 mit T&T

Heute tuckern T&T (Theres und Thomas) auf dem Schiff „Norröna“ der Smyril Line von Hirtshals/DK Richtung Norden über Tórshavn nach Seyðisfjörður auf Island. Mit dabei – wie immer wenn es auf Abenteuerreise geht- ihr Offroad-Camper Toyota Landcruiser HDJ80, 4.2l, Diesel mit 170PS. Weiterlesen

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Sonnensturm vom Samstag, 14. Juli 2012

Bislang ist es durch das Naturereignis weder zu Komplikationen im Flugverkehr noch zu Störungen im Handynetz gekommen. Entwarnung wollen die Experten aber noch nicht geben.
Der Sturm hatte sich bereits am Donnerstag von der 150 Millionen Kilometer entfernten Sonne gelöst. Stärke und mögliche Folgen des Sonnensturms wurden von den Weltraumagenturen Nasa und ESA sowie der US-Wetterbehörde NOAA zunächst unterschiedlich eingeschätzt.
Nach Angaben des ESA-Experten Juka-Pekka Lontama haben Sonnenstürme ein eigenes magnetisches Feld. Wenn dieses beim Auftreffen auf das irdische Magnetfeld nordwärts gerichtet sei, komme es voraussichtlich nur zu einem schwachen Sonnensturm. «Wenn das Magnetfeld aber südlich ausgerichtet ist, bekommen wir starke Folgen», sagte Lontama.
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Piloten-Crew von Airbus A330-AF 447 war total überfordert

Chef-Ermittler Alain Bouillard erklärte dazu, dass die beiden verantwortlichen Piloten in dieser Phase gar nie realisierten, dass sich ihr Flugzeug in einem «stall» befand. Laut Bouillard hätte eine erfahrene Crew mit einem klaren Verständnis der Situation die Möglichkeit gehabt, die Passagiermaschine wieder zu stabilisieren. Die Piloten der Air-France-Maschine hätten sich dagegen in einem Zustand nahezu «totalen Kontrollverlusts» befunden.

Piloten wird während ihrer Ausbildung von Beginn an gelehrt, im Falle eines Strömungsabrisses die Nase des Flugzeugs nach unten zu drücken und gleichzeitig die Geschwindigkeit zu erhöhen.
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Südeuropa 2012: Rundreise ums Adriatische Meer in 47 Tagen

Vom 13. Mai bis 29. Juni 2012 umrundeten wir mit unserem Camper der Marke Adria Compact SL das „Adriatische Meer“. Vorerst ging es in Italien der östlichen Küste entlang bis zum Absatz des Stiefels ans Ionische Meer. Dann setzten wir … Weiterlesen

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Südeuropareise 2012: Autobahn- , Camping -, Diesel- und Fähr-Kosten

Die Gesamtkosten für die 46-tägige Südeuropatour beliefen sich auf etwas über Fr. 3‘000. Davon wurden etwa Fr 600.- für den Kraftstoff Diesel, für Fähren Euro 300.- und für den Aufenthalt auf Campingplätzen Fr. 600.- aufgewendet. Die ausschliesslich in Italien zu bezahlenden Autobahngebühren schlugen weniger als Euro 70.- zu Buche.
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