Monatsarchive: Juli 2011

Gesamte Militärführung der Türkei zurückgetreten

Tagesschau vom 30.07.2011 In den vergangenen 2 Monaten spürten wir intensiv, dass die Türkei in einen Gottesstaat abdriftet. Nur knapp verfehlte Erdogan am 17. Juni 2011 bei der Abstimmung die absolute Mehrheit. Kein Wunder, vernahm man doch als Tourist nur … Weiterlesen

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Türkeireise vom 22.5. – 18.7.2011 / Reiseroute und Finanzen

Zusammenfassend legten wir mit unserem Camper (Adria Compact SL) während unserer Türkeireise der Südküste entlang bis nach Kapadokien (Göreme) und zurück über das Schwarze Meer insgesamt 6640 Strassenkilometer und 1100 Seemeilen zurück. Dabei benötigten wir etwa Fr 3550.- an Reisespesen (Campinggebühren, Essen, Eintritte, Ausflüge). Hinzu kommen noch Fährkosten von Fr 630.-(Hin- und Rückfahrt Ancona – Igoumentisa sowie Eceobat -Kanakale (Marmarameer)) sowie Fr. 1100.- an Treibstoffkosten.
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Was man wissen sollte!

Was man vor der Abfahrt wissen sollte! Abwasser Eine Brauchwasserentsorgung wie in Europa ist in der Türkei nicht bekannt. Da das gebrauchte Wasser keine Chemikalien enthält, kann man dies im Straßengraben gleich neben dem Kot der Schafe und Ziegen entsorgen. … Weiterlesen

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Ancona / IT – Münstertal / Schweiz

Die Gemüselastwagen mit Tomaten und Gurken beladen kommen in Ancona zügig vom Schiff. Die grossen Gurken in ihrem Camper hintennach. Die typische italienische Ordnung verlangt von uns wegen einer Baustelle unmittelbar vor der Autobahneinfahrt diese wieder zu verlassen. Da kommen uns bereits die Tomaten und Gurken entgegen.
„Hallo kleine Gurken, wie geht’s? Gut geschlafen?“ tönt es unserseits über die Leitplanke hinweg.
„Svizzera?“ hör ich noch immer einen italienischen Ordnungshüter auf Frage wo es zur Schweiz gehe sagen: Na klar, alles geradeaus!Weiterlesen

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Ueberfahrt von Igoumenitsa nach Ancona

Noch zwei Stunden. Dann haben wir die 15 stündige Ueberfahrt geschafft. Das 204 Meter lange Schiff der Superfast VI hat eine Menge Platz für Gemüselastwagen und Touristen. Die Gurken und Tomaten in Euronorm sind besser dran als die Touristen mit Camping on Bord.

Die Kühlaggregate der Lastwagen laufen ununterbrochen und tragen dazu bei, dass die ständige Temperatur von ursprünglich 33.9 Grad Celsius nur allmählich und erst am anderen Tag gegen 30 Grad sinkt. In diesem höllischen Lärm – nur leicht übertönt vom ständigen Brummen der Schiffsmotoren – ist bei dieser Hitze an schlafen nicht zu denken.
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Kalampaka – Igoumenitsa /GR

Heute Dienstagmorgen fahren wir auf der Hauptstasse E92 hoch zur Autobahn E90 Igoumenitsa – Thessaloniki. Diese kurvige Bergstrecke von insgesamt etwa 40 Kilometer wird als gefährlich eingestuft, da sie viel Schwerverkehr aufweist, teilweise eng und unübersichtlich ist. Doch heute haben wir Glück. Nur wenig Verkehr behindert uns und so erreichen wir problemlos die Autobahn nach etwa 1 Stunde.

Die Superautobahn durch das Gebirge von Ipauros ist derzeit von der Abzweigung von Meteora bis nach Igoumenitsa völlig kostenlos, doch die Griechen sind gerade daran, drei Zahlstellen einzurichten. Höchste Zeit also auch die Autofahrer an der finanziellen Misere von Griechenland beteiligen zu lassen.
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Bei den Mönchen der Meteora-Klöster und wieder zurück!

Das Mitte des 14. Jahrhunderts zunächst als Einsiedelei gegründete Kloster ist noch ebenfalls bewohnt. Nach dem Tod des ersten Einsiedlers blieb das Gelände zunächst einige Jahre ungenutzt. 1518 wurde mit dem Bau des Klosters begonnen der wahrscheinlich 1535 abgeschlossen werden konnte. Die Stifter des Baus legten testamentarisch die zönobitische Lebensweise fest.

Die erste koinobitische (zönobitisch) Mönchsregel stammt vermutlich von Pachomios (um 292–346) aus der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts.

Im Koinobitentum sind eine größere Anzahl von Mönchen zu einem Leben in räumlicher und asketischer Gemeinschaft unter einheitlicher Leitung und hinter hohen Mauern vereint. Die wesentlichen Merkmale sind die Gemeinsamkeit des Lebensraumes, die Gleichartigkeit der Kleidung und die Unterordnung durch Zucht und Gehorsam.

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Quer durch Griechenland (Alexandropolis – Epanomi (Thessaloniki) …

Am Donnerstag nehmen wir die etwa 400 Autobahnkilometer nach Thessaloniki oder genauer gesagt Epanomi unter die Räder. Hier soll uns nach dem Kloopapierstrand von Alexandropolis (Aussage von Heidy) ein Traumstrand winken.

Gut gerüstet und vollbeladen mit Trinksame aus dem Lidl-Laden von Alexandropolis geht es auf der E90 in Richtung Westen. Die Holperei wie in der Türkei hat merklich nachgelassen und wir können auch verschriftsgemäss wieder die rechte Spur verwenden.

Beim nächsten Tankstopp für Euro 1.63 den Liter Euro-Diesel wird auch gleich noch 6 Atü Luft in alle vier Reifen gepumpt. Damit scheint die Seitenwindempfindlichkeit des Ducato ebenfalls beseitigt zu sein. Allerdings nur bis zur Einfahrt des Verkehrs aus Bulgarien. In der Steigung kurz vor Thessaloniki haben die bulgarischen LW tiefe Spurrinnen „eingefräst“. Einmal drinnen und man kommt fast nicht mehr raus. Rumlungernde Bulgaren an den Tankstellen hatten wir schon und jetzt werden wir sogar noch von bulgarischen Spurrinnen „attackiert“. Einmal Türkei und retour reicht uns für dieses Jahr.

Heidy‘s Traumstrand liegt im Süden von Thessaloniki. Also zweimal mitten durch oder zweimal rundherum, nämlich heute beim Feierabendverkehr und morgen bei Arbeitsbeginn. Also gut, wir haben Ankara und Istanbul geschafft und werden auch Thessaloniki schaffen. Allerdings wartet hier dichterer und viel mehr Verkehr auf uns und dies erst noch auf viel engeren Spuren. Griechenland beginnt eben ab sofort zu sparen: An der Spurbreite.

Dafür geben sie noch immer viel Geld für neue Verkehrsführungen aus. Soviel, dass unser Navi immer wieder in der Ansage stockt weil es feststellt, dass da eine Einbahnstrasse ist und dort ein Feldweg aufgehoben wurde. Jedenfalls erreichen wir gegen Abend unseren Platz bei Epanomi ohne eine holperige Strecke befahren zu müssen.

Heidy hat einen Volltreffen gelandet. Es ist wirklich ein Traumstrand, allerdings mit einem 2D Livekonzert aus Riesenlautsprechern. Gestern erlebten wir Livegeschrei von Dutzenden von Kindern und heute?

Nachts wache ich mehrmals auf weil das Livegejohle – nicht etwa von Kindern – sondern von Erwachsenen für Erwachsene noch immer tönt. Strandferien sind eben definitiv nichts für Müssiggänger und Faulenzer. Hier wird Durchstehvermögen verlangt und das haben die „Komposchti“ und „Gruftis“ sowieso nicht?
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Ausreise aus der Türkei

Von Camping Semizkum kommend fahren wir durch den Ort und dann bewusst verkehrt durch eine übersichtliche Einbahnstrasse in die Unterführung einer Autobahn. Von dort gelangen wir auf die richtige, westwärts führende Fahrspur.

In der Türkei sind solche Fahrmanöver alltäglich. Wir empfinden dies inzwischen auch nicht mehr als gefährlich weil jeder Rücksicht auf den anderen nimmt und keineswegs auf sein Recht beharrt.

Bis zur Grenze sind es noch ca. 180 km die wir zu etwa 90 % alles auf der linken Fahrspur zurücklegen. Die rechte Fahrspur ist von den Lastwagen derart mit Löchern übersät, dass wir unser Fahrzeug schonen wollen. Die wenigen PW’s können ja immer noch rechts ausweichen und uns überholen.
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Westwärts – Richtung Heimat!

Gestern kamen bei mir erstmals Zweifel auf, ob wir für dieses Jahr das richtige Reiseziel gewählt hätten. Meine Erinnerungen an die Türkei von früher waren vielleicht etwas zu stark geprägt von persönlicher Nostalgie. Heute kamen wir jedoch zum endgültigen Schluss: Wir wollen westwärts – da liegt unsere Heimat!

Generell haben Touristen hier nichts zu befürchten. Sie sind schliesslich diejenigen die das Geld ins Land bringen. Und doch fühle ich mich hier nicht mehr vollständig frei. Die ständige Indoktrination der offiziellen muslimischen Türkei durch die immer präsenten Lautsprecher zehren an meinen innersten Nerven. Gott sei Dank kann ich die immer gleich klingende, sirenartige und gebetsmühlenhafte Sprache der Muezine nicht verstehen. Heute wollen wir westwärts solange es die Lage noch erlaubt. Weiterlesen

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Die Türkei ist „LAUT“ geworden!

In der Alltagskultur changiert bekanntlich die Türkei zwischen zwei Polen: Der Bewahrung von traditionellen Werten und der raschen Übernahme westlicher Lebensstile.
Darum hoffe ich auch, dass die europäische Staatengemeinsacht eine homogene Gemeinschaft bleibt und die Türkei als das angesehen wird was sie ist. Ein islamischer (Gottes)-Staat. Weiterlesen

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Festival von Akcakoca / Türkei

Erst ein hungriger Türke machte mich auf eine Frucht aufmerksam welche er direkt vor uns naschte bzw. gierig ass.
Der ca. 10 Meter hohe Baum hatte weisse bis rotgefärbte ovale Beeren welche etwa 2 cm lang sind. Sie könnten zur Gattung des roten Maulbeerbaumes gehören. Allerding soll diese Gattung in den USA vorkommen und nicht in Europa. Blätter und Stamm stimmen mit Wikipedia genau überein und ihr Geschmack ist süsslich. Weiterlesen

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