Monatsarchive: Januar 2013

Erdgeschichte: Würm- und Weichsel-Kaltzeit

Der Blick in die Vergangenheit gelang, indem die Wissenschaftler Ablagerungen im Eispanzer analysierten: Jahr für Jahr schweben Schneeflocken auf Grönland, in Bläschen bleibt die Luft früherer Zeiten erhalten. Eine 2540 Meter lange Eisstange aus dem grönländischen Eispanzer, die das Neem-Projekt (North Greenland Eemian Ice Drilling Project) erbohrt hat, gibt den Forschern wie ein Tagebuch Auskunft über den Klimaverlauf.
Eine Art Thermometer aus zwei Sauerstoff-Varianten im Eis verrät die Temperatur: Sauerstoff gibt es sowohl als leichtes als auch als schweres Atom. Je milder die Luft ist, desto mehr schwerer Sauerstoff verdunstet aus dem Ozeanwasser – über den Polen fiel im Eem besonders viel schwerer Sauerstoff als Schnee.
Bislang fehlten in der Abfolge ausgerechnet die „Tagebuch“-Seiten aus dem Eem. Das Eis aus jener Zeit ist geknickt und gefaltet – Gletscherbewegungen haben es verbogen. So blieb unklar, welche Eisschichten welcher Zeit zugeordnet werden müssen. Die Forscher des Neem-Projekts haben die ursprüngliche Reihenfolge der Ablagerungen nun rekonstruieren können, indem sie den Gehalt an Gasen mit Bohrkernen im Meeresboden verglichen.
Die Analyse offenbart, dass der Eispanzer am Ort der Bohrung in der Hochphase des Eem vor 128.000 bis vor 122.000 Jahren um etwa 400 Meter dünner geworden ist; seine Oberfläche lag damals 130 Meter unter der heutigen.
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Die Forscher beurteilen die neuen Daten zwiespältig: Einerseits müsse „man vorsichtig sein mit Prognosen, die einen ausserordentlich raschen Eismassenverlust Grönlands beschwören“, sagt Miller. Andererseits dokumentierten die Daten zeitweise „exzessives Schmelzen während des Eems“, schreiben die Forscher in „Nature“.
Möglicherweise hat sich das Problem aber verlagert: Andere Studien hatten gezeigt, dass die Pegel der Ozeane im Eem um vier bis neun Meter höher standen als heute – irgendwo muss das Wasser ja hergekommen sein: „Offenbar waren die Eismassen der Antarktis hauptverantwortlich dafür, dass der Meeresspiegel während des Eems mehrere Meter höher war als heute“, sagt Dorthe Dahl-Jensen, Leitautorin der Studie.
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Glassless 3D oder Screen Mirroring: Was wird sich im TV-Bereich 2013 durchsetzen?

Samsung zeigte den Prototypen eines leicht gewölbten OLED-Fernsehers, der zu Hause Kino-Feeling aufkommen lassen soll. Manche CES-Besucher sahen aber in diesem Konzept den Versuch, eine Antwort auf eine Frage zu liefern, die kein Kunde jemals gestellt hat. Billig dürfte keines der OLED-Geräte zu haben sein. Während LG den Preis seiner Neuentwicklung mit 12 000 Dollar angibt, schweigen sich die anderen Hersteller noch aus.
Während sich viele TV-Zuschauer noch an Begriffe wie Full HD gewöhnen, führen die Hersteller bereits neue Standards für die Flimmerkisten ein. Wobei Kiste eine veraltete Analogie ist: Flimmer-Leinwand trifft es besser, da Technologien wie OLED Bildschirme ermöglichen, die dünner sind als ein Bleistift. OLED?
OLED (gewölbt): Organische Leuchtdioden bestehen aus leuchtenden, extrem dünnen Materialschichten, die aus organischen Halbleitern gefertigt sind. Mit dieser Technologie lassen sich gewölbte Bildschirme bauen. Erster Anbieter, der einen gewölbten OLED-Fernseher auf den Markt bringen wird, ist LG. Das EA9800-Modell mit einem 55-Zoll-Bildschirm ist so gewölbt, dass der Betrachter frontal vor dem Schirm sitzend zu jedem Bildpunkt genau gleich entfernt ist. Wann und zu welchem Preis der TV erhältlich sein wird, ist nicht bekannt.
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Sechs Smartphon’s zur Auswahl!

Android Smartphone’s im Vergleich mit dem einzigen IOS 6 Smartphone und Kulthandy von Appl.

Die Ausdauer der Akkus mit den alten Handy’s (Natel) war klar. Man konnte diese wochenlang in Betrieb halten ohne aufzuladen. Moderne Smartphone mit A-GPS, W-LAN und grossem, hochauflösendem Display laufen kaum noch einen ganzen Tag. Komnmt hinzu, dass nur noch wenige Handy’s mit einer auswechselbarem Batterie daherkommen und meistens einen festeingebauten Akku haben. Fehlt diesen zusätzlich noch ein Micro-USB Anschluss muss er täglich ans Netz. Gerade bei Outdoor-Aktivitäten kann dies für ein Smartphone das “NO GO” bedeuten.
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EU zerfällt – armer Osten und Süden gegen reichen Norden!

Am Dienstag ist berichtet worden, wie es den Menschen in den 27 Ländern geht. Die EU-Kommission hat das untersucht. Die EU-Kommission ist so etwas wie die Regierung der EU. Sie macht Vorschläge für neue Gesetze, die später in allen EU-Ländern gelten sollen. In dem Bericht steht, dass in der EU etwas nicht gut läuft. Den Menschen in den Ländern geht es nicht überall gleich gut. Es gibt eine Spaltung, heisst es. Damit ist gemeint, dass die einen immer mehr absteigen, die anderen aber zulegen.
Länder im Süden und im Osten haben viele Probleme. Oft haben Erwachsene hier keine Arbeit. Sie verdienen nichts und haben daher Mühe, über die Runden zu kommen. Besonders hart betroffen sind die Slowakei, Spanien, Griechenland, Irland und Estland, Litauen und Lettland: Dort ist mehr als jeder siebte dauerhaft ohne Arbeit. Viele Menschen haben daher weniger Geld als früher. In Griechenland zum Beispiel ist das so. Das Land muss ganz hart sparen, weil es viele Schulden angehäuft hat. Das bekommen die Menschen zu spüren. Sie verdienen weniger oder haben ihre Arbeit ganz verloren.
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M2M – Machine to Machine

2M (Machine-to-Machine) steht für den automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten wie Maschinen, Automaten, Fahrzeugen oder Containern untereinander oder mit einer zentralen Leitstelle. Eine Anwendung ist die Fernüberwachung, die Kontrolle und Wartung von Maschinen, Anlagen und Systemen, die traditionell als Telemetrie bezeichnet wird. Die M2M-Technologie verknüpft dabei Informations- und Kommunikationstechnik. Weiterlesen

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Konfuzius oder Orwell: Welchem Typ Mensch sind sie zugetan?

Die führende Meinungs-Macher-Schicht im Staate Schweiz – die Medien – haben diese „Neusprech-Sprache“ verbreitet, damit eben „Gedankenverbrechen“ verhindert und Aufstände verunmöglicht werden. Um das zu erreichen, wurden die klaren Worte von Konfuzios einfach abgeschafft. Das zentrale Thema seiner Lehren war die menschliche Ordnung, die seiner Meinung nach durch Achtung vor anderen Menschen ereichbar sei. Als Ideal galt für Konfuzius der „Edle“, ein moralisch einwandfreier Mensch.
Konfuzios lebte etwa 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung und meinte bereits damals: „Wenn du einen Würdigen siehst, dann trachte ihm nachzueifern und wenn du einen Unwürdigen siehst, dann prüfe dich in deinem Innern!“
Orwells „ Newspeak“
Wenn heute ein Arbeiter oder Angestellter entlassen oder „vor die Türe gesetzt“ wird, dann ist er ganz einfach „freigestellt“, „beurlaubt“ oder „seinen Aufgaben entbunden“ worden. Alles positive „Neusprech-Wörter“ denn wer möchte nicht „frei“ sein oder „beurlaubt“ werden, übrigens die schönste Zeit im Jahr wo man Tun und Lassen kann was einem Freude macht und da ist es ganz natürlich von all „seinen Aufgaben entbunden“ zu sein. Diese neue Sprachregelung ist für einen betroffenen Familienvater einschneidend, kann zu Depressionen führen und eine Familie zerstören. Dieses Abschieben eines Menschen in die ewigen Jagdgründe ist unmoralisch genauso wie wenn heimische Firmen Arbeitsplätze zerstören, pardon „ausgelagert“ werden. Mehr „Arbeitslose“ ist nach neuer Sprachregelung ebenfalls positiv, weil sich damit ja der Arbeitsmarkt „entspannt“. Und ein Mehr an Entspannung ist heute besonders wünschenswert! Wenn der Frankenkurs steigt, dann „erholt“ er sich und wenn Aktien fallen, dann ist das bloss eine „Korrektur“ weil bekanntlich vorher etwas falsch lief.
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Die Migrosbank macht den Anfang: Erste Bank mit Rückzahlung aller „Kickbacks“

Alle in den vergangenen zehn Jahren aufgelaufenen Kickbacks bei der Migros Bank gehen an die Kunden zurück. Die Bank bestätigte entsprechende Recherchen des «Beobachters». Von der Rückzahlung profitieren rund 2800 Kunden. Pro Vermögensverwaltungsmandat werden im Schnitt 1500 Franken ausbezahlt. Die Genossenschaftsbank will es nicht bei einer einmaligen Auszahlung belassen. Sie werde diese Kommission in Zukunft jährlich an die Kunden weitergeben.
Kickbacks oder auch Retrozessionen sind Entgelte, die Vermögensverwalter von Dritten im Rahmen der Abwicklung von Kundenaufträgen erhalten. Dazu gehören etwa Provisionen, die eine Bank an den Vermögensverwalter zahlt, weil er seinen Kunden Produkte dieser Bank verkauft hat.
2006 entschied das Bundesgericht in einem Grundsatzurteil, dass unabhängige Vermögensverwalter Zahlungen dieser Art ihren Kunden herausgeben müssen. In einem neuen Entscheid vom Oktober 2012 stellten die Richter in Lausanne klar, dass die Herausgabepflicht auch für Banken gilt, die als Verwalterinnen von Kundenvermögen im Rahmen eines Mandates sogenannte Vertriebsentschädigungen einstreichen.
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Atom- oder Kohle-Strom: Was setzt sich bis ins Jahr 2020 durch?

Die steigenden Öl- und Gaspreise, sowie geopolitische Unruhen in einigen führenden Öl-Regionen haben zu einer Wiederentdeckung der Kohle als zuverlässige und günstige Energiequelle geführt. Man muss damit rech-nen, dass die weltweite Nachfrage nach Kohle in den nächsten Jahrzehnten steigen wird. Die größte Nachfrage ist aus China und Indien zu erwarten. Kohle hat einige Vorteile:
• Die weltweiten Reserven sind enorm und Schätzungen der Internationalen Energiebehörde (IEA) gehen davon aus, dass sie bei gleich bleibendem Verbrauch für weitere 180 Jahre ausreichen könnten. Ein Bericht von März 2007 der Energy Watch Group, ein Zusammenschluss von unabhängigen deutschen Forschern, kommt jedoch zu anderen Schlüssen. Die Experten kritisieren die Qualität der Statistiken zu Kohlereserven und schätzen, dass die weltweite Kohleproduktion etwa im Jahr 2025 mit 30% über der derzeitigen Produktion ihren Höchststand erreichen wird.
• Die weltweiten Bestände sind einigermaßen gleichmäßig verteilt: Die USA (27%), Russland (17%), China (13%) und Indien (10%) verfügen über die Mehrheit der Reserven. Im Vergleich hierzu halten die europäischen OECD-Staaten nur 0,45% der Reserven (Quelle: IEA).
• Kohle kann gelagert werden und im Falle eines Nachfragehochs als zusätzlicher Energieträger genutzt werden (z.B. zu Wind).

Der klimaschädliche Brennstoff Kohle wird nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) trotzdem weiter an Bedeutung gewinnen. Sollten die großen Schwellenländer wie Indien und China ihre Energiepolitik nicht grundsätzlich umstellen, könnte er in zehn Jahren sogar Öl als weltweit wichtigsten Energielieferanten abgelöst haben, sagte IEA-Chefin Maria van der Hoeven am Dienstag vor einer Woche in Paris.

Lediglich in den USA sinke derzeit die Kohle-Nachfrage. Dort zeige die effiziente Nutzung des Energieträgers Gas, wie Kohlendioxid-Emissionen und Strompreise ohne Gefahr für die Energiesicherheit gesenkt werden könnten.
In dem am vergangenen Dienstag vorgestellten Marktausblick bis 2017 rechnet die IEA mit einem jährlichen Anstieg des Kohleverbrauchs um mehr als 500.000 Tonnen. In fünf Jahren könnte er damit fast dem von Öl entsprechen.
In Europa war nach Angaben der IEA-Experten zuletzt Deutschland der größte Importeur des Brennstoffs. Beim Braunkohleverbrauch liegt die Bundesrepublik weltweit auf Platz Nummer eins. Hintergrund des Kohle-Comebacks in Europa sind nach Einschätzung der IEA vor allem die im Vergleich zu Gas günstigeren Preise.
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2013 – i have a dream – „Abba“

Liebe Leser Wir wünschen Euch, dass eure persönlichen kleinen und grösseren Träume in diesem Jahre alle in Erfüllung gehen. Alles Gute im noch jungen Jahr. Prosit Neujahr – rufen wir nun alle aus. Das neue Jahr bringt Glück ins Haus! … Weiterlesen

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