Woche 4: Gefangen in Island

smiryllineDie isländische Polizei ist noch immer unbewaffnet. Die Kriminalitätsrate äusserst gering. So soll es Leute geben, die immer noch weder Auto nach Wohnung auch in der Hauptstadt abschliessen. Auf dem Campingplätzen wimmelt es nur so von Händis, Kameras oder anderen Geräten, welchen der „Saft“ ausgegangen ist und an einer Steckdose hängen. Unbeaufsichtigt, quasi zur freien Verfügung. Und trotzdem.

Heute Montag müssen wir unbedingt die Rückreise mit der Fähre nach Dänemark buchen. Unsere Gesichter werden im Büro von Smirylline in Reykjavik immer länger, als uns die freundliche Dame seelenruhig verkündete, die Direktverbindungen seien bis Ende August ausgebucht. Plötzlich kamen in uns Zweifel hoch, ob wir allenfalls bei der Planung irgend etwas übersehen hätten. Sind wir die eigenen Gefangenen in Island? Ein Schiff pro Woche ist zwar schon wenig, aber die Hochsaison in Island endet Mitte August und warum dann die Isländer noch nach Europa wollen? Was nun? So lange dachten wir eigentlich nicht auf der Insel bleiben zu wollen! Gestrandet in Island? Nein!!!!!!

Sofort beruhigt die freundliche Dame unsere Gemüter, als sie erklärte, mit der Buchung eines Zwischenstopps auf den Faroer könnte noch ein Fahrzeug am 30.7. transportiert werden. Auch wäre noch eine Aussenkabine Mitte des Schiff’s verfügbar. Allerdings hinter den „Liveboats“. Dankend nahmen wir dieses Angebot an und buchten gleich zwei Nächte im Hotel auf den Faraörern. Kostenpunkt IKr 150’900 für das Schiff und IKr 44’500 für das Hotel. Damit sind die Kosten von Auto und 2 Personen in Aussenkabine für die ganze Ueberfahrt und Uebernachtungen auf den Faraörern abgedeckt. Das Ganze hätte uns bei der direkten Internetbuchung in Kiel weit mehr gekostet als hier.

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