Campeggio Riva di Ugento

Der Campeggio Resort Riva di Ugento liegt direkt am Ionischen Meer an einem der schönsten Abschnitte der salotinischen Küste. Er erstreckt sich über 32 Hektar herrliche mediterrane Natur mit kilometerlangen, weissen Sandstrand welcher sanft gegen das kristallklare Meer abfällt. Er ist deshalb besonders für Familien mit Kindern oder Senioren die lange Strandspaziergänge planen geeignet.

Ugento ist ein etwas nordwestlich im Landesinneren liegender Ort mit etwa 13‘000 Einwohnern. Vermutlich ist er mit dem Ort identisch, der in der Antike als Uxentum bekannt war. Im achten Buch der Aeneis wird Uxentum erwähnt, das von Uxens gegründet worden sein soll. Es handelte sich um eine Siedlung der Messapier.

Eine andere Hypothese schlägt einen Ort namens Ausentum vor. Bis 1020 stand die Gegend unter byzantinischer Herrschaft. Dann wurde sie von den Normannen erobertet. 1537 wurde die Stadt von den Sarazenen zerstört. Das Grab der Athleten im örtlichen Museum ist eine der Sehenswürdigkeiten des Ortes.

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Lecce – Ugento

Die 73 km zwischen Lecce und Ugento legen wir alles auf einer vierspurigen Schnellstrasse zurück. Die angenehme Fahrt bei wenig Verkehr wird höchstens gestoppt durch Fiat 500 Fahrer welche kurz vor uns seelenruhig von einer Parkbucht auf die Normalspur einschwenken. Glücklicherweise konnten wir immer bei einer Fahrt von etwa 100 km/h auf die Ueberholspur ausschwenken.

Die Navigation führt uns zielsicher in eine Sackgasse wo wir Linkerhand unseren Campingplatz erblicken. Der vom ADAC empfohlene Platz Riva di Ugento liegt direkt am Ionischen Meer und hat eigentlich alles was das Camperherz begehrt. Wifi natürlich auch, allerdings gegen einen Obolus von Euro 10.00 für 4 Stunden. Wenn man aber selbst über Pfingsten lediglich Euro 15.00/pro Tag für den Platz bezahlen muss kann man dies sicherlich verschmerzen.

Der Platz ist allerdings derart gross, dass Heidy sich auf dem Camping verlief. Eigentlich wollte sie nur nochmals zurück zur Reception, doch diese fand sie nicht mehr. Der Orientierungsfähigkeit ohne GPS ist eben schwieriger. Ein zufällig anwesender Arbeiter erklärte ihr schmunzelnd schliesslich den Weg. Für den Rückweg verlangte sie dann nochmals eine Platzkarte. Etwas verspätet und überglücklich ist hier wieder eingetroffen.
www.rivadiugento.it

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