Schlagwort-Archive: UBS

Abschaffung des Eigenmietwerts: Endlich geht es voran!

Der Eigenmietwert ist eine Schweizer Spezialität und in seiner Form weltweit einmalig. 1915 wurde er im Rahmen einer eidgenössischen Kriegssteuer eingeführt , um die ausbleibenden Zollerträge während des Ersten Weltkrieges auszugleichen. Doch es ist ungerecht wenn man für die eigenen … Weiterlesen

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Die Migrosbank macht den Anfang: Erste Bank mit Rückzahlung aller „Kickbacks“

Alle in den vergangenen zehn Jahren aufgelaufenen Kickbacks bei der Migros Bank gehen an die Kunden zurück. Die Bank bestätigte entsprechende Recherchen des «Beobachters». Von der Rückzahlung profitieren rund 2800 Kunden. Pro Vermögensverwaltungsmandat werden im Schnitt 1500 Franken ausbezahlt. Die Genossenschaftsbank will es nicht bei einer einmaligen Auszahlung belassen. Sie werde diese Kommission in Zukunft jährlich an die Kunden weitergeben.
Kickbacks oder auch Retrozessionen sind Entgelte, die Vermögensverwalter von Dritten im Rahmen der Abwicklung von Kundenaufträgen erhalten. Dazu gehören etwa Provisionen, die eine Bank an den Vermögensverwalter zahlt, weil er seinen Kunden Produkte dieser Bank verkauft hat.
2006 entschied das Bundesgericht in einem Grundsatzurteil, dass unabhängige Vermögensverwalter Zahlungen dieser Art ihren Kunden herausgeben müssen. In einem neuen Entscheid vom Oktober 2012 stellten die Richter in Lausanne klar, dass die Herausgabepflicht auch für Banken gilt, die als Verwalterinnen von Kundenvermögen im Rahmen eines Mandates sogenannte Vertriebsentschädigungen einstreichen.
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UBS baut 10‘000 Stellen ab, Börse stieg gestern um 7,3 %

Gestern Montag stieg an der Börse der Kurs der UBS Bankaktie um 7.3 %. Bereits am Sonntagabend habe ich in Deutschen Medien ähnliche Schlagzeilen gelesen, nur in der Schweiz war es noch still.
Im Investment Banking geht die UBS einer Entwicklung voran welche die FINMA mit ihren verschärften Eigenkapital Vorschriften zu recht eingeläutet hat. Systemrelevante Banken sollen genügend Eigenkapital aufbauen um sich in schlechten Zeiten sich selbst retten zu können.
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Griechenland erklärt wahrscheinlich 2013 Austritt aus dem Euro

«Unser Basisszenario geht davon aus, dass Griechenland nächstes Jahr mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 50 Prozent austreten wird», sagte UBS-Chefökonom Daniel Kalt. Grund seien die hohen Schulden Griechenlands. Der Schuldenschnitt, der die privaten Gläubiger zur Kasse gebeten habe, habe … Weiterlesen

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Nächste Abstimmung: Eigenmietwert auf selbstbewohntem Wohneigentum

Weltweit ist die Besteuerung des Eigenmietwertes ein Unikum. Nur die Schweiz kennt immer noch die als Wehrsteuer für Adlige vor etwa 75 Jahren eingeführte Steuer für selbstbewohntes Wohneigentum. Anfänglich wurde diese nach Anzahl von Fenstern und Türen berechnet. Diese Steuer hatte damals noch eine gewisse Berechtigung ging es doch um nicht weniger als dem Überleben der Eidgenossenschaft und damit der gesamten Schweiz.
Heute aber wo die Nationalbank alleine für den Erhalt eines bestimmten Wechselkurses zum Euro hunderte von Milliarden Franken ausgibt, die zweite Unternehmer-Steuerreform ohne grosse Schlagzeilen zu werfen fast heimlich über die Bühne ging und die Dritte vor der Türe steht wird mit Hilfe der Mieter am 23. September für ein Nein geworben.
Dabei merken sie nicht einmal, dass sie Jahr für Jahr von den gleichen Abzockern gemolken werden, die auch eine UBS in die Pleite schickte um schliesslich mit Milliarden des Staates – und damit mehrheitlich auch wieder von Mietern – gerettet zu werden.
Sind sich eigentlich die Mieter bewusst, dass manche Vermieter bei den Banken seit Jahren Lombard-Hypotheken von weniger als 1 % beziehen während die Mieter noch immer einen Referenzzinssatz von 2 ¼ % akzeptieren müssen. Kommt hinzu, dass selbst beim Sinken des Referenzzinsatzes die Vermieter „Ortsüblichkeit“ und andere Ausflüchte ins Feld setzen können welche vom Mietgericht nicht widerlegt werden können.
Aber auch Banken haben kein Interesse daran wenn die Eigenheim-Besitzer ihre Hypotheken abbezahlen und auflösen. Damit könnten sie ja den Eigenheimbesitzern keine neuen und teuren Festhypotheken mehr verkaufen. Ein Finanzexperte meinte einmal selber, dass Banken eigentlich den Gläubigern immer nur einen Schönwetter-Regenschirm verkaufen würden, den sie beim Aufziehen einer leichten Gewitterwolke sofort wieder einziehen würden.
Herbert Walt besitzt seit Jahren ein 300jähriges Haus in der Forch. Das Steueramt brummt ihm jährlich einen „fiktiven Eigenmietwert“ von Fr 25‘000.- auf welcher mit seinem bescheidenen Pensionistenlohn als ehemaliger Mechaniker mit tausenden von Franken als Einkommen zu berappen ist. Ein Steuerbeamter hat ihm einmal gesagt, er sei eben selber Schuld wenn er alles abbezahlt habe und ein Finanzberater würde es als Wucher bezeichnen, würde er sein Heim ohne Komfort für mehr als Fr. 500.- monatlich vermieten wollen.
Herbert Walt kämpft seit fast zehn Jahren gegen diese ungerechte Besteuerung seines Eigenheims. Zeitlebens hat er nie über seine Verhältnisse gelebt und trotzdem wird er heute vom Staat dafür bestraft. Offenbar werden sparsame und rechtschaffene Bürger durch ein fiktives Einkommen bestraft während Mieter ihr Leben geniessen, bis aufs Hemd abgezockt werden und schlussendlich der Fürsorge anheimfallen.
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Nationalbankpräsident contra Grossbanken

UBS und CS müssen auf das Auslandgeschäft verzichten oder dieses in eine juristisch abgetrennte Einheit mit eigenen Aktien ausgliedern. Weiterlesen

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Ist Bundesrat Merz eine Gefahr für die liberale Schweiz?

«Was die CS mit ihrer Boni-Politik tut, gefährdet das liberale System der Marktwirtschaft in der Schweiz. Das ist unverständlich und unverantwortlich.» Weiterlesen

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Turbokapitalismus schwängert das Feudalsystem Schweiz

Doch Jean-Pierre denkt nicht an seinen Ruhestand. Er will gleich bei vier bekannten Unternehmen in den Verwaltungsrat und damit Kasse machen. Bei Swatch Group, Nestlé und Swiss Re. Bei der Genfer Kantonalbank soll Roth Mitte Jahr das Präsidium übernehmen. Mit den Mandaten verdient Roth etwa 1,5 Millionen Franken pro Jahr, zusätzlich zu seiner Pension. Weil sich der frühere Chef der Nationalbank gerademal 1/2 Jahr Zeit nahm keiner anderen Bank zu dienen erhielt er dafür eine Art Abgeltung vom Bund. Weiterlesen

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Finanz- und Banken-Krise: Wer ist Schuld?

Ex-Bundesrat Villiger hat nach anfänglichem Zögern sich berufen gefühlt bei der UBS als Verwaltungsrats-Präsident einzusteigen. Er will in dieser Situation in erster Linie der Bank und der Schweiz seine Dienste in dieser schwierigen Zeit anbieten Weiterlesen

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Die grösste Finanzkrise aller Zeiten

Kurssturz über ein Jahr Die grossen Banken verlieren täglich immer mehr Kunden. Selbst die Nationalbank erwacht und droht den Gewerkschaften mit Zinserhühungen, sollten sie am vollen Teuerungsausgleich festhalten. Nur der Bundesrat schläft weiterhin. Er will nicht wahrhaben, dass die grösste … Weiterlesen

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