W-LAN in Italien – Verbreitung

Die Verbreitung von öffentlichen W-LAN oder Wifi in Italien ist weit geringer als in der Schweiz, wobei zu bemerken ist, dass auch die Schweiz diesbezüglich dem übrigen Europa etwas hinterher hinkt.

Auch auf Camping oder Stellplätzen gibt es keine einheitliche Regelung. Von völlig offen bis zeitlich begrenzt mit Kosten von 2.50 Euro pro Stunde ist alles vertreten. Von kostengünstigen Stellplätzen wie in Alberobello wo Wifi gratis aber verschlüsselt angeboten wird bis zu Konfortplätzen ohne W-LAN. Genau gleich ist es mit den Preisen oder besser gesagt mit den Gebühren.

Hier in Ugento – ein Confortplatz direkt am Ionischen Meer – mit allem was das Camperherz begehrt – zahlt man zu dieser Jahreszeit Euro 15.00 für die Parzelle, zwei Personen, Strom und Warmduschen. Wifi, Waschmaschine extra.

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Pioneer AVIC-F30BT – das Spitzen-Navigationssystem für’s Auto

Alles drin: Dieses Pioneer Gerät bietet das volle Infotainment-Programm.

Pioneer setzt bei seinen Navigationssystemen auf eine eigene Software. Diese verzichtet zwar auf einige optische Gimmicks, glänzt dadurch aber mit Schnelligkeit sowie sehr klarer und übersichtlicher Darstellung. In der Praxis funktioniert sie tadellos und führte uns 2011 in allen Fällen zuverlässig ans Ziel (auch in der Türkei).

Die Software „NavGate Feeds“ für den PC steht auf der Pioneer-Homepage kostenlos zum Download zur Verfügung. Sie dient der Erstellung von Fahrtenbüchern und eigener POIs. So haben wir beispielsweise sämtliche Stell- und Campingplätze für Europa als POI’S gespeichert und können diese auf einfache Weise wieder abrufen.

„NavGate Feeds“ gibt es auch für verschiedene Smartphones. Das integrierte Bluetooth- Modul bietet neben Freisprechen auch drahtloses Audio-Streaming mittels A2DP. Die Sprachqualität ist auf beiden Seiten sehr gut.

Mediaausstattung
Wie es sich für ein Gerät dieser Preisklasse gehört, bietet das F30 das volle Unterhaltungsprogramm. An Quellen stehen CD, DVD, SD, USB, iPod/iPhone, Radio sowie weitere AV-Anschlüsse auf der Rückseite zur Verfügung. Dank Dual Zone können die Passagiere mit eigenem Programm versorgt werden. Die Bedienung ist in allen Bereichen sehr gut gelungen. Viele Menülisten lassen sich per Fingerstrich durchblättern, so dass der entsprechende Eintrag auch während der Fahrt schnell und sicher gefunden ist. Als Highlight können viele Befehle auch per Sprachsteuerung aufgerufen werden. Bei angeschlossenem iPhone oder iPod gibt es einen App-Modus, der die Steuerung über den angeschlossenen Player erlaubt und die Inhalte bestimmter Apps auf dem Pioneer-Bildschirm darstellt. Hoch- und Tiefpassfilter, achtbändiger parametrischer Equalizer, Loudness, Bassverstärker und Sonic Center Control bieten viele Möglichkeiten zur Klangoptimierung. Mit einem optionalen Mikrofon kann sich das System sogar automatisch einmessen.

Einbauzubehör
Kein zweiter Hersteller bietet ein derart umfangreiches Programm an Einbauzubehör wie Pioneer. So gibt es für rund 800 verschiedene Fahrzeuge spezifische Einbaublenden und elektrische Adapter. Besonders interessant wird das F30 damit für VW- und Ford-Fahrer: Bei vielen Modellen dieser Marken kann das Pioneer mittels Adapter sogar die Informationen von Einparkhilfe, Rückfahrkamera und Klimaanlage auf dem Bildschirm darstellen.

Zusammenfasssung
Im AVIC-F30BT steckt Pioneers geballtes Knowhow aus den Bereichen Navigation und Entertainment: ein Alleskönner auf höchstem Niveau.

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Ancona / IT – Münstertal / Schweiz

Die Gemüselastwagen mit Tomaten und Gurken beladen kommen in Ancona zügig vom Schiff. Die grossen Gurken in ihrem Camper hintennach. Die typische italienische Ordnung verlangt von uns wegen einer Baustelle unmittelbar vor der Autobahneinfahrt diese wieder zu verlassen. Da kommen uns bereits die Tomaten und Gurken entgegen.
„Hallo kleine Gurken, wie geht’s? Gut geschlafen?“ tönt es unserseits über die Leitplanke hinweg.
„Svizzera?“ hör ich noch immer einen italienischen Ordnungshüter auf Frage wo es zur Schweiz gehe sagen: Na klar, alles geradeaus!

„Mein Brummi schleicht die Autobahn, von Süd nach Norden ab“ tönt es aus unserem Autolautsprecher. Die Freiheit haben wir nun wieder und bleiben deshalb stur auf der langsameren Seite bei den Lastwagen. Im Stop and Go Verkehr sind die Langsameren bis Rimini schneller als die „Ferraristi“ auf der Ueberholspur. Viele Baustellen verzögern für manchen Italiener heute Samstag den Weg in die Ferien. Mit drei Spuren etwa 60 km vor Bologna ändert sich dies und es kommt Fahrgefühl auf. Bis Rimini haben wir ja nur Anlauf genommen. Ab jetzt überholen uns gar die Ferraristi die wir wenig später wieder rechts überholen. Einer hängt in der Mittelleitplanke mit nur noch drei Rädern. Der Abschleppwagen ist bereits vor Ort. Wahrscheinlich auf Vorbestellung des Ferraristi.

So neigt sich der sonnige Tag seinem irdischen Ende entgegen. Es wird langsam aber sicher dunkel als wir im Vintschgau nach einem Stellplatz in der Gegend von Lana Ausschau halten. Wir finden trotz Navi und genauen Koordinaten keinen Platz nur andere Camper die wahrscheinlich dasselbe tun wie wir. Also weiterfahren ins Engadin.

Sowohl Italienische- wie Schweizer Zöllner haben ihre Posten bereits verlassen. Wahrscheinlich sind sie zusammen Kartenspielen gegangen jedenfalls liegen die Zollämter heute unbesetzt und alleine gelassen an ihrer Grenze und wir reisen zügig in die Schweiz ein.

Bei Tschierv ziehen wir jedoch unsere persönliche Grenze. Bei der Suche nach der Einfahrt verlangt Heidy, dass ich sie aussteigen lasse. Weil sie kaum Anstalten für eine Suche vornimmt bin ich der Meinung, sie habe ihre Grenze bereits hinter sich gelassen.
Gemeinsam schaffen wir aber dennoch die letzten 50 Meter zum Camping hoch und stellen das Fahrzeug einfach ab. Mit Ferienträumen von fernen Stränden schlafen wir schnell ein.

Am anderen Morgen werde ich feststellen, dass die Hinterräder geradewegs in einem Bachverlauf stehen. Glücklicherweise fehlt hier jedoch das Wasser. Es wartet noch hoch oben in den Wolken bis wir sein Bett verlassen haben.

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