Hat es wirklich zu viele Hirsche im Nationalpark?

Die Hirschbestände im Kanton Graubünden sind in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen, teilte die Regierung mit. Sie hätten im Frühjahr 2013 die Grenze von 15’000 Tieren erreicht. «Wir sind am Limit», erklärte Jagdinspektor Georg Brosi.

Nicht nur die Anzahl der Hirsche sind gewachsen, sondern auch die Anzahl Touristen welche heute Sonntag, 22. September das Val Trupchun heimsuchen sind Mehr geworden. Das sieht man alleine schon an den beinahe vollen Parkplätzen vor dem Eingang ins Tal obwohl die Parkgebühr der Gemeinde S-chanf inzwischen für einen Besichigungstag stolze Fr 5.- beträgt.
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Jungsteinzeit oder Neolithikum von 4000 – 1800 v.Chr.

Göbekli Tepe – Türkei

Die Jungsteinzeit oder Neolithikum war eine Epoche der Menschheits-geschichte deren Beginn mit dem Uebergang von Jäger und Sammlerkulturen im hiesigen Raum vor etwa 4000 Jahren zu sesshaften Bauern mit domestizierten Tieren und Pflanzen definiert ist.

Der Übergang zur neolithischen Wirtschaftsweise vollzog sich weltweit in drei unterschiedlichen Perioden. Vor etwa 12‘000 Jahren wurde vor allem an den Südrändern von Taurus- und Zagrosgebirge in der Türkei die nomadische Lebensweise im Zuge von Ackerbau und Viehhaltung gegen Sesshaftigkeit in Dorfgemeinschaften eingetauscht. Der Ackerbau schuf die Grundlage zu einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Nahrungsproduktion und Vorratshaltung führten zu einer grösseren Unabhängigkeit von der natürlichen Umwelt und bilden damit die Basis für ein Bevölkerungswachstum.

Während der letzten Würm-Kaltzeit (Eiszeit) vor etwa 115’000 bis 20‘000 Jahren floss der Berninagletscher mit einer Mächtigkeit von etwa 1400 Metern das heutige Engadin hinunter und teilte sich auf der Höhe von Zernez in zwei Ströme. Der Eine floss weiter das Tal hinunter und der Andere über den Ofenpass ins Münstertal. Selbst der Munt la Schera im Nationalpark war vom Gletscher bedeckt gewesen währendem der Piz Daint mit seinen knapp 3000 Metern eisfrei blieb. Noch heute weisen die Namen Munt (Hügel) auf eisbedeckte- und Piz auf eisfreie Berge hin.

Es ist daher nicht erstaunlich dass in dieser Gegend erst mit dem Zurückweichen der mächtigen Gletscher der jungsteinzeitliche Rastplatz unter dem Felsdach von Ova Spin in der Nähe von Zernez etwas später datierte wurde als das Neolithikum in der Türkei. Funde von diversen Feuerstein- (Silex) und Steinbeilen beweisen, dass auch höher gelegene Täler während der Jungsteinzeit – wohl zum Jagen – begangen wurden.

in Teilen Europas und Vorderasiens folgt der Jungsteinzeit die als Kupfersteinzeit oder Kupferzeit (Chalkolithikum, Äneolithikum) bezeichnete Periode. Bis heute gibt es keinen einheitlichen Namen für den Zeithorizont der frühen Kupferverarbeitung, was an der regional sehr unterschiedlichen Einführung der Kupferverarbeitung liegt.

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Ruhetag in Peschici und Fahrt durch den Naturpark Gargano nach Alberobello

Derzeit läuten gerade jetzt um 18.20 Uhr immer wieder kurz die Glocken von Alberobello. Sie künden wahrscheinlich auch für unsere Reise die neue Woche ein.

Gestern Samstag legten wir noch einen weiteren Ruhetag ein. Wir wollten nochmals ins Schwalbennest Peschici hochsteigen um von dort die herrliche Aussicht 90 m über der Bucht zu geniessen.

Heute nun sind wir durch den Nationalpark Richtung Vieste gefahren. Die kurvige Strecke schraubt sich bis auf etwa 800 m hoch und führt mehrheitlich durch dunkle Laub- und Fichtenwälder. Hier wird Viehwirtschaft betrieben. Hin und wieder begegnete uns ein einzelnes Rindvieh. Eine ganze Herde von „Ciclisti“ kreuzten wir am Ende des Parks. Ansonsten waren wir mit den Rindviechern alleine unterwegs.

Nach Mattinata geht es weiter über Landstrassen nach Cerignola wo wir die A14 erreichen. Ueber-Glioia del Colle nach dem Wetkulturerbe Ort Alberobello.

Alberobello ist bekannt wegen seinen noch bewohnten „Trulli“. Kleine Kuppelhäuser aus Stein mit weissem Hut.

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Woche 4: Pingvellir Nationalpark

pingvellirloegbergHier in Pingvellir haben wir gut geschlafen, obwohl kroatische Radfahrer erst gegen Mitternacht unmittelbar neben uns ihr Zelt aufstellten und noch lange miteinander plauderten. Ein Infocenter, Restaurant und eine Station der Parkranger runden den Campground ab.

Am Morgen den Mittelpunkt der isländischen Kultur zuerst mit dem Auto erkundet und dann zu Fuss den „Lögberg“ (Gesetzesberg) und das isländische Parlament (Althing) besucht.

Der 84 km2 grosse Binnensee, der Pingvallavatn liegt in einer Spaltzone zwischen eurasischer und amerikanischer Kontinentalplatten. Die Absenkung von etwa 40 Metern und der drift Richtung Europa von etwa 70 Metern bilden eine sogenannte Caldera. Der Strom der Touristen ist hier merklich angestiegen. Angetroffene Touristen aus dem Baselbiet werden noch heute Nacht das UNESCO-Weltkulturerbe mit dem Flugzeug Richtung Basel verlassen.

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