Aus dem Tagebuch von 1979: Von Fes nach Ksar el Souk

Freitag, 25. Mai 1979; Mit einem Führer (10.- Dirham) fahren wir in die Medina. Das Treiben in der Altstadt ist faszinierend. Sämtliche Sinnesorgane werden stark beansprucht. Heidy will sogar in der Färberei noch eine weitere Farbe dazu kotzen. Im Teppichgeschäft – wo ständig das Licht ausgeht – erholen wir uns wieder. Bereits gegen 1300 Uhr haben wir genug. Wir flüchten uns schleunigst wieder auf die Idylle des Campingplatzes.

aus dem Tagebuch von Fes

aus dem Tagebuch von Fes

Samstag, 26. Mai 1979; Wir standen erst gegen 0900 Uhr auf. Wir haben herrliche geschlafen. Unmittelbar nach dem Frühstück suche ich das Leck im Kühlsystem. Mit dem Wechseln der Bride unter dem Ausgleichsbehälter hoffe ich den Schaden behoben zu haben. Anschliessend machen wir uns auf zum „Angriff“ auf die Stadt Fés. Solo versteht sich. Bereits in der Neustadt – wo wir Frischgemüse einkaufen – kehren wir wieder um und verbringen den halben Nachmittag auf dem Camping. Um 1600 Uhr geht es erneut Richtung Stadt. Die Medina finden wir recht schnell. Im Gedränge marschieren wir Richtung Fluss, den wir schliesslich auch finden. Eine stinkende Brühe teilt die Medina. Würde man nicht ständig „angepöbelt“, so wäre das Treiben in den zum Teil weniger als 2 Meter breiten Gassen, wo auch noch ständig schwer beladene Maultiere verkehren eine Erholung. So aber kann man die vielen Eindrücke gar nicht so richtig verarbeiten. Oben am Haupttor nehmen wir eine „Petit Taxi“, der uns für 4 Dirham nach Hause führt. Befriedigt ob des interessanten Tages legen wir uns in eigene Bett. Das ist einfach herrlich.
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Camping in Fes, Meknes und Umgebung

Der öffentliche und bewachte Parkplatz am „Bab Bou Jeloud“ eignet sich für eine Uebernachtung und für den schnellen Besuch der Medina. Am Morgen muss der Platz wieder geräumt werden sonst fällt eine weitere Tagesgebühr (Dirham 60.-) an. Mit einem SurfStick der Maroc Telecom ist man hier bezüglich Internet bestens bedient. Auch an Einkaufsmöglichkeiten mangelt es nicht.

DiamantVertKeine Einkaufsmöglichkeit hat man dagegen auf dem Campingplatz „Diamant Vert“. Dafür schläft man hier viel ruhiger. Sieht man einmal von _WiFi in der Nähe der Reception (am Besten bei den Bungalows 101 bis 103) nützt auch der SurfStick der Maroc Telecom nichts, weil es in der Nähe keine Antenne hat welche auch Daten aussendet. Uebrigens; das Tor auf der östlichen Seite zum Platz ist seit drei Monaten geschlossen. Derzeit wird diese Einfahrt für Baustellenfahrzeuge an den Qued Fes benutzt. Der Haupteingang liegt auf der gegenüberliegenden Seite, dort wo heute die Autobahn von Rabat und Meknes endet und in das lokale Strassennetz überführt. Hier befindet sich auch die moderne Reception mit Cafè und hier erhält man eine im Durchschreibeverfahren erstelllte Quittung für die Dirham 120.- pro Tag. Etwa 1 km weiter befindet sich das Einkaufscenter Marjana wo man auch das tägliche Brot kaufen muss/kann. Die neuen Sanitäranlagen sind gut und die Entsorgung ebenfalls. Für Dirham 250.- pro Paar sorgt die Reception für die Besichtigung der Medina mit offiziellen Führern. Der Transport in die Stadt (1/2 Stunde) kostet extra (Minibus Dirham 60.- pP alles ohne Quittung).
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