Schlagwort-Archive: Italien

Wie und warum der erste Weltkrieg vor 100 Jahren begann?

Auf den Deutsch-französischen Krieg von 1870/71 folgte eine ungewohnt lange Zeit des Friedens. Die Belle Époque war die Grundlage für einen deutlichen Aufschwung von Wirtschaft und Kultur in den europäischen Kernländern Grossbritannien, Frankreich, Deutschland und Österreich-Ungarn. Nachdem sich die europäischen … Weiterlesen

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Gesucht für Anfangs Oktober 2013 in Südeuropa schönes und warmes Badewetter?

Nach dem verregneten Frühjahr 2013, einem wunderbaren Hochsommer im Engadin sind wir derzeit auf der Suche nach einem Badeort direkt am Meer. Die Temperaturen in Kroatien auf der Insel Cres zeigten noch im September Wassertemperaturen über 23 Grad. Dies schien … Weiterlesen

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Wirtschaftliche Aussichten 2013/14 der „OECD“ für Europa

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (englisch Organisation for Economic Co-operation and Development, OECD) ist eine Internationale Organisation mit 34 Mitgliedstaaten, die sich der Demokratie und Marktwirtschaft verpflichtet fühlen. Die meisten OECD-Mitglieder gehören zu den Ländern mit hohem Pro-Kopf-Einkommen und gelten als entwickelte Länder. Sitz der Organisation ist Paris.
Die OECD wurde 1961 als Nachfolgeorganisation der Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC) und des Marshallplans zum Wiederaufbau Europas gegründet.
Heute versteht sich die OECD als Forum, in dem Regierungen ihre Erfahrungen austauschen, best practice identifizieren und Lösungen für gemeinsame Probleme erarbeiten. In der Regel ist Gruppenzwang der wichtigste Anreiz für die Umsetzung der erarbeiteten Empfehlungen. Häufig werden im Rahmen der OECD auch Standards und Richtlinien erarbeitet, gelegentlich auch rechtlich verbindliche Verträge.
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Den Euro nicht auf Kosten der EU retten

Die Schuldenkrise in der EU muss beseitigt werden. Dabei darf der Euro nicht zum Nachteil der noch lebensfähigen EU-Länder gehen. Artikel 125 der EU hält unmissverständlich fest, dass die Union nicht für die Verbindlichkeiten seiner Mitgliedsstaaten haftet. Die heutigen Lösungen sind daher kaum verständlich und wiedersprechen eigentlich diesem Grundsatz.
Die Schuldenkrise der Währungsunion basiert mehrheitlich auf Staaten, welche Bestimmungen des EU-Vertrages über längere Zeit grob verletzt haben. Dieser Teil darf nicht unbeleuchtet bleiben. „Unumkehrbar“ ist ein Schlagwort für Leute welche die Geschichte nicht kennen und „alternativlos“ für solche mit mangelnder Vorstellungskraft. Den Euro auf Kosten der EU retten zu wollen ist eindeutig der falsche Weg.
Blenden wir einmal die Geschichte etwa150 Jahre zurück. Zu Weihnachten 1865 wurde zwischen den Staaten Frankreich, Belgien, Italien, Schweiz und Griechenland die Lateinische Münzunion gegründet. Formal dauerte diese Währungsunion bis etwa 1926.
Mit dem Ersten Weltkrieg 1916 erfolgte sofort in allen Vertragsstaaten – ausser der Schweiz – die Abkehr von einer Währung auf Edelmetall-Kurantmünzen-Basis. Teile des Vertragswerkes wurden nach und nach aufgehoben. 1926 kündigte Belgien seine Mitgliedschaft auf und zum 1. Januar 1927 setzte die Schweiz als letztes Land die Münzen der anderen Staaten ausser Kurs.
Im Jahre 1908 wurde Griechenland schon einmal aus einer Währungsunion, sprich der damaligen Münz-Union ausgeschlossen, weil der überschuldete Staat in grossen Mengen Papiergeld druckte welches nicht durch Edelmetall gedeckt war und dadurch die Stabilität der gesamten Währungsgemeinschaft gefährdete. Anfänglich hatte Griechenland noch versucht, mit der Herabsetzung des Feinheitsgehaltes seiner Münzen den Grundsatz der Münzdeckung zu umgehen.
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Zernez – Winterberg und das Glück wieder zu Hause zu sein

Unsere Südeuropatour ist nach 47 Tagen und ebenso vielen Nächten glücklich am Freitag 29. Juni 2012 zu Ende gegangen. Wir schätzen es sehr bei etwa 4300 km Strassenkilometern weder in einen Unfall verwickelt noch indirekt an einem Solchen beteiligt zu sein. Wir durchreisten während unserer Tour durch Südeuropa neben der Schweiz Italien, Griechenland, Mazedonien, Albanien, Bosnien-Herzogowina, Montenegro, Kroatien und Slowenien.
Ueberall trafen wir auf freundliche Einheimische aber auch auf Touristen mit denen wir regen Meinungsaustausch betrieben. Wie zBsp das Ehepaar aus Bad-Dürrheim – ganz zu unterst am Absatz des italienischen Stiefels – mit ihrem Adria Camper oder das Motorradfahrer-Ehepaar aus der Nähe von Stuttgart in Ovara. Oder unsere Camper-Nachbarn von Dubrovnik welche wenig später am nächsten Campingplatz direkt am Meer ihr mobiles zu Hause aufstellte. Oder Esthi und Alfons ein – gut bekanntes Ehepaar und Arbeitskollege aus dem Säuliamt – welche wir in Itelien unerwartet trafen.
Am meisten beeindruckt waren wir jedoch von der Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Landbevölkerung in Albanien. Nach einer langjährigen völligen Isolation in ihrem Land haben sie trotz Verbot eine persönliche Religion zu Leben den Glauben an eine bessere Zukunft bis heute bewahren können. Auch den Stolz der Griechen haben die Einheimischen aufrecht erhalten können. Man könnte fast meinen die Landeskrise finde wo anders statt. Für uns ist allerdings klar, dass die Griechen selbst ihr finanzielles Gebahren mit dem quittungslosen Zahlungsverkehr ändern müssen. Es genügt noch lange nicht, dass sie jedem Autofahrer für die Autobahn Igoumenitsa – Ioannina Euro 5.- abnehmen um ihren Staatshaushalt ins Lot zu bringen. Auch wenn sie selbst ebenfalls die Quittung sparen!
Erwähnenswert ist sicher auch, dass überall in den erwähnten Ländern gespart wird. Beispielsweise am Streckennetz der Fähren in Brindisi. Brindisi – Cesme wurde ganz eingestellt, nach Igoumentisa fährt sie nur noch ab 1. Juni und Fähren nach Albanien nur noch sporadisch. Unsere Fähre hatte ihre Weiterfahrt nach Patras abgebrochen, obwohl im Fahrplan diese Fahrt so vermerkt war. Dass dies nicht gerade Umsatzförderlich ist wird jedem klar welcher von einer solchen kurzfristigen Umstellung direkt betroffen ist.
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W-LAN in Italien – Verbreitung

Die Verbreitung von öffentlichen W-LAN oder Wifi in Italien ist weit geringer als in der Schweiz, wobei zu bemerken ist, dass auch die Schweiz diesbezüglich dem übrigen Europa etwas hinterher hinkt.
Auch auf Camping oder Stellplätzen gibt es keine einheitliche Regelung. Von völlig offen bis zeitlich begrenzt mit Kosten von 2.50 Euro pro Stunde ist alles vertreten. Von kostengünstigen Stellplätzen wie in Alberobello wo Wifi gratis aber verschlüsselt angeboten wird bis zu Konfortplätzen ohne W-LAN. Genau gleich ist es mit den Preisen oder besser gesagt mit den Gebühren.
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Ist der Euro am Ende?

Die internationalen Aktienmärkte sind gestern mit fulminanten Kursgewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Zwar sind Kursavancen nach einem langen Feiertagswochenende in den USA, wie es Thanksgiving am vergangenen Donnerstag den Amerikanern beschert hat, statistisch gesehen recht wahrscheinlich. Doch grosse Kurssprünge zwischen gut 2% und über 5% sind eher selten. Die Welt schaut eben wieder einmal nach Vorne und hat den Euro bereits abgeschrieben!

Der Sturm auf die Eurozone ist in vollem Gang. Das zeigt sich an den sogenannten «Spreads» der Mitgliedsländer. Die ganze Finanzwelt blickt augenblicklich mit einer Mischung aus Faszination und Panik auf die Entwicklung dieser technischen Grösse. An ihr lässt sich nicht nur ablesen, dass bisher gefährdete Länder immer tiefer in die Gefahrenzonen rutschen aus denen sie nicht mehr gerettet werden können. Sie zeigt auch an, dass immer mehr Länder überhaupt erst in die Gefahrenzone geraten.

Vom neusten Orkan auf den Märkten sind nicht mehr nur die bisherigen Krisenländer Griechenland, Portugal, Italien, Spanien und Irland betroffen. Auch Frankreich gerät immer mehr unter die Räder und neu sogar Österreich.
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Ancona / IT – Münstertal / Schweiz

Die Gemüselastwagen mit Tomaten und Gurken beladen kommen in Ancona zügig vom Schiff. Die grossen Gurken in ihrem Camper hintennach. Die typische italienische Ordnung verlangt von uns wegen einer Baustelle unmittelbar vor der Autobahneinfahrt diese wieder zu verlassen. Da kommen uns bereits die Tomaten und Gurken entgegen.
„Hallo kleine Gurken, wie geht’s? Gut geschlafen?“ tönt es unserseits über die Leitplanke hinweg.
„Svizzera?“ hör ich noch immer einen italienischen Ordnungshüter auf Frage wo es zur Schweiz gehe sagen: Na klar, alles geradeaus!Weiterlesen

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Italien – Griechenland

In einer weiteren ¼ Stunde stehen wir in der Kollonne von Campern unmittelbar vor der Anlegestelle der Anek Lines Fähre mit Namen Helenic Spirit. Das stattliche Schiff von 204 Meter Länge, 25.8 Meter Breite und 68‘500 PS Leistung manövriert selbständig aber recht träge an die Anlegestelle.
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Staatsverschuldung Irlands im Vergleich mit anderen Staaten in Europa

2010 wird die Schweiz zum ersten Mal seit 2004 wieder deutlich mehr ausgeben als einnehmen: Das Defizit in diesem Jahr beträgt rund 11,75 Milliarden Franken und erhöht die Gesamtverschuldung auf 230 Milliarden Franken. Davon entfallen 55 % auf den Bund, 27 % auf die Kantone und 18 % auf die Gemeinden.
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Die PIIGS Staaten brauchen etwa 2000 Milliarden Euro

Die PIIGS Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien) brauchen in den nächsten drei Jahren schätzungsweise die horrende Summe von etwa 2000 Milliarden Euro. Die Bank of America/Merrill Lynch schätzt, dass die Staatsschulden dieser Euroländer mittelfristig in dieser Höhe refinanziert werden müssen. Weiterlesen

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