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Ioannina – Griechenland

Die Stadt Ioannina liegt auf einer Höhe von etwa 480 m am westlichen Ufer des Pamvotida-Sees. Die Gemeinde, die den See umschließt, umfasst die Hochebene von Ioannina, welche inmitten des Pindos-Gebirges eine fruchtbare Landschaft darstellt. Die östliche Begrenzung der Hochebene am Ostufer des Pamvotida-Sees bilden die Bergketten des Mitsikeli und Driskos. Die westliche Begrenzung bilden die nördlichen Ausläufer des Tomaros-Massivs bzw. der Ori Paramythias. Am Seeufer im Zentrum der Stadt hebt sich der Burghügel von der Umgebung ab. Nach Westen hin finden sich mehrere bewaldete Hügel, welche sich teilweise mitten im Stadtgebiet, teilweise an dessen Rand befinden.
An der Stelle des heutigen Ioannina soll schon im 6. Jahrhundert eine von Kaiser Justinian I. gegründete Siedlung existiert haben. Die erste schriftliche Erwähnung von Ioannina erfolgt in der Dokumentation eines kirchlichen Konzils in Konstantinopel im Jahr 879: in diesen Aufzeichnungen wird ein Bischof (Episkopos) aus Ioannina verzeichnet (Zachariou Ioanninon).[2] Der Name rührt von einem Kloster her, das Johannes dem Täufer geweiht war. 1085 wurde die Stadt von den süditalienischen Normannen erobert[3], die auch die ersten Befestigungen anlegten. Gleichwohl gelang es den Griechen bald darauf, die Stadt zurückzugewinnen.
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Igoumenitsa – Ioannina / Griechenland

Es ist etwa 0500 Uhr griechischer Zeitrechnung als die Balkanfracht vom Express aus Italien unter griechischer Flagge und zugelassen in Limasool gelöscht wird. Der Kapitän hat längst den Motor abgestellt als wir mit unserem Camper das Schiff verlassen können. Eigentlich sollte die „Queen“ nach Patras weiterfahren aber das Anlandemanöver rückwärts dauerte etwa ¾ Stunden. Entweder hatte das Schiff nach seinem Winterschlaf einen technischen Defekt oder der Kapitän war einer vom Typ „Schettino“. Abgelenkt in der Dunkelheit von seiner bulgarischen Freundin oder absolut keine Erfahrung mehr nach immerhin einer Arbeitslosigkeit von ½ Jahren.
Jedenfalls sind wir überglücklich der eigene Kapitän unseres Flaggschiffes zu sein. Hundemüde zwar wegen dem fehlenden Schlaf fahren wir gegen Osten auf dem taghell erleuchteten Band der Piros-Autobahn hoch. Am Anfang überholen wir viele bulgarische Lastwagen bis die erste Mautstelle kommt. Was letztes Jahr noch völlig gratis war kostet heute im Zuge des griechischen Desasters gerade einmal Euro 5.00. Viel zu wenig – wie mir scheint – um Griechenland wieder auf „Vordermann“ zu bringen oder mit fünf Euros retten zu wollen.
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