Woche 5: Vagnsstadir – Höfn – Djupivogur (Papeyinsel)

gletscher4Bereits um 0800 Uhr – nach zwei Kaffee’s und Pfefferkäse – die Jugendherberge in Vagnsstadir verlassen und bei wenig Verkehr Richtung Höfn gefahren. Die Abwechslungsreiche Landschaft war mit vielen Gletscherzungen, die meist bis an die Küste reichten durchsät. Skalafellsjökull, Heinabergsjökull, Flaajökull usw. um nur ein paar zu nennen. Auch mitten in der Stadt Höfn hat man gleich 4 Gletscherzungen vor sich. Unmittelbar hinter der Bibliothek ist die Sicht auf diese Gletscherzungen und die dahinter liegenden Berge unvergleichlich.

Höfn ist eine vorzügliche Stadt um seine Vorräte wieder aufzubessern. Im Netto 24 deshalb für die letzte Woche allerlei gebunkert. Daneben ist sie eine Hafenstadt mit einer modernen Lobster Fischereiflotte und natürlich auch deren Verarbeitung. Im dortigen Kaffeehaus „Kaffihornit“ vorzüglichen Fisch für etwa IKr 5’000.- mit Frenchfrites gegessen. Mmmmh.

Dann die etwa 100 Kilometer weiter ostwärts gefahren. Die wiederum schöne, aber wenig abweschslungsreiche Fahrt auf teilweise unbefestigten Strassen bis Djupivogur bleibt mir als „Niemandsland“ in Erinnerung. Ausser einzelnen Bauernhöfen – selbstverständlich immer mit dem Namen angeschrieben – kein Restaurant, kein Campingplatz, kein Dorf keine Einkaufsmöglichkeiten einfach nicht’s. Dabei haben wir doch extra in Höfn vorne auf den Kaffee verzichtet um bei der ersten Gelegenheit diesen noch nachzuholen. Ja, hätten wir doch……

Djupivogur dafür empfängt uns mit Fahnen, einem Eingangstor zur Stadt mit 300 Einwohnern, einem Hotel, Bad, Bank, Einkaufsmöglichkeiten, einer Tankstelle und einem Flugplatz mit Naturbelag. Daneben logiert die Polizei hier und eine Notfallstation darf auch nicht fehlen. Ueber den Hafen nach der Insel Papey morgen mehr auf diesem Blog.

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