Schlagwort-Archive: Euro

Griechische Tragödie und untaugliche EU-Gesetze?

Der Freistaat Puerto Rico ist eines der US-amerikanischen Aussengebiete und wird wirtschaftlich von den Amerikanern unterstützt. Die Karibikinsel gilt auch als 51. Bundesstaat Amerikas – losgelöst vom Wirtschaftsgang in den anderen 50 Staaten – spitzt sich in Puerto Rico jedoch … Weiterlesen

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Negative Inflation sowie gute und schlechte Deflation – gibt es dies überhaupt?

Die Erzeugerpreise sind in Europa im vergangenen Jahr so stark gefallen, wie seit dem Rezessionsjahr 2009 nicht mehr. Hauptgrund war die billige Energie wegen des Ölpreis-Rückgangs. Die Produzenten – von der Metzgerei über den Autobauer bis zum Zementhersteller – senkten … Weiterlesen

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Abramowitsch und andere Oligarchen auf Zypern werden bleiben, auch ohne Geld?

Vom Meer weht eine sanfte Brise, das Wasser leuchtet türkis in der Sonne, sanft laufen die Wellen auf den Strand. Dahinter die wohl exklusivste Baustelle, die Zypern derzeit zu bieten hat: eine Villa, drei Etagen, hohe Säulen, geschwungene Giebel, ausladende … Weiterlesen

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Babuschka’s in Zypern, Zug und Zürich?

Aus dem „Tagesanzeiger“ Woche 13: Zypern ist ein Steuerparadies für Oligarchen. Dass die Schweiz jetzt in unangenehme Nähe zur bankrotten Mittelmeerinsel gerät, hat sie russischen Milliardären wie etwa Viktor Vekselberg, Filaret Galchev oder Gennadi Timtschenko zu verdanken, die Zypern und … Weiterlesen

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Griechenland erklärt wahrscheinlich 2013 Austritt aus dem Euro

«Unser Basisszenario geht davon aus, dass Griechenland nächstes Jahr mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 50 Prozent austreten wird», sagte UBS-Chefökonom Daniel Kalt. Grund seien die hohen Schulden Griechenlands. Der Schuldenschnitt, der die privaten Gläubiger zur Kasse gebeten habe, habe … Weiterlesen

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Den Euro nicht auf Kosten der EU retten

Die Schuldenkrise in der EU muss beseitigt werden. Dabei darf der Euro nicht zum Nachteil der noch lebensfähigen EU-Länder gehen. Artikel 125 der EU hält unmissverständlich fest, dass die Union nicht für die Verbindlichkeiten seiner Mitgliedsstaaten haftet. Die heutigen Lösungen sind daher kaum verständlich und wiedersprechen eigentlich diesem Grundsatz.
Die Schuldenkrise der Währungsunion basiert mehrheitlich auf Staaten, welche Bestimmungen des EU-Vertrages über längere Zeit grob verletzt haben. Dieser Teil darf nicht unbeleuchtet bleiben. „Unumkehrbar“ ist ein Schlagwort für Leute welche die Geschichte nicht kennen und „alternativlos“ für solche mit mangelnder Vorstellungskraft. Den Euro auf Kosten der EU retten zu wollen ist eindeutig der falsche Weg.
Blenden wir einmal die Geschichte etwa150 Jahre zurück. Zu Weihnachten 1865 wurde zwischen den Staaten Frankreich, Belgien, Italien, Schweiz und Griechenland die Lateinische Münzunion gegründet. Formal dauerte diese Währungsunion bis etwa 1926.
Mit dem Ersten Weltkrieg 1916 erfolgte sofort in allen Vertragsstaaten – ausser der Schweiz – die Abkehr von einer Währung auf Edelmetall-Kurantmünzen-Basis. Teile des Vertragswerkes wurden nach und nach aufgehoben. 1926 kündigte Belgien seine Mitgliedschaft auf und zum 1. Januar 1927 setzte die Schweiz als letztes Land die Münzen der anderen Staaten ausser Kurs.
Im Jahre 1908 wurde Griechenland schon einmal aus einer Währungsunion, sprich der damaligen Münz-Union ausgeschlossen, weil der überschuldete Staat in grossen Mengen Papiergeld druckte welches nicht durch Edelmetall gedeckt war und dadurch die Stabilität der gesamten Währungsgemeinschaft gefährdete. Anfänglich hatte Griechenland noch versucht, mit der Herabsetzung des Feinheitsgehaltes seiner Münzen den Grundsatz der Münzdeckung zu umgehen.
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Ist der Euro am Ende?

Die internationalen Aktienmärkte sind gestern mit fulminanten Kursgewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Zwar sind Kursavancen nach einem langen Feiertagswochenende in den USA, wie es Thanksgiving am vergangenen Donnerstag den Amerikanern beschert hat, statistisch gesehen recht wahrscheinlich. Doch grosse Kurssprünge zwischen gut 2% und über 5% sind eher selten. Die Welt schaut eben wieder einmal nach Vorne und hat den Euro bereits abgeschrieben!

Der Sturm auf die Eurozone ist in vollem Gang. Das zeigt sich an den sogenannten «Spreads» der Mitgliedsländer. Die ganze Finanzwelt blickt augenblicklich mit einer Mischung aus Faszination und Panik auf die Entwicklung dieser technischen Grösse. An ihr lässt sich nicht nur ablesen, dass bisher gefährdete Länder immer tiefer in die Gefahrenzonen rutschen aus denen sie nicht mehr gerettet werden können. Sie zeigt auch an, dass immer mehr Länder überhaupt erst in die Gefahrenzone geraten.

Vom neusten Orkan auf den Märkten sind nicht mehr nur die bisherigen Krisenländer Griechenland, Portugal, Italien, Spanien und Irland betroffen. Auch Frankreich gerät immer mehr unter die Räder und neu sogar Österreich.
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Franken und Euro gleichauf

Das Undenkbare ist eingetreten. Heute um 21 Uhr wurde der Euro gleich bewertet wie der Franken, der als Fluchtwährung hoch im Kurs liegt. Damit ist der Markt aber weit entfernt vom sogenannten realen Wechselkurs. Hintergründe zum Devisenhandel und ein Studiogespräch mit dem Volkswirtschafts-Professor Klaus Wellershoff. Weiterlesen

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Der Staatsbankrott kommt!

Damals beschlossen bei einem Geheimtreffen eine kleine Gruppe von Bankiers die Geldschöpfung nicht dem Staat sondern ihnen selbst zu ermöglichen. Ihr Ziel war es, den Kongress zu überrumpeln und ein Gesetz auf den Weg zu bringen, welches genau das Gegenteil besagte. Der Staat sollte sich von den privaten Banken Geld leihen und Zinsen dafür bezahlen.
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Bundesrat Merz gegen Bankensteuer

Selbst US Präsident Obama will, dass Banken sich an ihren Risiken selbst beteiligen und eine Bankensteuer einführen. Sein Finanzminister hat sich bei Bundesrat Merz schon einmal erkundigt. Doch der winkt ab, denn 500 Milionen Franken für die Schweizer-Banken wären untragbar. Offenbar schluckt BR Merz die 3’000 Millionen Boni für das Kader der CS ohne mit der Wimper zu zucken. Auch wenn die Grossbanken teilweise am Tropf des Staates hängen und seit Jahren keine Steuern mehr bezahlen. Weiterlesen

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