Schlagwort-Archive: Engadin

Breitbanderschliessung und Glasfaser im Engadin

Derzeit werden die bestehenden Stromleitungen an 12 Baustellen im Unter-Engadin in den Boden verlegt. In Scuol gibt es bereits einige von «mia Engadina» betriebene Hotspots. Der nicht kommerzielle Verein «mia Engadina» unter der Leitung von Jon Erni, Mitglied der Geschäftsleitung … Weiterlesen

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Knappes Geld in Europa und sparen in der Schweiz?

„Bon giorno“! Avete quelque cosa per declarare? Con questa domanda? Non fiscale! Mit dieser Antwort gab sich jedoch der italienische Zöllner bei der Ausreise längst nicht zu frieden. Er will partout wissen, wieviel und was für Bargeld wir auf uns … Weiterlesen

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Campingsaison in Zernez eröffnet: Tor zum Nationalpark im Engadin

Die diesjährige Campingsaison im Engadin auf dem Camping Cul in Zernez eröffneten wir am Sonntag, 10. Mai 2015 um etwa 10.30 Uhr. Schon kurz nach 0800 Uhr verliessen wir unser Heim in Winterberg und machten uns auf den Weg in … Weiterlesen

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Rundwanderung an Pfingsten 2014 zur Bellavista

In diesem Jahr – mit einem Frühling welcher seit 1864 jeden Wärmerekord gewinnt – geht unsere erste Tour vom Camping Cul aus Richtung Murtaröl. Wir starten bei Manté auf 1490 müM am südlichen Ende von Zernez und marschieren über Ruinas/God … Weiterlesen

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Camping Cul GmbH Zernez jubiliert

Aus einem Abstell- und Installationsplatz der Elekrowatt wurde vor etwas über 60 Jahren ein familiärer Camping-Platz inmitten des Engadins. Heute geführt von Andris Filli, Mitbegründer und positiver Querdenker der Sektion Unterengadin der Grünliberalen Partei. Sein Vater Gion Filli war damals … Weiterlesen

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Die Bibliothek von Zernez geht zu den Wanderern!

Rund um das Dorf hat die „Biblioteca“ von Zernez durch die Schreinerei Bezzola an drei Orten eine Art Briefkasten mit unterschiedlichen Büchern für Wanderer aufgestellt. Vom Kinderbuch über Wanderführer und Informationen über den Nationalpark möchte sie die ganze Familie beim … Weiterlesen

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Die Geschichte der Familie Balzer im 19. Jahrhundert: Von der Postpferdehalterei zur Weinhandlung

Ein historisches Plakat der PTT mit dem „Post Fahrtenplan“ erinnert an diese Zeit. Die Familie Balzer betrieb die Linien Tiefencastel – Alvaneu-Bad – Bergün sowie Tiefencastel – Mulegns – Bivio – Silvaplana. Alleine in den Stallungen von Tiefencastel standen zeitweise gut 50 Pferde im Privathaus der Familie. Alle Pferde standen für den Postdienst bereit und im Winter natürlich auch für die Pferde-Schneepflüge. Weiterlesen

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Jungsteinzeit oder Neolithikum von 4000 – 1800 v.Chr.

Die Jungsteinzeit oder Neolithikum war eine Epoche der Menschheitsgeschichte deren Beginn mit dem Uebergang von Jäger und Sammlerkulturen im hiesigen Raum vor etwa 4000 Jahren zu sesshaften Bauern mit domestizierten Tieren und Pflanzen definiert ist.
Der Übergang zur neolithischen Wirtschaftsweise vollzog sich weltweit in drei unterschiedlich Perioden . Vor etwa 12‘000 Jahren wurde vor allem an den Südrändern von Taurus- und Zagrosgebirge in der Türkei die nomadische Lebensweise im Zuge von Ackerbau und Viehhaltung gegen Sesshaftigkeit in Dorfgemeinschaften eingetauscht. Der Ackerbau schuf die Grundlage zu einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Nahrungsproduktion und Vorratshaltung führten zu einer grösseren Unabhängigkeit von der natürlichen Umwelt und bilden damit die Basis für ein Bevölkerungswachstum.
Während der letzten Eiszeit vor etwa 20‘000 Jahren floss der Berninagletscher mit einer Mächtigkeit von etwa 1400 Metern das heutige Engadin hinunter und teilte sich auf der Höhe von Zernez in zwei Ströme. Der Eine floss weiter das Tal hinunter und der Andere über den Ofenpass ins Münstertal. Selbst der Munt Schera im Nationalpark war vom Gletscher bedeckt gewesen sein währen dem der Piz Daint mit seinen etwas über 3000 Metern eisfrei blieb. Noch heute weisen die Namen Munt (Hügel) auf eisbedeckte- und Piz auf eisfreie Berge hin.
Es ist daher nicht erstaunlich dass in dieser Gegend erst mit dem Zurückweichen der mächtigen Gletscher der jungsteinzeitlich Rastplatz unter dem Felsdach von Ova Spin in der Nähe von Zernez etwas später datierte wurde als das Neolithikum in der Türkei. Funde von diversen Feuerstein- (Silex) und Steinbeilen beweisen, dass auch höher gelegene Täler während der Jungsteinzeit – wohl zum Jagen – begangen wurden.
in Teilen Europas und Vorderasiens folgt der Jungsteinzeit die als Kupfersteinzeit oder Kupferzeit (Chalkolithikum, Äneolithikum) bezeichnete Periode. Bis heute gibt es keinen einheitlichen Namen für den Zeithorizont der frühen Kupferverarbeitung, was an der regional sehr unterschiedlichen Einführung der Kupferverarbeitung liegt.
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A revaire – Adieu – Tschau – bis zur nächsten Camping-Saison

Wir haben uns am Samstag, 4. Oktober bei allerschönstem Herbstwetter von unseren Freunden im Camping Cul in Zernez verabschiedet und haben mit wehmütigen Augen unsere geliebte Zweite Heimat – das Engadin – verlasssen.

Am Vortag war Heidy noch mit ihren Tenniskolleginnen am Spielen. Die Wiesen des Engadins mussten 2012 kein einziges Mal bewässert werden. Gemäss Einheimischen aus dieser Gegend soll es nach 100 Jahren das Erste Mal gewesen sein. Weiterlesen

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Engadiner Bär M13 trägt jetzt einen Sender!

Die Bündner Wildhüter haben in der Nacht vom Mittwoch 11. April 2012 den Braunbären M13 von Scuol betäubt und ihm ein Senderhalsband umgehängt. Das zweijährige Tier kann dadurch besser überwacht werden.
Dass ein Bär seit Tagen in der Gegend von Scuol umherstreift, macht den Einheimischen im Unterengadin keine Sorgen. Sie wissen, wie sie sich im Fall einer Begegnung verhalten müssen und haben kaum Angst. Die Touristen in der Gegend sind da schon mehr verunsichert. Weiterlesen

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Bahnverbindung Engadin – Münstertal – Südtirol

Das Projekt für eine Bahnverbindung zwischen dem Engadin und dem Vinschgau bezweckt, eine Lücke im europäischen Eisenbahnnetz zu schliessen. Die Bahnlinie soll zwei bedeutende Wirtschafts- und Kulturräume – das schweizerische Mittelland mit Venedig/Oberitalien sowie Graubünden mit dem Südtirol – verbinden und das bündnerische in das europäische Eisenbahnnetz integrieren.
Das Projekt für eine Bahnverbindung zwischen dem Engadin und dem Vinschgau bezweckt, eine Lücke im europäischen Eisenbahnnetz zu schliessen. Die Bahnlinie soll zwei bedeutende Wirtschafts- und Kulturräume – das schweizerische Mittelland mit Venedig/Oberitalien sowie Graubünden mit dem Südtirol – verbinden und das bündnerische in das europäische Eisenbahnnetz integrieren.
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Bahnhofserneuerung Zernez – Stand Umbauarbeiten September 2011

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Engadin: Val Trupchun

Ende September sind sie meistens mit ihrem gesamten Harem – Hirschkühe – unterwegs und stossen regelmässig ihre Schreie aus. Knören, Röhren, Trenzen oder Orgeln nennt sich dieser Brunftschrei je nach Erregungszustandes der Hirsche.
Die weiblichen Tiere sind nur wenige Tage brunftig und werden in dieser Zeit mehrmals hintereinander beschlagen. Dabei treibt der Hirsch sie über den Brunftplatz.
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Frühling in Zernez

Die Kleinsten unserer einheimischen Schwalbenart gehört zur Gruppe der Singvögel, Schwalben und Segler. Auch dem Fluss Inn entlang waren an diesem Tage viele solcher Uferschwalben auszumachen. Vom Vorjahr her mag ich mich daran erinnern, dass im Sommer auf 2550 müM am Rande des Nationalpark auf dem Mutoröl bei Zernez solch kleine Vögelchen in der Abenddämmerung plötzlich mit viel Lärm aus Erdhöhlen hervorkamen, über dem Grat nach Mücken suchten und dann eben so schnell wieder dorthin verschwanden. Weiterlesen

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