Dubrovnik – Mirnice

Heute Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr geniessen wir den leicht rosarot gefärbten, kitschigen Sonnenuntergang Im Camping Solaris bei Mirnice bei leiser kroatische Live-Musik. Der Blick durch den aufgelockerten Föhrenwald auf’s ruhige Meer ist einfach beruhigend.

Nur einmal hörte man die Kroaten jubeln, als beim Europafussballspiel Italien – Kroatien die Einheimischen zum 1 : 1 ausglichen. Schon am Nachmittag fiel uns auf, dass selbst die Putzequippe in kroatischer Fahne eingehüllt umher stolzierten.

Die 4stündige Fahrt von Dubrovnik durch Bosnien Herzogewina über Ploce bis hierher nach Mirnice entlang der Küste bot manch herrlichen Ausblick auf die umliegenden Inseln. Angefangen bei der superfeinen Sicht von der kostenfreien Hängebrücke bei Dubrovnik zu den Inseln von Mljet, Peljesac, Kordula, Hvar, Brac oder Lastovo.

Nach unserem Einkauf bei Lidl in Ploce wurden wir bei der relativ langsamen Fahrt von 60 Km/h der Küste entlang langsam aber sicher immer müder.

Die gestrige Stadtbesichtigung und der frühe Aufbruch heute hat uns doch mehr mitgenommen als wir dachten. Somit war die Zeit gekommen die Fahrt abzubrechen und gleich den ganzen Nachmittag auf dem Campingplatz zu verbringen. Unsere Campingnachbarn von Dubrovnik trafen nur wenig später ebenfalls hier ein.

In der Zwischenzeit ist es dunkel und die dezente kroatische Livemusik noch etwas leiser und damit so richtig einschläfernd geworden.
Wir wünschen uns und allen Daheimgebliebenen eine ruhige und erholsame Nacht. Schnarch, schnarch…..


Camping Mirnice, Dalmatien

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Dubrovnik – Kroatien

Die Stadt Dubrovnik (deutsch Ragusa) ist eine Stadt in einer südlichen Exklave Kroatiens an der Adria. Die Stadt wird aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung und der jahrhundertelangen politischen Sonderstellung oft auch als „Perle der Adria“ und „Kroatisches Athen“ bezeichnet. Im Jahr 1979 wurde die gesamte Altstadt von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Die Stadt hatte bei der Volkszählung 2001 43.770 Einwohner. Die Mehrheit der Bevölkerung stellen mit 88,39 % die Kroaten. Daneben gibt es noch einige Serben und Montenegriner, Bosniaken, Albaner sowie eine kleine jüdische Gemeinschaft. Die Stadt Dubrovnik war eines der Zentren in der Geschichte der Entwicklung der kroatischen Sprache und Literatur.

Zahlreiche bedeutende kroatische Dichter, Künstler, Gelehrte, Mathematiker und Physiker stammen aus dieser Stadt. Dubrovnik kann heutzutage auch als ein kulturelles Zentrum Kroatiens bezeichnet werden.
Jahrhundertelang war Dubrovnik eine unabhängige Stadtrepublik, die Handelsbeziehungen mit großen Teilen Südosteuropas und mit dem Mittelmeerraum unterhielt.

Neben dem Namen der Stadt wird immer noch der Leitspruch „Libertas“ (lat. Freiheit) hervorgehoben. Heute findet sich diese Bezeichnung unter anderem im Motto der Dubrovniker Festspielwochen für Musik und Theater. Berühmt ist auch der legendäre Ausspruch, als die Osmanen die Stadt einnehmen wollten, der von einem ausgeprägten und zukunftsweisenden Freiheitsverständnis der Einwohner zeugt. Die Dubrovniker bekannten sich zu den Worten ihres Dichters Ivan Gundulić: „Non bene pro toto libertas venditur auro“ (deutsch: „Für alles Gold in dieser Welt werden wir unsere Freiheit nicht verkaufen.“)

Genau heute den 13. Juni 2012 wollen wir diese wunderbare Stadt besuchen. Der öffentliche Bus Nummer 6 bringt uns für Kuna 15.- im dichten Morgenverkehr in etwa ¾ Stunden nach Pile, an das Westtor der Altstadt.

Um 0900 Uhr sind schone recht viele Leute unterwegs und in der “ Stradun“ sieht Heidy eine polnische Bank. Die OTP-banka wechselt heute sFr 300.- und dafür bekommt sie Kuna 1836.-. Ein guter Kurs wie wir meinen und damit übertrifft er gar den offiziellen Kurs von 0.1589 um Einiges.

Nach etwa 2 Stunden „wandern“ haben wir das Bedürfnis auf der Stadtmauer weiter zu machen. Allerdings gibt es nicht wie früher, wo man überall hochgehen konnte heute nur noch einen einzigen Zutritt und der kostet immerhin Kuna 70.- pro Person.

Nach wunderbaren handgemachten Glaces haben wir genug von der Stadtbesichtigung und nun geht es wiederum mit dem 6er zurück zum Camping.

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Molunat – Dubrovnik / HRK

Nach drei Uebernachtungen in Molunat ist die Zeit gekommen wieder loszuziehen. Noch immer haben wir keine Kroatischen Kuna’s kaufen können und Euro’s wollen sie auch nicht. Auch der Camping Monika entspricht in Sachen Baden nicht unseren Vorstellungen.

Im Dorf vorne entdecken wir gleich 3 Campingplätze neben einander mit grossen Stellplätzen auf Rasen und direkt am Sandstrand inmitten des Dorfes mitsamt bescheidenen Einkaufsmöglichkeiten.

Monika unter Deutscher Leitung müsste in Sachen Infrastruktur doch noch etwas zulegen.

Die etwa 40 km nach Dubrovnik legen wir in etwa einer Stunde zurück. Immer auf der Suche nach einer Bank und dem angekündigten Lidl. Ausser einer etwa 5 km langen Baustelle an Gruda vorbei finden wir jedoch nichts dergleichen bis zur Hängebrücke von Dubrovnik.

Kurz vor der Brücke stechen wir hinunter ans Meer am Hafen von Dubrovnik vorbei ins Gewühl der Stadt. Hier ankert derzeit das Riesenschiff Queen Victoria, wirklich ein Schiff der Superklasse.

Bei Wind und relativ aufgelockerter Bewölkung finden wir unseren Standplatz auf Nummer 244 auf dem Camping Solitude. Morgen möchten wir die Stadt besuchen bei hoffentlich strahlendem Wetter.

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Fähre Brindisi – Vlora/Albanien

Die kürzeste Verbindung zwischen Italien und dem Balkan wäre eigentlich Brindisi – Vlora.

Das haben auch die Schnellbootfahrer kurz nach dem Tod ihres Staatsführers in Albanien gemerkt, als sie damals von Flora aus billige Zigarretten nach Italien schmuggelten.

Albanien war während Jahrzehnten das sozialistische Land etwa wie das Nordkorea von Europa. Von einer bizarren Diktatur beherrscht, völlig abgeschlossen und in rechthaberischem Trotz gegen den Rest der Welt getrennt. Dann starb 1985 der Langzeitdiktator Enver Hodscha und seit 1992 wird der gebirgige Kleinstaat von Demokraten regiert – was immer das heissen mag. Und doch ist die gefühlte Distanz zu diesem Land riesig.

Wir wollen aber nichts Schmuggeln sondern einfach unsere Reise auf der anderen Seite der Adria fortsetzen. Dies scheint jedoch etwas schwieriger zu sein als angedacht.

Bereits in Lecce versuchte ein Reisebüro-Angestellter im Internet eine Fähre zu suchen und zu buchen. Nach einer halben Stunde präsentiete er uns am Ende des Monat ein Datum für eine Ueberfahrt nach Igoumenitsa. Nun haben wir selber wieder Internet aber nach einer weiteren Stunde sind wir nicht weiter als der Fachmann vom Reisebüro.

Entweder ist der Fahrplan im Moment noch sehr ausgedünnt oder kein Bedarf der Reisenden vorhanden. Wir wissen es nicht. Es bleibt uns anscheinend keine andere Wahl als nach Brindisi hochzufahren um dort vor Ort zu Versuchen irgend eine Fähre über die Adria zu buchen. Denn zum Schwimmen ist es zu weit?

Destinationen von Brindisi aus sollten mit unserem Camper folgende zur Verfügung stehen: Vlores, Durres, Korfo, Igoumenitsa, Patras oder Dubrovnik.

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