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Minimal invasive Hüft-Operation

Mit minimal-invasiver Chirurgie sind Verfahren gemeint, die im Vergleich zu herkömmlichen Techniken zu einer geringeren Schädigung des Körpers führen. Ziel der minimal-invasiven Chirurgie ist, durch kleinere Operationszugänge eine Schonung der Weichteile, vor allem der Muskelansätze herbeizuführen und die Heilung und Rehabilitation zu beschleunigen.

Konventionelle Hüftoperationen erfordern einen Hautschnitt von meist mehr als 15 cm. In der Regel muss auch ein Teil der Muskulatur durchtrennt werden. Bei der minimal-invasiven Hüftoperation wird der Schnitt auf etwa 7 bis 10 cm reduziert. Die Weichteile werden grösstmöglich geschont: Muskeln werden nicht durchtrennt. Der Chirurg schiebt das Implantat wie durch ein „Schlüsselloch“ in die richtige Position.

Die neue MIV-Technik hat den Vorteil, dass die Heilung rascher erfolgt, die Patienten nur kurz, wenn überhaupt, Krücken brauchen, früher entlassen werden können und viel schneller wieder schmerzfrei und beweglich sind.
Zum Vergleich:

Nachbehandlung nach MIV: Gehen an zwei Stöcken ab dem ersten Tag nach der Operation. Belastung nach Massgabe der Beschwerden, sobald wie möglich ohne Stöcke. Nach circa 3 Wochen sind die meisten Patienten soweit, dass sie schmerzfrei ohne Stöcke gehen, ohne zu hinken.

Nachbehandlung konventionell: Gehen an zwei Stöcken mit Teilbelastung der operierten Seite für 6 Wochen. Danach Belastungsaufbau, so dass die meisten nach 8 bis 12 Wochen schmerzfrei, ohne zu hinken und ohne Stöcke gehen können.

Heute Morgen hat die Teamärztin Ortopädische Chirurgie am Kantonsspital Winterthur, Oberärztin Frau Viviane Molnar bei mir nach der minimal invasiven Methode ein künstliches-Hüftgelenk eingebaut. Ich hoffe, dass ich das Spital noch diese Woche wieder verlasssen kann. Schliesslich darf ich ja Heidy nicht zu lange warten lassen.
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