VMAX easy Scooter T30 erste Erfahrungen

In der TCS Clubzeitung lag ein Werbe-Sonderheft von www.touringshop.ch bei wo derzeit ein Elektro-Scooter VMAX mit Fr 300.- Ersparnis erhältlich sein soll. Also genau richtig um zusammen mit einer Packtasche für knapp Fr 1000.- ein Klappvelo für den Camper-Kofferraum zu erstehen.

Nach einem Mail des www.touringshops.ch mit dem Hinweis, dass derzeit bei ihnen noch keine Scooters eingetroffen seien, war ich deshalb nur wenigen Tage später völlig überrascht als mir Heidy nach ihrem Tennis mitteilte, dass zwei Pakete vor unserer Haustüre lagen.

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New Zealand: Mit dem Camper drei Monate unterwegs

Am Mittwoch, 17. Oktober 2012 sind unser Camping-Freunde Ruth und Emil mit der Swiss über Shanghai nach Aukland in New Zealand geflogen und haben dort ein Wohnmobil übenommen.

Derzeit sind sie unterwegs in die nördlichste Spitze von New Zealand dem „Cap Reinga“ oder der „Spirit Bay“. Ganz in der Nähe liegt auch Pandora, weltweit bekannt als Zentrum der Juweliere und eines Internet-Radios (Pandora unblocked: New Zealand gets popular internet radio). Lesen Sie selbst, was Emil und Ruth auf ihrem Blog www.emrusnews.ch möglichst zeitnah so alles zu berichten wissen.


New Zealand 2012 auf einer größeren Karte anzeigen

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Sommer – Winter – Herbst?

Am Freitag wanderten wir noch bei allerschönstem Sommerwetter vom Ofenpass 2148 müM auf den Piz Daint. Auf dem knapp 3000 müM hoch gelegenen Aussichtsberg herrschten Temperaturen die eher dem Sommer zuzuordnen sind als dem Herbst. Ortler- und Bernina-Gruppe waren zum Greifen nah. Die Luft trocken und der Himmel dunkelblau, genauso wie man sich die Berge im Sommer wünscht.

Nur 48 Stunden später war es bereits 20 Grad kälter und auf 1500 müM schneebedeckt. Bis am Montagmorgen schneite es ununterbrochen. Dabei kamen hier in Zernez etwa 15 cm nasser Neuschnee zusammen welcher schwer auf den Vorzelten der Wohnwagen drückte. Zeltler hatten es einfacher. Sie zügelten ihre kleinen Behausungen einfach unter einen immer noch Blätter aufweisenden Baum und hatten bis auf weiteres vom Neuschnee ruhe. Es war soeben Winter geworden.

Winter

Morgen soll wieder die Sonne scheinen und dann wird sich auch der noch immer liegen gebliebene Schnee verziehen. In weiter Ferne hörte ich bereits einen einsamen Hirsch röhren. Sie werden näher kommen und ringsum werden gleich reihenweise Hirsche ihr Konzert aufführen. Es ist schliesslich Herbst geworden und der zweite Teil der Hochjagd hat heute Montag begonnen. Auch ein eindeutiges Zeichen, dass es jetzt endlich Herbst geworden ist. Die Wälder werden immer farbiger bis alle Bäume ihre Blätter und Nadeln verlieren. Das kleine Volk der wahren Camper wird nach Hause ziehen um dort in der warmen Stube vom nächsten Sommer – Winter – Herbst zu träumen.

Piz Daint

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ZURICH CONNECT – Clever gespart, bestens versichert

Wer möchte bei Versicherungen nicht sparen und trotzdem top versichert sein? Wahrscheinlich Niemand.

Bis heute waren meine Autos bei ZURICH CONNECT Haftpflichtversichert. Ihr Internetauftritt überzeugte mich, den nebst Telefon, Kontaktformular und E-Mail wirbt sie neuerdings auch mit Skype. „Skypen Sie uns“ heisst es so schön in ihrer Werbung.

Versicherungen und Banken haben landauf landab den Ruf der schönsten und teuersten Gebäude weit und breit. Doch ZURICH CONNECT hat eben keinen solchen Prunkbau als Geschäftssitz und arbeitet bescheiden am Computer und Telefon ohne Publikumsverkehr. Wahrscheinlich darum kann man bei ihr auch Geld sparen. Versicherungsnachweise versendet sie nicht mehr mit der teuren Post sondern übermittelt die Nachweise direkt online dem Strassenverkehrsamt. Super!!!!

Eine Mailanfrage betreffend einer Offerte über eine Teil- oder Vollkasko beantwortete ZURICH CONNECT mit dem Hinweis, sie würden keine solchen Versicherungen anbieten. Auch gut so, denn damit spart nicht nur ZURICH CONNECT eine Menge Geld sondern auch der Kunde. Aus meinen langjährigen Erfahrungen mit Zusatzversicherungen zog ich den Schluss, dass bei Abschluss einer solchen Versicherung immer alles versichert ist. Bei einem Schadenfall ebenfalls immer noch, nur derjenige Schaden den sie gerade gemeldet haben leider nicht.

Die obligatorische Autohaftpflichtversicherung auf ein Fahrzeug mit Wechselschild wird sie aber übernehmen müssen. Wenn nicht würde das bedeuten, dass sie ihrer Versicherungspflicht nicht nachkommt oder der Kunde gar ein weiteres Schild anschaffen müsste. Ist das Geschäftsmodell von ZURICH CONNECT eventuell darauf ausgerichtet, den Türöffner für ihre Muttergesellschaft zu spielen?

Ich weiss es nicht. Jedenfalls wollte Herr St. von ZURICH CONNECT keinen Nachweis für das Zweitfahrzeug mit Wechselschild ausstellen. Typenschein- oder Fahrgestellnummer interessierten ihn nicht, dagegen stellte er Fragen wie „steht das Auto in einer Garage?“ Da stellt sich bei mir die Frage, ob allenfalls bei ZURICH CONNECT die meisten Verkehrsunfälle dann geschehen wenn das Fahrzeug in der Garage steht.

Selbst die beiden freundlichen Damen Frau Kaspar und Schuhmacher beim Strassenverkehrsamt in Winterthur hatten kurz vor Ostern selten erlebt, dass ein Versicherungsagent nicht glauben will, dass im online übermittelten Versicherungsnachweis eben nicht „Personenwagen“ sondern „Leichter Motorwagen“ stehen muss. Nach über einer halben Stunde Diskussion zwischen mir als Kunden und ZURICH CONNECT teilte mir die freundliche Dame beim Strassenverkehrsamt trotz Fehlen eines korrekt verfassten Versicherungsnachweises einen Vorführtermin mit.

Wie immer benützte auch ZURICH CONNECT diese Gelegenheit (Vertragsänderung) die Haftpflichtversicherung für mein altes Fahrzeug gleich um rund Fr. 100.- zu erhöhen und den Rechtsschutz ungefragt aus der Police zu streichen. ZURICH CONNECT hat eben ihre Werbung „Clever gespart, bestens versichert“ wörtlich genommen. Einzig mit dem Unterschied, dass neu nicht der Kunde sondern ZURICH CONNECT selbst spart bzw. mehr verdient.

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Gedanken im Aufstieg zur Fourcla Val dal Botsch, 2677 müM

Fourcla Val dal Botsch 2677 müM

Trip, trap, trip, trap.
Langsam aber stetig gewinnen wir auf dem von Gewittern ausgewaschenen Weg zur Fourcla Val dal Botsch auf etwa 2100 Meter an Höhe. Haben wir letztes Jahr an dieser Stelle nicht noch Edelweisse gesehen? Die Grasnarbe ist heute nicht mehr kompakt grün sondern mit vielen Steinen durchsetzt. Die alte Beschriftung weiter unten, die auf eine markante Richtungsänderung des Weges aufmerksam macht, hängt etwa 10 Meter an einer Felswand über dem Bach. Dieser führt zwar nur mehr wenig Wasser, sodass auch der Steg darüber bei der Abzweigung auf Margunet nicht mehr notwendig ist. Dafür ist der rechtseitige Schuttkegel um etwa 10 Meter angewachsen. Ueberhaupt kennt man den Weg zwischen P7 und der Abzweigung Margunet kaum mehr. Bis vor wenigen Jahren war hier ein Rastplatz für die Parkbesucher und heute? Die Hinweistafeln mussten vom Schutt befreit werden und der halbe Rastplatz ist mit Geröll bedeckt. Keine einladende Stelle mehr zum Rasten.

Sind etwa die im Konvoi nach Livigno unterwegs fahrenden belgischen Camper schuld? Schon in Zernez fiel uns einer dieser Womo-Fahrer auf, als er – zwar mit Vortritt belastet – uns den Weg abschnitt als wir auf die Ofenpasstrasse abbiegen wollten. Ja nicht den Vordermann verpassen, denn die Schweiz ist mit einem Euro-Kurs von Fr. 1.34 viel zu teuer und das Euroland Livigno doch so nah!

Oder sind etwa die beiden spanischen Camper schuld, die auf P7 gerade ihren Schmutzwassertank auf den Parkplatz entleerten als wir dort eintrafen? Gruusig, eklig, immer wieder diese ausländischen Womo Fahrer, geht es mir durch den Kopf. Die wissen einfach nicht was sich gehört. Dabei erwische ich mich selbst dabei, dass ich vor Jahren einem Kollegen mit Womo in Korsika empfohlen habe, mangels Möglichkeiten seinen Abwassertank einfach auf einem Parkplatz zu entsorgen!

Als wir nach etwa 2 ½ Stunden auf der Fourcla Val dal Botsch sind, geniessen wir nur noch die herrliche Aussicht. Windstelle herrscht hier oben, wo doch vor wenigen Wochen ein männlicher Bär ohne Namen aber mit der Bezeichnung JJ diese Krete überschritten haben muss. Nach einem Schafriss im Tal ist er wieder verschwunden. Lebt er noch? Ist er etwa auf der Suche nach einem Weibchen wieder ausgewandert? Wir wissen es nicht.

In Richtung Süd mit Blick auf die Bernina-Gruppe kommt Bewölkung auf. Also weg von der Krete und weiter unten Rasten. Im saftigen Grün auf etwa 2400 müM liegen wir auf dem Rücken im Gras, die Schildmütze tief ins Gesicht gezogen als Heidy plötzlich ruft: Adler! Etwa einhundert Meter über uns sehe ich drei junge Adler mit ihren grauen Schwingen vorüber ziehen. Nachfolgend vier weitere Adler und – wie mir schien – bereits ausgewachsen und etwas Grösser. Also ein Familienausflug. Heidy verfolgt diese Adler mit dem Feldstecher als sie meinen Blicken Richtung Osten entschwinden.

Wir sind schon wieder unterwegs, als vermutlich die gleichen Adler mir Schatten spenden. D.h. in meinem Blickfeld sehe ich immer wieder den Schatten dieser Tiere und als ich den Kopf erhebe wird es mir beinahe schwarz vor den Augen. Die gleichen sieben Adler – nunmehr etwa 50 Meter tiefer – Kreisen sie über unseren Köpfen. Hoffentlich verwechseln sie uns nicht mit Aas? Oder wurden sie etwa von den Parkwächtern extra hierher bestellt, die mit ihren Gruppen von ca. 20 Leuten in unsere Richtung schauen und gleichzeitig auf dem Abstieg von Margunet sind?

Edelweiss-Gruppe

Eine Gruppe von Edelweiss wird noch fotografiert bevor uns wieder unser Auto auf P7 aufnimmt. Das Abwasser des Spaniers ist eingetrocknet. Nun ist alles wieder in bester Ordnung. Oder etwa doch nicht?

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