Woche 5: Djupivogur – Breiödalsvik – Eidar

langhausNach einer windigen Nacht und bei Temperaturen um 6 Grad relativ gut geschlafen. Die Sonne lacht heute Morgen und wärmt uns bereits früh. Trotzdem sind wir nicht in Eile und packen unser grosses Zelt in aller Ruhe zusammen. Wahrscheinlich im Wissen, dass es auf Island das letzte Mal sein wird, denn von Norden und Osten kündigt sich eine Schlechtwetterfront an. So verlassen wir im Laufe des Vormittags Djupivogur Richtung Norden und stechen in den langen Fjord Berufjördur ein. Hier könnte man auf einer für 4×4 Fahrzeuge offenen Strecke auf der 939 direkt nach Egilstadir fahren und so 50 km Umweg sparen.

Unser nächster Halt ist jedoch die regionale Hauptstadt mit 137 Einwohner Breiödalsvik wo wir über das Netz der Volksschule noch ein Mail an Albert absetzen. Darnach ein feines aber kleines Hotel vor Ort aufgesucht um unsere Lust nach einem Aperitiv mit Crevetten-Brötchen zu stillen. Kurz darnach an der 96 erneut ein kleines Chalet entdeckt, welches so gar nicht in diese Landschaft passen will. Es ist in Deutschem Besitz und alle Bedienstete sind junge Deutsche die hier liebevoll ihre Speisekarte erklären. Weil wir aber keinen Hunger verspüren, begnügen wir uns mit einem herrlichem Blick auf Berufsjördur, einem Dessert aus Waffeln mit heissen Kirschen, einer Kugel Eis und Milchkaffee aus dem Kännchen. Draussen regnet es in Strömen und so fällt es uns ausserordentlich schwer, dieses gastliche Haus – wo man im Uebrigen auch übernachten (IKR 15’000.-) könnte – zu verlassen.

Die Weiterfahrt führt uns über eine interessante Strecke in abwechslungsreicherreicher Fahrt zum 6 km langen Tunnel unter dem Kollufell durch und dann über den Fagridalur-Pass (500 müM – 5 Grad) nach Egilstadir. Hier im Infocenter haben wir noch ein Edda-Hotel in Eidar gefunden wo wir wenigsten im Trockenen sind und uns wärmen können.

Posted in Island, Island Reiseberichte, Reisen | Tagged , , , , , | Leave a comment