2009 Island

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Island 2009

 

 

mloff

Die geplante Island-Reise steht unter dem Motto:

Mitten Durch und Rund Herum

In diesem Jahr ist eine 6-wöchige Reise nach Island mit unserem 4×4 Offroader der Marke Mercedes ML 270 D geplant.  Die gesamte befahrbare Strecke (ohne Seeweg) dürfte um die 6500 km liegen. Wir beabsichtigen die folgenden Route zu befahren.

  • 1. Woche: Anreise über Basel – Hamburg – Hanstholm(DK) – Törshaven(Fo) – Seydisfördur(Is)
  • 2. Woche: Nordküste von Ost nach West. Seydisfördur -Husavik – Akureyri – Laugarbaki – Reykjavik
  • 3. Woche: Südküste Richtung Osten. Reykjavik – Vik – Kirkjubajarklaustur – Höfn.
  • 4. Woche: Höfn – Snaefell – Askja – Pörisvatn – Flüöri.
  • 5. Woche: Flüöri – Kjülor – Saudärkürur.
  • 6. Woche: Heimreise über Sydisfördur – Törshavn – Bergen – Kopenhagen – Hamburg – Basel – Zürich.

ilandpferde

Island 2009

hvalsnes-2-webIsland liegt auf dem Mittelatlantischen Rücken und damit sowohl auf der Nordamerikanischen als auch auf der Eurasischen Platte, wobei sich die Plattengrenzen von Südwesten nach Nordosten in etwa diagonal über die Insel ziehen. Die Platten entfernen sich jährlich etwa 2 cm voneinander. Ein Mantelpulme unter der Insel, der sogenannte Island-Plume, sorgt jedoch mittels Vulkanismus für ständigen Nachschub von geschmolzenem Gesteinsmaterial aus dem Erdinneren, so dass die Insel nicht auseinanderbricht. Etwa 130 aktive Vulkane befinden sich derzeit auf Island, die man etwa 30 Vulkansystemen zuordnen kann.

Island war in den Eiszeiten fast vollständig vergletschert. Noch heute bedecken Gletscher 11,1 % der Landesoberfläche. Der Gletscher mit Europas größtem Eisvolumen ist der Vatnajökull. Seine Eiskappe ist bis zu 900 m dick.

Die Landschaft ist einerseits durch Vulkanismus geprägt, andererseits auch durch den Wasserreichtum. Es gibt zahlreiche Flüsse, Seen und Wasserfälle, darunter mit dem Dettifoss den energiereichsten (Wasservolumen pro Sekunde × Fallhöhe) Europas. Das Isländische Hochland im Zentrum der Insel bildet eine Periglazial-Wüste und ist nahezu unbewohnt.

Die Küstenlinie, deren Länge 4970 km beträgt, ist im Bereich der Fjorde stark zerfurcht. Island ist relativ dünn besiedelt: Auf 40 km² befinden sich im Schnitt zwei bis vier Häuser. Die höchste Erhebung der Insel ist der Hvannadalshnúkur mit 2118 m.

Bulgarien – Rumänien 2008

b-reisenDie Anreise erfolgte mit dem Bus über Oesterreich – Ungarn in zwei Tagen auf dem Landweg. Die 1300 km lange Anreise nach Rumänien zeigte im Norden (Transsilvanien-Siebenbürgen) ein durchaus EU-taugliches Land, welches gegen Süden hin immer ärmer wird. Bulgarien dagegen ist ein sehr armes Land – blendet man einmal die „Ballermann-Städte“ an der Schwarzmeerküste aus.

Aus meiner Sicht ist Bulgarien bei weiten nicht EU-tauglich. Ueberhaupt sind die Balkanstaaten eine grosse Hypothek für die Staatengemeinschaft der EU. Die 4700 km lange Busreise über vorwiegend ländliche Gegenden zeigte ein interessantes, aber auch durchmischtes Bild der Balkanstaaten. Die einheimischen Reiseleiter vermittelten viele Informationen, welche durchaus zutreffen können. Vielfach waren sie aber auch von der örtlichen Politik gefärbt und entsprachen nicht ganz der Wahrheit.

Die Rückreise über Griechenland zeigte uns wieder was in der EU alles möglich ist. In der kurzen Zeit der Mitgliedschaft hat Griechenland nicht nur unser Preisniveau erreicht sondern auch bezüglich Infrastruktur und Handel EU-Standard gar überschritten. Die über 1000 km lange Seereise mit dem Schiff „Ykarus“ der Minoanline von Patras über Korfu und Igoumenitsa nach Venedig war der krönende Abschluss dieser Reise. Einzig Fernsehnachrichten über das aktuelle Erdbeben auf Peloponnes mit Epizentrum südlich von Patras trübte etwas die Heimkehrfreude, waren wir doch noch etwa 12 Stunden vorher inmitten des Geschehens.

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