2016 Norwegen

Aktuelle Reiseberichte 2016


Das Königreich Norwegen liegt auf der Skandinavischen Halbinsel und grenzt im Osten an Schweden und im Nordosten an Finnland und Russland. Die Wirtschaftszone Norwegens in der Nordsee grenzt im Süden an die Dänemarks und im Westen an die Schottlands.

Norwegens Staatsform entspricht der einer konstitutionellen Monarchie mit stark parlamentarischen Zügen. Das Königreich ist als dezentraler Einheitsstaat organisiert. Das Land ist unter anderem Mitglied der NATO, des Nordischen Rates, der OECD und der Vereinten Nationen.

Der Index für menschliche Entwicklung (HDI) der UN stuft Norwegen seit vielen Jahren als das weltweit am weitesten entwickelte Land ein. Darüber hinaus ist es laut dem Demokratieindex der britischen Zeitschrift The Economist der demokratischste Staat der Welt.

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Die Hauptstadt von Norwegen ist allein schon eine Reise Wert. Oslo ist also unser erster Halt nach der Ueberfahrt mit der Fähre von Frederikshavn/Dänemark.

Nach einer Stadtrundfahrt noch am gleichen Abend möchten wir schliesslich an einem ruhigen Ort übernachten. Ob sich der Standplatz am Hafen dafür eignet, werden wir sehen.

Schliesslich möchten wir weiter nordwärts auf der RV3 nach Trondheim, etwa 600 km. Vielleicht nehmen wir aber auch die westliche Route über Lillehammer (etwa 300 km) und beenden bereits dort unsere Tagestour bei der Sprungschanze.

Grammo-CampAm folgenden Tag möchten wir sicher über den Dovrefjell – Sunndalsfjella National Park weiter und werden vielleicht an einem wunderschönen Ort in Oppdal (62°29’50“N/9°35’8“E) übernachten.

Diverse Camping aber auch Stellplätze sind in der Gegend von Oppdalen und Umgebung mit seinem schönen Wandergebiet in die Täler vorhanden.

Ueber Trondheim bis Medja sind auf der Rv706 über 200 km und man muss für die Fahrt gut 4 Stunden rechnen. Schlieslich liegen ja die Orte wie Stjördal, Aesen, Levanger, Verdal, Röra, Maere usw. dazwischen.

Weiter geht es 300 km nach „Mo i Rama“ (etwa 4 Std Fahrtzeit) oder nochmal über 424 km und 7 Std Fahrtzeit direkt nach Narvik. Hier gleicht die Nacht eher einem dunklen Tag und wenn wir müde genug sind werden wir sicher einen Stellplatz finden.

Malmabanan vor 1950

Malmabanan vor 1950

In Narwik/No werden wir uns auf der E10 ostwärts Richtung Schweden zuwenden. Eine wichtige Verkehrsverbindung war und ist die 1903 vollendete, am 14. Juli 1903 offiziell von König Oskar II. eingeweihte und bis 1915 vollständig elektrifizierte Bahnlinie von Luleå über Gällivare, Kiruna nach Narvik. Von dort wird das mit der Malmbanan („Erzbahn“, von Norwegern als „Ofotbanen“ bezeichnet) aus Kiruna antransportierte Erz verschifft.

Der Erzabbau erfolgt in einer vulkanisch-exhalativen Lagerstätte, die schräg unter der Stadt verläuft. Zurzeit werden vom schwedischen Bergbauunternehmen LKAB jährlich etwa 24 Millionen Tonnen Roherz gefördert.

Mit Fortschreiten des Abbaus werden die Stadtteile darüber immermehr zu einem unsicheren Gebiet, so dass es erforderlich sein wird, die Bevölkerung innerhalb der nächsten Jahrzehnte umzusiedeln. Im Juni 2010 wurde beschlossen, ein neues Stadtzentrum fünf Kilometer weiter östlich zu bauen. Der 2014 vorgelegte Umzugsmasterplan sieht eine schrittweise Übersiedlung der Stadt bis 2033 vor.

Aktuelle Reiseberichte Norwegen vom Mittwoch 15. bis Samstag 25. Juni 2016

Viking Song

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