PCT 2017: Stehekin – Manning Park, Kanada, , gelaufene 2110 mi/3396 km

Kanada, ich bin angekommen!
Am 18. September am frühen Morgen, nach knapp 5 Monaten und 3400 gelaufenen Kilometern auf dem Trail, stand ich am PCT Nordportal. Es war eisig kalt, sowie die drei Tage und Nächte davor. In der letzten Nacht kam der Schnee. Das Nordportal steht genau auf der Grenze zwischen USA und Kanada.

Die Glückwünsche von den Rangern, den Tageswanderern und den vom Nordportal zurück wandernden amerikanischen Thru Hikern kamen schon ab 30 mi vor der Grenze. Der Ruf „almost there – congratulations“ bekam ich oft zu hören. Es herrschte trotz Kälte eine herzliche, heitere Stimmung auf dem Trail.
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PCT 2017: Stevens Pass – Stehekin, Marke 2569 mi, gelaufene 2021 mi/3252 km

Der Wind hat gedreht und den Rauch vom grossen Waldbrand war schnell weg. Gleichzeitig hat der Nordostwind für zwei Tage Regen und Kälte gebracht. Übrigens, seit meinem PCT Start am 25. April die ersten Regentage.

Die Bergwelt der Cascade ist fantastisch. Mit den Glacier Peak eine fantastische Bergkette!
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PCT 2017: White Pass – Fire Closing Mt. Jolly to Snoqualmie Pass – Stevens Pass, Marke 2462 mi, gelaufene 1904 mi/3064 km

Kurz bevor ich vom White Pass loslaufen wollte, bekamen die anwesenden Hiker die Information vom Fire Departement, dass der PCT nach ca. 20 mi nach dem White Pass bis zum Snoqualmie Pass durch den Waldbrand am Mount Jolly geschlossen ist. Zusammen mit den anderen „gestrandeten“ Hikern wurde nach Fahrlösungen zum Snoqualmie Pass gesucht.

Öffentliche Verkehrsmittel sind in den ländlichen Gebieten kaum vorhanden. Ich hatte das Glück, eine Trailfreundin aus der Wüstenzeit auf dem White Pass getroffen zu haben. Diese war seit einiger Zeit mit jemandem unterwegs, die versuchte, aus ihrem Bekanntenkreis jemanden zu finden, der sie um die Waldbrandregion fahren würde.
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PCT 2017: Von Bishop/ Kalifornien nach Cascade Locks/Oregon, neue Einstiegsmarke nordwärts 2144 mi – Trout Lake – White Pass, Marke 2292 mi, gelaufene 1832 mi/2948 km

Die drei Tage in Bishop gingen mit den Vorbereitungen für Washington schnell vorbei. Mit der letzten Trailetappenberechnung wurde mir zum ersten Mal richtig klar, dass in fünf Wochen, mit den sieben Trailabschnitten und nach weiteren 505 mi/813 km die Zeit auf dem PCT zu Ende geht. Darüber nehmen Freude und Wehmut zurzeit den gleichen Stellenwert ein.

Endlich geht es wieder in die richtige Richtung. Der Trail führt in Richtung Norden! Der Reisetag mit dem Bus von Bishop zum Flughafen in Reno und dem Flug nach Portland in Oregon dauerte den ganzen Tag. Er verlief träge aber problemlos.

Am kommenden Morgen kaufte ich meine Lebensmittel für 4,5 Tage ein, fuhr in 2,5 Std. mit Bus, Cityzug und Uber-Taxi von Portland nach Cascade Locks und am frühen Nachmittag überquerte ich auf dem Trail die Bridge of the Gods, die über den Columbia River verläuft, der zugleich die Grenze zwischen Oregon und Washington bildet.

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PCT 2017: Mammoth Lakes – VVR (Vermilion Valley Resort) – Muir Trail Resort – Bishop, Marke 1830 mi = gelaufene 1630 mi/ 2623 km

Karte zentrieren
Verkehr
per Fahrrad
Transit

Mit schwerem Rucksack ging es am Trailhead über Mammoth Lakes in die High Sierra. Der Trail nahm schon bald wieder die gewohnte PCT Struktur an und ungeübte JMT (John Muir Trail) Wanderer waren nur noch wenige anzutreffen. Zwei schwierige Flussüberquerungen mit Wasser bis zur Schritthöhe beim einen und die Überquerung auf schmalem Baumstamm über dem tobenden Wasser beim anderen waren zu meistern.

Bei den Restlichen gab es nur nasse Füsse und Beine bis höchstens unter das Knie. Eine Woche vor der einen schwierigen Flussüberquerung ertrank dort eine weitere PCT Hikerin. Man fand sie einen Tag vor unserem Crossing. Ich kannte Tree nicht. Andere in meinem Umfeld schon. Eine junge Japanerin, die mit viel Freude und Motivation auf dem Trail unterwegs war.
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PCT 2017: South Lake Tahoe – Kennedy Meadows North – Tuolumne Meadows – Mammoth Lakes, Marke 1744 mi = gelaufene 1544 mi/ 2485 km

Von Kennedy Meadows aus führte der Trail in die Anfänge der Sierra Nevada und dann weiter in den Yosemite National Park. Mit dem Sonora Pass habe ich den ersten von zwölf hohen, teilweise schneebedeckten Pässen überquert. Die Pässe gehen bis über 12’000 ft/3700 m.

Die Überquerung der Flüsse in den Tälern (ca. auf 8000 ft/2400 m) zwischen den Pässen benötigt viel Zeit. Oft ist bis zu einer halben Meile Fluss aufwärts oder abwärts eine geeignete Stelle zu suchen, um den Fluss zu durchwaten oder ihn auf einem Baumstamm zu überlaufen. Ist die Strömung zu stark oder die Wassertiefe höher als bis zu den Oberschenkel, ist auf den nächsten Morgen zu warten.
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PCT 2017: Truckee – South Lake Tahoe, Marke 1559 mi = gelaufene 1359 mi/ 2187 km

Das erste Stück in den Sierras ist gelaufen! Eine unglaubliche Schönheit der Natur. Berge, Schneefelder ab ca. 8500 ft (2600 m) und viele Seen. Alles noch gut mit den Microspikes zu Hiken und es waren nur wenige Male den Trail mittels GPS zu finden.

Meine Wandergruppe hat sich wieder etwas verändert. Aus drei wird eins und später zwei. Nachdem ich vier Tage alleine unterwegs war, was ich sehr genossen habe, holte ich Dr. Fly (Françoise) aus der alten Gruppe wieder ein. Sie wandert seit Burney und Big Sky aktuell alleine. Bis Kennedy Meadows North werden wir zu zweit unterwegs sein. In dem kleinen Ort treffen sich die Hiker, die nach Süden unterwegs sind, um Gruppenmitglieder für die Durchwanderung der Sierras auf dem PCT zu suchen. Die Pässe sind noch voller Schnee und für die Flussüberquerungen bringt eine Gruppe mehr Sicherheit.

Seit Truckee kann ich meine Kreditkarte als Zahlungsmittel oder zum Geldziehen am Automaten nicht mehr einsetzen. Nach meiner schriftlichen Anfrage bei der Bank wurde mir mitgeteilt, dass meine Karte wegen möglichen Betrugs gesperrt sei. Wunderbar! Es ist Samstag, ich habe noch ca. 8 Dollar und Schulden bei mehreren Personen, da ich Essen kaufen musste und noch muss. Ab Montag ist die Kreditkartenabteilung erreichbar und ich ohne Netz wieder auf dem Trail. Damit ich nicht in diese Situation komme, habe ich die Bank vorgängig über meinen Aufenthalt in den Staaten informiert. Hat wohl nichts genutzt.
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PCT 2017: Quincy – Sierra City – Truckee, Marke 1497 mi/2409 km = gelaufene 1297 mi/2087 km

Quincy zeigte sich als einen der schönsten Orte in der Nähe des Trails. Ob Laden-, Restaurant oder Unterkunftsangebot, alles mit Qualität. Als Hauptort der Region Plumas, darf es auch etwas teurer sein. Da die guten Motels und kleinen Hotels ausgebucht waren, übernachteten wir in einem schönen Cottage mit Gartensitzplatz. Der mit Gas betriebene offene Kamin im Häuschen hat auch nicht gefehlt. Ein richtig schöner Ort, der für einen längeren Aufenthalt wunderbar wäre. Die Leute sind sehr Hiker freundlich.

Ich werde oft in den Orten von Einheimischen angesprochen und nach der aktuellen Schneesituation auf dem Trail und nach meinen aktuell gewanderten Meilen gefragt. Für viele unvorstellbar, da sie meist mit dem Auto unterwegs sind. Das Auto kann an der Strasse direkt vor dem Laden geparkt werden.
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PCT 2017: Burney – Chester – Quincy, Marke 1385 mi/2229 km = gelaufene 1185 mi/1907 km

Mit langen Tagesdistanzen bin ich schnell über Chester hier in Quincy angekommen. Chester erreichte und verlies ich am selben Tag. Es war schwierig, eine Dusche zu finden. Bei der vierten Stelle hat es doch noch geklappt. Am Abend war ich froh, nach allen Erledigungen im Ort, wieder im Wald im Zelt zu liegen.

Vor Chester bin ich durch den ersten Nationalpark gewandert. Es war der Lassen Volcanic NP. Da es dort Probleme mit Bären gibt, die auf Nahrungsmittel von Besuchern und Hikern scharf sind, ist ab diesem Jahr für die Wanderer mit Übernachtung im Park ein Bärenkanister vorgeschrieben. Im Kanister werden die Nahrungsmittel versorgt und können so von den Bären nicht gerochen werden. Der Kanister kann von den Bären auch nicht geöffnet werden. Da ich erst einen in den Sierras im Rucksack dabei haben werde, waren die knappen 20 Meilen an einem Tag durch den Park zu wandern.
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PCT 2017: Mount Shasta – Burney, Marke 1241 mi/1997 km = gelaufene 1042 mi/1677km

Am dritten Tag erreichte ich die gelaufenen 1000 Meilen! (1609 km). Wieder eine zu Beginn des Trails fast magische, kaum erreichbare Zahl und nun doch geknackt.

In einer Nacht hatte ich Besuch in meinem Vorzelt. Dort haben meine Schuhe, die Socken und die Gaiters (Textilgamaschen) ihren Platz. Am Morgen waren die Gaiters weg und die Wollsocken voller Löcher. Prima! So ging es einige Tage mit verlöcherten Socken weiter und in den Schuhen sammeln sich über den Tag Sand, Dreck und kleine Steine. Ohne Gaiters verdrecken die Schuhe innen und aussen viel stärker. Für die Socken finde ich leicht Ersatz. Für die Gaiters wird es da in den kommenden Orten schon schwieriger. Nicht mal alle Outfitter führen die Textilgamaschen im Laden und noch lange nicht jeder Ort hat einen Outfitter, der u.a. ein Sortiment für Hiker führt.
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PCT 2017: Etna – Mount Shasta Marke 1151 mi/ 1852 km = gelaufene 952 mi/1532 km

Der einzige Zahnarzt im ganzen Etna-Tal, zuständig für ca. 3400 Einwohner in Fort Jones, füllte die am Backenzahn abgebrochene Stelle professionell mit einer Füllung auf und am selben Tag wurden die per Express bestellten neuen Hikerschuhe geliefert. Es konnte weiter gehen.

Nach zwei vollen Zerodays (Ausruhetage) war der erste Hikertag mit schwerem Rucksack hart. Citysoft (Aufenthalt in einem Ort) ist wunderbar. Wenn er zu lange dauert, muss er gebüsst werden. Der Körper stellt sich ab dem 2. Tag auf Erholung ein und kommt daher danach beim Hiken nur schwerlich in Schwung. An den ersten beiden Tagen waren die letzten Schneefelder an Steilhängen zu traversieren, danach kamen nur noch wenige kleine Schneestellen. Bis Chester soll der Trail nun schneefrei sein.
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PCT 2017: Lone Pine, Mittelcalifornien (Ausstieg S-N bei 745 mi/1199 km) nach Ashland, Oregon (Einstieg S-N bei 1715 mi/2760 km und neu Marke N-S 944 mi/1519 km) – Etna Marke 1053 mi/1695 km = gelaufene 854 mi/1374 km

Nach ca. 12 Stunden Reise von Lone Pine nach Ashland, Oregon bin ich dort gut angekommen. Der Pacific Crest Trail kann man vom Süden nach Norden (Northbound) oder vom Norden in den Süden (Southbound) bewandern. In beide Richtungen wird er in Meilen durchgezählt. Ich bin nun nach Süden Richtung Sierras unterwegs und die Meilenangabe hat sich entsprechend geändert.

Der erste Wandertag unterwegs in Oregon war traumhaft! Alles grün, viele Wasserstellen und dicht bewachsene Wälder. Nur wenige Waldbrandschäden. Es roch nach Nadelwald und Wiesen, die Temperatur sommerlich warm und es zeigten sich nur noch wenige Schneefelder im Wald.
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PCT 2017: Lake Isabella – Lone Pine Marke: 745 mi/1199 km

Nach 8 Wochen auf dem PCT sind meine Haare lang geworden. Da ich meist an den Wochenenden in einem Ort ankomme, komme ich nie in den Genuss eines offenen Frisörgeschäfts. Nun sitze ich bei einem Barbier und bin daran ihn zu überzeugen, dass er mir die Haare schneidet, auch wenn er seine Dienste nur für Männer anbietet. Er will noch nicht so recht, da er mit Frauenschnitten keine Erfahrung hat. Ich habe Zeit und plaudere etwas mit ihm. Ein Gespräch führte bis anhin noch immer zum Erfolg.

In Lake Isabella war es nicht einfach, am Sonntagmorgen einen Hitch (Autostop) zurück zum Trailhead (PCT) zu bekommen. Dieser Ort war ca. eine halbe Autofahrtstunde vom Trail entfernt. Nach einiger Zeit nahm uns, wir waren zu dritt, ein Vater mit seinem Sohn mit. Sie waren auf dem Weg zum Frühstücken und luden uns auch gleich dazu ein. Für uns war es das zweite Frühstück. Eine willkommene Möglichkeit zum Essen, denn der Hikerhunger ist mittlerweile fast nicht mehr zu bändigen. Nach der Einladung waren wir auf einen weiteren Hitch angewiesen. Sonntag ist ein schlechter Tag, um auf diese Weise forwärts zu kommen. Erst gegen Mittag waren wir auf dem Trail.
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PCT 2017; Lake Isabella

Nach 5 Tagen bin ich hier in Lake Isabella angekommen. Das Essen plante ich kurzfristig nur für diese Zeit, da das Gewicht des Wasservorrats zu hoch war.

Erst war vorgesehen, direkt in acht Tagen nach Kennedy Meadows zu hiken. Auf dem Trail gibt es für 2 x 25 Meilen (40 km) nur eine Wasserquelle. So kommen zum Trinken, Kochen und Zähneputzen schnell 5 Liter Wasservorrat zusammen.

Mit dem Essen für 5 Tage kommen etwa 10 kg zusätzliches Startgewicht zur Ausrüstung dazu. Ob 18 kg oder 21 kg Etappenstartgewicht, ist beim Hochwandern ein grosser Unterschied.

Nach grosser Hitze waren die beiden letzten Wandertage erträglich. Sobald es kühler wurde, kamen meine Kräfte wieder zurück und ich konnte die Berge viel leichter hoch wandern. So macht es wieder Spass!
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PCT 2017: Aqua Dulce – Tehachapi (Marke: 566 mi/898 km)

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Zum Glück gibt es Starbucks und Mc Donalds mit WiFi und Steckdosen! Bin gestern Nachmittag hier in Tehachapi angekommen und habe auf dem Zeltplatz am kleinen Airport, direkt an den Gleisen des Trailroad Trucks, auf grünem Gras (!) übernachtet. Gras ist schon was tolles! Dort gab es leider kein WiFi, aber eine Hochzeitsfeier.

Christine + Julia

Es war ein anstrengender Trailabschnitt. Bin zurzeit müde, vor allem müde Beine. Geht zum Glück vielen so. Nach sechs Wochen PCT und nicht mehr gross veränderter Umgebung, scheint dies eine normale Erscheinung zu sein. Trotz vielen, teilweise schwer erkämpfter Höhenmetern waren wieder viele Highlights dabei.

Nach spätestens drei Tagen auf dem Trail, wenn die Hiker wieder einen Resuplay-Ort (Nachschub-Ort) verlassen haben, sehen wir alle wieder sehr dreckig aus. Unglaublich, wie normal dieser Zustand geworden ist.
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PCT 2017: Wrightwood – Aqua Dulce (Marke: 455 mi/732 km)

Ich sitze hier im Hiker’s Heaven in Aqua Dulce, geduscht mit frisch gewaschenen Kleidern, einer Schale Trauben, einer Orange und einem gekühlten Gatorade unter einem Baum, bequem in einem Stuhl und die Beine hochgelegen. Nach einem 2. Frühstück heute Morgen mit etwa 2000 Kalorien wieder mal ohne Hungergefühl. HERRLICH!

Christine

Eine Familie stellt den Hikern ihren grossen Garten mit allen möglichen Annehmlichkeiten zur Verfügung. (Strom, Wäsche waschen, Hiker Boxes, Zeltplatz, ihre Adresse, wohin wir unsere Nachschubpakete senden können usw.) Dieses nennt sich Hiker’s Heaven und ist tatsächlich ein Traum.

Gestern Freitagabend kamen wir zu dritt durch den Vasquez Rocks County Park bei Abendsonne gelaufen. Es war so überwältigend, sodass wir beschlossen, 2 Meilen vor Aqua Dulce nochmals zu campen.

In diesem Valley sind viele Filmteile gedreht worden. Z. B. Star Trek, Bonanza, McGiver. Auch gestern war ein Filmteam Vorort. Gemäss Wasserreport sollten wir dort Wasser vorfinden, deshalb war unser Wasservorrat so ziemlich am Ende. Es war jedoch keines vorhanden. So bin ich zum Filmteam gelaufen, habe eine Person gesucht, die etwas auf dem Set zu sagen hatte und habe ihn um Wasser gebeten.

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PCT 2017: Big Bear – Wrightwood (Marke: 369 mi/594 km)

Ein spezieller Trailabschnitt liegt hinter mir. Viel Natur, aber auch Genuss und nicht nur den Fokus auf Meilen wandern. Heute bin ich in „Wrightwood“ angekommen, schreibt Christine.

Seit dem Start an der mexikanischen Grenze führt der Trail immer wieder durch abgebrannte Naturzonen. So gibt es auch geschlossene Routen, die umlaufen werden müssen. Die Brände waren vor einigen Jahren. Die Natur braucht Zeit sich zu erholen. Von aktuellen Bränden in Südkalifornien ist noch nichts bekannt.

Wrightwood

Der Trail führte an heissen Quellen (Hot Springs) vorbei. Eine wunderbare Erholung für die Muskeln. Nach dem heissen Bad kam gleich der Sprung ins kalte Wasser in herrlicher Kulisse.

An einem anderen Tag war ein grosser See mit Sandstrand das Highlight. Es war bekannt, dass eine Pizzeria in der Nähe Pizza an den Trail liefert. Es fand sich eine grosse Hikerschar zusammen und wir verbrachten mit Essen und Baden einige gemütliche Stunden am See.
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PCT 2017: Idyllwild – Big Baer

Die Pause in Idyllwild war wertvoll. Nach dem 2. Tag auf dem Trail konnte ich wieder meist schmerzfrei gehen, bis die Blasengeschichte an den Füssen wieder von neuem los ging…

Die letzten sechs Tage auf dem Trail bis Big Baer waren anstrengend. Der Weg führte über zwei Berge, den Saddle Jct. und durch das San Bernardino Massiv.

Big Bear Lake

Dazwischen ging der Abstieg auf die Wüstenebene, die durchquert werden musste. Am Ende der sechs Tage waren es 5800 Höhenmeter den Berg hinauf und 5120 Höhenmeter den Berg runter. Von verschneiter Märchenlandschaft über den Gebirgswald bis zur Wüste und Temperaturen von ca. 27 Grad bis um Null herum, hatte die Route zu bieten. Unglaublich, wie sich die Natur um den Trail herum immer wieder verändert. Nicht die Hitze war in diesem Abschnitt das Thema. Es war die Kälte, die in der Nacht zu überstehen war.
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PCT 2017: Unfreiwilliger „Boxenstopp“ auf 1672 müM in Idyllwild, USA

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Verkehr
per Fahrrad
Transit

In ihrem Mail vom Samstag, 6. Mai, 1857 Uhr schreibt Christine, dass drei Blasen an der Fusssohle sich entzündet hätten und nun von Ihr selbst mit einer Nagelschere weggeschnitten worden seien. Es sei schmerzhaft gewesen und hätte sie beim Wandern behindert.

neue und breitere Schuhe

Nun – die Löcher im Fuss beginnen sich langsam zu schliessen – schreibt Christine – und sie hoffe spätestens am Montag wieder mit neuen und breiteren Schuhen der Grösse 42 Richtung „Big Bear“ wandern zu können wo sie nach 5 bis 6 tägigem Marsch eintreffen sollte.

Seit Freitag sei es deutlich kühler geworden und gegen Sonntag hin könnte es zu schneien beginnen. Idylwild (5355 ft/ 1672 müM) liege immerhin auf einer Höhe wo Regen in Schnee übergehen könnte.
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PCT 2017: Campo bei Warner Springs, USA (33° N)

Die Tage sind in „Warner Springs/USA“ sehr heiss. Die Temperaturen liegen tagsüber weit über 30 Grad und nachts fallen sie auf knapp 0 Grad Celsius. Anhand einer App stehen dem PCT Wanderer alle Informationen zur Verfügung wie Standort, Höhenprofil, Wegstrecke, Wasserreport, Zelt- und Einkaufsmöglichkeiten. Damit kommt Christine gut zurecht wie sie ihn ihrem Mail schreibt.

Ein „Trail Angel“ mit Namen „Bob“ holte mich am letzten Montag abends spät ab und brachte mich zu Scout und Frodo, ebenfalls zwei „Trail Angels“, welche für die PCT Hiker unentgeltlich grosse Unterstützung leisteten. Bei Scout und Frodo konnte ich drei mal übernachten. Christines Gepäck kam am folgenden Abend spät in San Diego an. Die Zeit im Hiker Camp von S+F war sehr wertvoll. Jeden Tag kamen und gingen viele Hiker, sodass ich manche von Ihnen kennen lernen und bereits vor dem Start Informationen austauschen durfte.


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