Aus dem Tagebuch von 1979: Kamel- und andere Märkte

Samstag, 9. Juni 1979; Um 0450 Uhr klopft der Wächter an unsere Türen. Wir müssen aus dem Gemüsemarkt raus. Ausserhalb werden wir sofort von Einheimischen mit Eselskarren, Velos und Schubkarren umringt, die einerseits auf das Oeffnen des Gemüsemarktes und andererseits zum Kamelmarkt strömen.

MA-KarteMarokkoAuch wir sind bereits um 0630 im Kamelmarkt und schauen dem Treiben zu. Bei den Kamelen ist allerdings nicht sehr viel los. Die Pferde machen eindeutig das Rennen. Aber auch die unter Zelten agierenden Coiffeur haben regen Zuspruch. Mit viel Tam-Tam wechselte ein Esel seinen Besitzer. Man setzt sich nieder und ca. DH 70.- werden übergeben.
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Aus dem Tagebuch von 1979: Marrakech und das Wüstendorf von Goulemine

1. Juni 1979: Wir verlassen Quarzazate mit den vielen Militärlagern und passieren kurze Zeit später viele Berbersidlungen.

Die Frauen die auch bei der Feldarbeit die schönsten Kleider tragen sind ausserordentlich hübsch. Die Brokatgewänder und der Goldschmuck steht ihnen ausgezeichnet. Am Strassenrand trifft man hier häufig auf Steinverkäufer. Sie bieten einem allerdings nicht nur echte Ware an. Die typischen Berbersiedlungen mit ihren kleinen Getreideächern ziehen sich hinauf bis auf die Passhöhe. Auch diese Gegend gefällt uns ausserordentlich. Hier treffen wir wieder auf Rinder und grosse Maulesel, nachdem wir im Dades-Tal und weiter unten nur Ziegen und Schafe sehen konnten.
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Panne in der Schlucht – Motor aus?

Mittwoch, 30. Mai 1979: Erneut fahren wir Richtung Süden weiter. Eine Oase wechselt die andere ab. Anfänglich liegen sie noch in einem vom Fluss gegrabenen Tal bevor sie etwas öder werden und sich der Umgebung von der Wüste zur Oase nicht mehr so scharf abzeichnet. Immer mehr Windhosen kreuzen unseren Weg. Auch kleine Sandstürme preschen gegen unser Fahrzeug.

In Erfoud fahren wir hinauf auf das Bordj Est, wo wir eine herrliche Aussicht auf das Dorf und die folgende Wüste geniessen. In der Ferne erblicken wir eine weitere Oase. Es könnte Rissani sein. Nachdem wir noch einen Soldaten zum Einkaufen ins Dorf geführt haben passieren wir kurz darauf hinter Erfoud die ersten Sandpassagen. Unser Fahrzeug schafft sie jedoch alle spielend.
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Aus dem Tagebuch von 1979: Von Fes nach Ksar el Souk

Freitag, 25. Mai 1979; Mit einem Führer (10.- Dirham) fahren wir in die Medina. Das Treiben in der Altstadt ist faszinierend. Sämtliche Sinnesorgane werden stark beansprucht. Heidy will sogar in der Färberei noch eine weitere Farbe dazu kotzen. Im Teppichgeschäft – wo ständig das Licht ausgeht – erholen wir uns wieder. Bereits gegen 1300 Uhr haben wir genug. Wir flüchten uns schleunigst wieder auf die Idylle des Campingplatzes.

aus dem Tagebuch von Fes

aus dem Tagebuch von Fes

Samstag, 26. Mai 1979; Wir standen erst gegen 0900 Uhr auf. Wir haben herrliche geschlafen. Unmittelbar nach dem Frühstück suche ich das Leck im Kühlsystem. Mit dem Wechseln der Bride unter dem Ausgleichsbehälter hoffe ich den Schaden behoben zu haben. Anschliessend machen wir uns auf zum „Angriff“ auf die Stadt Fés. Solo versteht sich. Bereits in der Neustadt – wo wir Frischgemüse einkaufen – kehren wir wieder um und verbringen den halben Nachmittag auf dem Camping. Um 1600 Uhr geht es erneut Richtung Stadt. Die Medina finden wir recht schnell. Im Gedränge marschieren wir Richtung Fluss, den wir schliesslich auch finden. Eine stinkende Brühe teilt die Medina. Würde man nicht ständig „angepöbelt“, so wäre das Treiben in den zum Teil weniger als 2 Meter breiten Gassen, wo auch noch ständig schwer beladene Maultiere verkehren eine Erholung. So aber kann man die vielen Eindrücke gar nicht so richtig verarbeiten. Oben am Haupttor nehmen wir eine „Petit Taxi“, der uns für 4 Dirham nach Hause führt. Befriedigt ob des interessanten Tages legen wir uns in eigene Bett. Das ist einfach herrlich.
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Abschied von Monsieur „Rebout“ und Südfrankreich

Sport-Jeunesse35 Jahre alte Tagebuch-Einträge von unserer Marokko-Rundfahrt im Jahre 1979 werden hier erstmals veröffentlicht. Damals gab es weder moderne Medien noch GPS und – was heute selbstverständlich ist – keine Autobahnen bis an den untersten Zipfel von Spanien. Meine Tagebuch-Einträge von Hand als Zeitdokument fielen damals kurz und bündig aus. Lesen sie selber!

Marokko1979Samstag 19. Mai 1979, 1130 Uhr; Endlich ist es so weit. Unser Wagen ist frisch gewaschen und wir sind geduscht. Die anstrengende Schulzeit ist vorbei der Abschied von den vielen Freunden hinter uns. FF 1870.- hat Monsieur Rebout mit einem Fötzel quittiert. Via Codec und Casino wird noch der Bus vollgetankt mit Essbarem und flüssigen Sachen. Bevor wir Hyere verlassen essen wir noch am Strand „z’mittag“ . Via Toulon und Arles gelangen wir auf die Autobahn Richtung Spanien. Regen, Wind und Sonnenschein begleitet uns. In Grand Motte auf dem F.F.C.C.-Platz lassen wir uns nieder.
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