Von Sibenik nach Dubrovnik (die Perle der Adria)

Nach einem Einkauf bei Lidl ausgangs des Dorfteils von Sibenik kauft Heidy noch für Kuna 322.- (Fr 54.-) allerlei Gemüse und Früchte sowie schönes Schweinsfilet ein. Schliesslich soll man ja nicht partout immmer nur von Gemüse leben!
Für die drei Nächte bezahlten wir Kuna 755.- was etwas über Fr 43.- pro Tag für den Comfortplatz bedeutete.

Dann geht es schnurstraks zur Autobahn hoch über der Stadt Richtung Split und weiter bis nach Ploce wo wir Kuna 117.- für die 195 km Autobahn bezahlten.
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Von den Plitwizersee-Bären nach Sibenik an die blaue Adria

Die ganze Nacht regnete es teilweise immer wieder. Gut so, denn ich muss den Dreck- und Schweiss von gestern noch schrubben. In der neuen und grossen Dusche im CP Korana läuft viel Wasser, warm bis sehr heiss den Rücken runter. Da wäre doch die Putzfrau gerade richtig, auch bei mir noch den überflüssigen Dreck mit ihrem Schrupper zu beseitigen.

Doch heute mach ich alles selber. Kein Muskelkater und nichts tut mir weh! Ich bin eben zwäg – wie immer? hä hä hä!

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Peschiera – Mailand – Chiasso – Gotthard – Zürich – Winterberg

Der Stellplatz «Areo Camper Peschiera Centro» kostet Euro 15.- die Nacht und eignet sich ausgezeichnet für Besuche der Stadt Peschiera.
Koordinaten: 45° 26’ 24’’ N / 10° 41’ 5’’
Der Stellplatz ist zwischen 2300 – 0800 Uhr mit einem Tor gesichert und bietet eigentlich alles was das Camperherz begehrt.

Ausser dem Lärm verursacht durch kräftigen Regen haben wir sehr gut geschlafen. Im hinteren Camperteil stört vielleicht einzig der Bahnlärm was man im vorderen Teil zwar noch knapp wahr nimmt aber sicherlich nicht als störend empfindet.

Erst gegen halb 1000 Uhr verlassen wir diesen Platz im Zentrum von Peschiera um auf die nahe Autobahn heimwärts Richtung Mailand zu fahren. Etwa 40 km davor stockt der Verkehr ein erstes Mal. Dann vor der ersten Zahlstelle ein weiteres Mal und schliesslich beginnt ein veritables Gewitter mit allem was dazu gehört.
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Senj – Rijeka – Rupa – Slowenien – Triest – Venedig – Peschiera

Im AutoCamp von Senj (Kuna 114.-) haben wir trotz Starkregen gut geschlafen. Als wir am Morgen aus unserem Camper blicken, sehen wir unsere Camping-Nachbarin im noch immer aufgewühlten Meer Baden. Sie sitzt halb im Wasser auf der Badetreppe und scheint auch nicht zu frieren.

Die Insel Krk ist halb in Nebel gehülllt und der andere Teil von Sonne beleuchtet. Das Thermometer zeigt 20 Grad. Im Norden über Rijeka braut sich ein Unwetter zusammen. Bei uns scheint noch immer die Sonne. Trotzdem fahren wir um 0830 Uhr auf die Küstenstrasse nordwärts denn unsere Wetterprognosen für den Nachmittag verheissen nichts Gutes.
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Bol – Sumartin – Makarska – Zadar – Vratnikpass- Senj

Aus den verschiedenen Wetterberichten wissen wir, dass heute Dienstag der ultimativ letzte Reisetag um heil nach Hause zu kommen. Gegen Abend ist Starkregen angesagt und die etwa halbstündige Ueberfahrt mit einer kleinen Fähre möchten wir ohne Schwimmeinlagen überstehen.

Das Reisefieber hat mich voll im Griff und so bin ich nicht nur am Morgen um 0600 Uhr hell wach sondern die halbe Nacht. Andere sage lapidar: Selbst Schuld, nachts schläft man – der Tag ist zu schön dafür.
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Croatian Bol Ladies Open

Als ehemaliger Gastgeber des WTA «Croatian Bol Ladies Open” – Turnier für Frauen pflegte Bol von 1991 bis 2003 eine Tennistradition und bietet noch heute Tennisliebhabern ein im Wald befindliches Zentrum mit 27 Sandplätzen an.

tennis-centre-in-bol-26-clay-courts-635616695539629453_770_433Am letzten WTA-Turnier von 2003 verloren die Schweizerinnen Emmanuelle Gagliard und Patty Schnyder gegen Petra Mandula und Patricia Wartusch im Final mit 6 – 3 und 6 – 2.
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Staatsfeiertag und Unabhängigkeitstag (8. Oktober)

Der Staatsfeiertag (25. Juni) und der Unabhängigkeitstag (kroatisch Dan neovisnosti) werden in Kroatien am 25. Juni und am 8. Oktober eines jeden Jahres als nationaler Feiertag begangen.

Das kroatische Parlament kam zu dieser Entscheidung, nachdem am Vortag ein dreimonatiges Moratorium zur Souveränität und Selbständigkeit abgelaufen war.
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„supermario“ und Andere!

Karte zentrieren
Verkehr
per Fahrrad
Transit

Heute Montag – gegen halb sieben abends – sind wir auf unserer Insel angekommen! Nach vier Tagesetappen und genau 1200 km südlicher sind wir mit viel Regen bis hierher gereist und haben, bzw. sind geschafft!

SUPERMARIO lässt ALLE grüssen?

Die grösste der dalmatischen Inseln mit viel Kreidestein wurde in der halben Welt verteilt. Das Weisse Haus in Washington, Kapitol, Berliner Reichstag oder Wiener Rathaus wurden alle mit Marmor von hier gebaut. Dafür hat es auf der ganzen Insel keinen Tropfen Wasser. Nicht einmal Bäche! Alle 14’000 Einwohner müssen durch eine Pipeline vom Festland mit Süsswasser versorgt werden.

Die Insel Brac ist umgeben von der Insel Solta im Westen, von Hvar im Süden und der Insel Korcula weiter östlich. Mit der Fähre ist man in knapp einer Stunde von Split oder Makarske auf der Insel mit einer eimaligen Schule für Marmor-Steinmetze.
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Lazise – Venedig – Triest

Nach dem Morgenessen und dem üblichen Primborium verlassen wir um 0840 den Camping in Lazise um direkt auf die Autobahn E4/A4 Mailand – Venedig – Triest südwärts bzw. ostwärts zu fahren.

Die Morgensonne steht tief weswegen es sinnvoll ist mit Sonnenbrille in den Sonntag zu schauen. Die durchgehend dreispurige Autobahn weist nur wenig Verkehr auf. Die Augenlieder hängen schwer über dem A-Apfel, man könnte jeden Moment den üblichen Sonntagmorgen-Schlaf fortsetzen.

Auch Heidy hat die letzte Nacht tief geschlafen. Es scheint als würde sie auf dem Beifahrersitz weiter ihrer Ruhe nachgehen. Jedenfalls ist unsere Kommunikation bereits am Schlafen.

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Zernez – Berninapass – Tirano – Aprica – Edolo – Val Camonica – Lago d’Iseo – Brescia – Gardasee

Kurz nach 0700 Uhr sind wir hellwach und stehen nach einer Nacht um den Gefrierpunkt sofort auf. Schliesslich warten etwa 250 km vorwiegend über Pässe wie Bernina (2328 müM) und Aprica (1181 müM) auf uns.

Herbst

Herbst am Bernina

Anfangs Tirano kommt uns die Bernina Bahn entgegen weshalb wir nach gut einer Stunde Fahrzeit bereits froh sind etwas warten zu dürfen. Südwärts im Valtellina fahrend und 4 km vor Tresenda – der Abzweigung auf die SS39 auf den Aprica-Pass – nehmen wir die Abkürzung über Stazzona. Eine schmale Gebirgsstrasse, den wir selbst mit unserem kompakten Reisemobil nur knapp am Gegenverkehr vorbeikommen. Hier ein PW welcher noch knapp vor einer Brücke halt macht und dort ein Reisemobil mit viel zu hohem Tempo abwärtsfahrend gerade noch anhalten kann.
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Novigrad/Istrien – Ovaro/Friaul

Heute Sonntag schlafen die meisten Slowenen noch als wir in ihrem Durcheinander von parkierten Autos und Motorrädern wendend und zick-zack fahrend das Weite suchen. Bei einem offenen Konzum und einer Tankstelle bessern wir unseren Brotvorrat und unsere Dieselreserve für Kuna 9.61 vor Slowenien auf und schleichen uns über Nebenstrassen nach Italien.

Es ist gar nicht so einfach die Euro 15.- für die par Kilometer Schnellstrasse in diesem Eurostaat zu umfahren. Ueber eine Tankstellen Zufahrt erreichen wir schliesslich am im Abriss begriffenen Italienischen Zollamt vorbei Triest. Dass wir aber auf italienischem Boden sind ist für uns erst sicher als wir die Ortschafstafel Triest passiert haben und gleich darauf die Umfahrungsautobahn erblicken.

Kaum 50 km später nach der Abzweigung der Autobahn auf die E55 nach Udine wird unser Traum vom Regen halbwegs wahr. Jedenfalls können wir relativ früh die Kumulus-Wolken über den Dolomiten erblicken und schon bald sinken die Aussentemperaturen auf 30 und dann auf 28 Grad.

Bei Tolmezzo verlassen wir die Autobahn in Richtung Westen bis Villa Santina wo es in ein Seitental bis nach Ovaro geht. Hier auf dem Camping Spin scheint uns die Vegetation nicht so ausgetrocknet wie in Kroatien zu sein. Den Blick hinauf auf den Grenzberg „Hochspitz“ (2581 müM) verheisst für den Abend gutes zu bringen. Kühlender Regen!

Doch vorerst findet unser Regenfest wo anders statt. Ein leichtes und immerhin kühles Lüftchen sowie um 16.15 Uhr ein sanftes 1 . Donnergrollen von weit her; mehr gaben unsere dunklen Wolken nicht her. Doch nachdem wir in der Trattoria „Al Blitz“ vier historisch feine Pasta-Gerichte aus der Gegend vernichtet und wir noch mit 2 Bikern aus Stuttgart gute Gespräche geführt hatten versöhnte sich der Himmel mit uns. Es regnete leicht.


4 Hystoire Pasta Chez « Al Blitz », a la Mode du Chef
Etwa um 900 nChr, Pasta Karfreitag, Einführung einer fleischlosen Tortellinis
Pasta 2: Ca. 3 cm grosse Päckchen mit Riccotta-Käse mit frischen Birnenstückchen gefüllt an Schnittlauchsauce
Pasta 3: Nudeln mit geräuchten Forellenfillets , Tomaten, Spinat und Kräutern
Pasta 4: Ca. 5 cm grosse Maultaschen an einem speziellen Gemisch von Käsecreme (halb, mittel lang haltbar) überbacken

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Gesucht: Kühlender Regen

Wir planen morgen nordwärts zu ziehen. Die Hitze und die Einheimischen zehren etwas an unserem Gemüt. Am 25. feiern sie zudem ihren Nationalfeiertag und was uns dabei erwarten könnte wollen wir selbst gar nicht in Erfahrung bringen müssen.

Viele mögen zwar von schwülwarmem Wetter um die 30 Grad auch nachts in der Schweiz nur träumen doch glaubt uns, gegen Kälte kann man sich mit warmen Kleidern schützen aber selbst Affen welche nackt herumrennen schwitzen und haben nichts mehr was sie ausziehen könnten.

Wir hingegen träumen derzeit von etwas kühlendem Regen. Darum fahren wir morgen durch Slowenien in Richtung Dolomiten und suchen dort von Dingen welche wir hier höchstens zu träumen wagen. Abkühlung, Regen und klare Bergluft!

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Osor/Cres nach Novigrad/Istrien

Nach vier Tagen beim historischen Bernsteinkanal wo sich die heutigen Inseln Losinj und Cres teilen verbrachten wir auf zwei Campingplätzen je zwei Uebernachtungen die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Der Eine hypermodern in einer Ferienanlage mit östlichen Gästen im offenen Gelände installiert und dementsprechend heiss und der andere in einem hochstämmigen Pinienwald. Viele Ameisen und lästige grüne Käfer störten uns im heissen Gelände erheblich. Der Erste südlich auf der Insel Losinj und der Zweite nördlich des Kanals auf der Insel Cres .

Der nördlicher Platz war mit Gästen der westlichen Welt belegt und einfach, sauber und preisgünstig wogegen der Südliche exclusiv und mit Kuna 180.- (Fr 30.-) an der oberen Preisgrenze angesiedelt ist. Damit wir die Temperatur im Camper auch nachts im eigentlich kühleren Pinienwald stetig über 30 Grad halten konnten schalteten wir extra die Bodenheizung ein. Dies stellten wir allerdings erst bei unserer Abreise fest.

Das antike Städtchen Osro mit ihrer 4000jährigen Geschichte wurde erst in jüngerer Vergangenheit durch den Schiffbau und den Bernsteinkanal berühmt als die Insel Losinj und Cres eben durch diesen Kanal getrennt wurden.

Die 50 km bis zur Fährstation bei Porozina am nördlichen Ende der Insel war landschaftlich Einmalig. Die Sicht von den bis 400 m hohen Bergen (Televrina 589 müM) war zwar heute wegen dem diesigen Wetter eingeschränkt, aber es lässt sich trotzdem erahnen wie es bei klarer Sicht aussehen könnte. Derzeit kostet die halbstündige Ueberfahrt für 2 Personen mit unserem 6.64 m langen Camper Kuna 281.- oder etwa Fr 50.-.

Die kleine Stadt Cres wird umfahren und daher sehen wir diesen Ort nur von oben. Hier verkehrt auf der anderen Seite der Insel auch eine Fähre nach der Insel Krk aber wir wollen ja definitiv weiter nach Istrien. Nur gut, dass derzeit unten bei Porozina keine Fähre entladen wird, denn dann hätten wir auf der schmalen Strasse hinunter wahrscheinlich ein Problem.

Etwa um 1000 Uhr sind wir in Porozina und bereits eine halbe Stunde später bringt uns die 120 Auto fassende Fähre hinüber auf’s Festland nach Prestova und damit nach Istrien.

Hier geht es zuerst steil bergan bis wir die Hauptstrasse Rjeka – Porec erreichen. Die 64 führt uns in Berg und Talfahrt von Hügel zu Hügel. Die schmucken Häuser zeugen von Wohlstand in dieser Gegend und die angenehme Fahrweise seit langem auf sehr guten Strassen bei wenig Verkehr ist ein Genuss. Einzig gegen die Mittagszeit meldet sich der Hunger und als wir etwas zum Essen einkaufen wollten landeten wir im Regionalspital Pazin anstatt beim Konzum.

In der Provinz-Stadt Pazin sah Heidy ein Schild mit der Aufschrift Konzum und direkt daneben ein reger benutzter Parkplatz unter Bäumen. Also gerade richtig zum Parkieren im Schatten direkt neben dem vermeintlichen Einkaufstempel. Kein Hinweisschild, keine Tafel nur eine Barriere welche offensichtlich nur von Notfallautos befahren werden dürfen sind Hinweise welche wir erst bei näherer Betrachtung ausmachen können.

Eine fliessend Englisch sprechende Dame – es könnte eine Aerztin gewesen sein – klärte Heidy mit dem Hinweis auf, es sei trotz Spitalparkplatz kein Problem hier zu parken um in der Stadt ein zu kaufen. Wir entschliessen uns deshalb gleich hier unser Mittagsmahl einzunehmen und vielleicht später den Einkauf vorzunehmen. Am Rande der Stadt trafen wir dann zufällig auf einen Lidl.

In Porec eingetroffen lotste mich Heidy nordwärts. Hier sollen die Campingplätze liegen die wir suchen. Gegen 1400 Uhr und nachdem es seit über einem Monat das letzte Mal geregnet hatte landeten wir bei Novigrad auf dem Camping Sirena. Einen Platz den man ruhig als Aufenthaltsort für die reicheren Slowenen aus dem Nachbarland bezeichnen könnte. Inmitten von Slowenen campieren wir hier also als exotische und am Aussterben begriffene ehemalige Eidgenossen.

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Pakostane – Zadar – Mali-Losinj

Kurz nach 0600 Uhr hatte Heidy noch den Fahrplan der Jadrolinija- Fähre nach Mali Losinj studiert und ihr ist dabei der Name Gazenica aufgefallen. Plötzlich entdeckt sie diesen Namen wieder an einem Verkehrsschild und sie insistiert, dass ich unbedingt hier abbiegen müsse.

Mit einem gewagten Manöver kann ich gerade noch die Spur wechseln und habe damit eine neue mehrspurige Brücke erreicht die in einer Industriebrache endet. Hier kann ja wohl der Fährhafen nicht sein meinten wir beide übereinstimmend und wendeten darauf unsere Fahrtrichtung um wiederum dem Navi Richtung Hafen von Zadar zu folgen.

Im dichten Verkehrsgewühl erreichten wir etwa um 0800 Uhr den Hafen nur um die Antwort von einem Jadrolinije-Mitarbeiter zu erhalten ihre Fähre würde aus dem Hafen von Gazenica auslaufen. Es könnte nach frei Plätze haben und wenn wir uns jetzt sofort aufmachen würden sei die Fähre bis 0900 Uhr zu erreichen.

Also nochmals auf dem schnellsten Weg zurück nach Gazenica und es reichte tatsächlich. Billette am dortigen Schalter nach Mali Losinj gebucht, mit Kreditkarte bezahlt und nur eine Minute vor Abfahrt auf die Jadrolinije Fähre gefahren. Ein kurzes Palaver des Kontrolleurs mi dem Autofahrer vor uns, der nicht einsehen wollte dass er offensichtlich mit seinem Billett keine Berichtigung habe heute mitzufahren liessen einen kurzen Moment unsere Chancen schwinden.

Die Taue am Schiff waren bereits gelöst und die Fähre wartete anscheinend auf einen Camper. Damit waren wir gemeint welche hinter dem bockigen Kroaten warten mussten. Bock weg , wir drauf, Tor zu und Schiff fährt aus dem Hafen und ein riesengrosses Lob an Heidy welche heute auf der ganzen Linie in Sachen Navigation recht behalten sollte.

Die 8stündige Fahrt über die Inseln Ist, Olid, dann Silba, Premuda und zuletzt Losinj in den Hafen von Mali Losinj eingelaufen. Manche Anlaufstelle bestand meist aus einem Betonsteg und dahinter ein paar Häuser. Hin und wieder wurde auch ein Fahrzeug ausgeladen oder eines fuhr auf die Fähre. Passagiere waren natürlich auch darunter. Dann wurden auch Getränke oder andere täglich Güter zu- oder ausgeladen.
Die riesigen Campingplätze von Mali Losinj waren eine grosse Enttäuschung. Unpersönlich, unüberschaubar und auf Remi-Demmi getrimmt, also eindeutig nichts für uns. Einmal durch den Lopari gefahren und dann gleich nordwärts Richtung Insel Cres.

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Medici – Pakostane / Nordseecamping

Die letzte Nacht hatten wir mit Rauch zu kämpfen weshalb wir frühzeitig den wunderbar gelegenen Camping etwas überstürzt verliessen. Doch zu diesem Thema später die Details.

Heute stellte sich für mich die Frage aller Fragen: Wem vertraut man in Sachen Navigation? Der eigenen Gattin welche langjährige Erfahrung in Kartenlesen aufweist oder einem seelenlosen Gerät?

Den Camping Nordsee haben wir bereits am Vortag über die Koordinaten ins Navi eingetragen. Die angezeigten 134 km sollten also in etwa 2 Stunden zu schaffen sein! Weil die Ortschaft Pakestane laut Heidy vor Sibenik liegen soll, fuhren wir die gesamte Strecke auf der küstennahen Uferstrasse nordwärts. Das Navi meinte aber unzählige Male wir sollten doch rechts oder nach links abbiegen aber dies ignorierte ich als Fahrer konsequent und vertraute – wie üblich – meinem Weib blind.

Als jedoch die Kilometerzahl sich erhöhte wurde ich stutzig. Gemeinsam konsultierten wir nochmals die Karte und Heidy zeigte auf Primestan vor Sibenik. Als wir Primestan erreichten, das Navi immer noch eine stattliche Anzahl km anzeigte fragte Heidy einen Tankwart. Dieser erklärte. dass seinens Wissens der Nordsee-Camping etwa 8 km weiter nordwärts liege. Doch auch dieses Mal war kein Camping mit dem fraglichen Namen zu Sichten.

Dann gaben wir gemeinsam nochmals die Koordinaten ins Gerät neu ein und bemerkten in diesem Zusammenhang, dass Pakostane eben nördlich von Sibenik liegt und das Primestan südlich. Aber Primestan war heute auch gar nicht gefragt? Nur haben wir dies bis anhin gar nicht bemerkt. Die Schuld liegt also eindeutig bei …. Wem? Nein, nein nicht beim seelenlosen Navi!

Nun zur Rauchgeschichte: Das genau über uns liegende Restaurant hatte auch diesen Samstag wie immer ein Holzfeuer im Chemine entfacht und damit ihren Gästen Fleisch zubereitet. Beim Duschen musste man regelmässig daran vorbei und wurde jedesmal prompt eingeräuchert.

Nachts nun drehte der Wind genau auf jene Seite wo wir unseren Camper aufgestellt hatten und der abgekaltete Rauch zusammen mit dem Luftdruck flutete genau über unsere geöffnete Lucke unseren Camper. Nicht nur Hustenreiz sondern eine richtiggehende Erkältung mit Kopfweh war am Morgen das Ergenis.

PS: Die besten Grüsse von Ursula und Peter ausgerichtet. Herr Frenzel lässt den Gruss erwidern

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Dubrovnik – Mirnice

Heute Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr geniessen wir den leicht rosarot gefärbten, kitschigen Sonnenuntergang Im Camping Solaris bei Mirnice bei leiser kroatische Live-Musik. Der Blick durch den aufgelockerten Föhrenwald auf’s ruhige Meer ist einfach beruhigend.

Nur einmal hörte man die Kroaten jubeln, als beim Europafussballspiel Italien – Kroatien die Einheimischen zum 1 : 1 ausglichen. Schon am Nachmittag fiel uns auf, dass selbst die Putzequippe in kroatischer Fahne eingehüllt umher stolzierten.

Die 4stündige Fahrt von Dubrovnik durch Bosnien Herzogewina über Ploce bis hierher nach Mirnice entlang der Küste bot manch herrlichen Ausblick auf die umliegenden Inseln. Angefangen bei der superfeinen Sicht von der kostenfreien Hängebrücke bei Dubrovnik zu den Inseln von Mljet, Peljesac, Kordula, Hvar, Brac oder Lastovo.

Nach unserem Einkauf bei Lidl in Ploce wurden wir bei der relativ langsamen Fahrt von 60 Km/h der Küste entlang langsam aber sicher immer müder.

Die gestrige Stadtbesichtigung und der frühe Aufbruch heute hat uns doch mehr mitgenommen als wir dachten. Somit war die Zeit gekommen die Fahrt abzubrechen und gleich den ganzen Nachmittag auf dem Campingplatz zu verbringen. Unsere Campingnachbarn von Dubrovnik trafen nur wenig später ebenfalls hier ein.

In der Zwischenzeit ist es dunkel und die dezente kroatische Livemusik noch etwas leiser und damit so richtig einschläfernd geworden.
Wir wünschen uns und allen Daheimgebliebenen eine ruhige und erholsame Nacht. Schnarch, schnarch…..


Camping Mirnice, Dalmatien

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Dubrovnik – Kroatien

Die Stadt Dubrovnik (deutsch Ragusa) ist eine Stadt in einer südlichen Exklave Kroatiens an der Adria. Die Stadt wird aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung und der jahrhundertelangen politischen Sonderstellung oft auch als „Perle der Adria“ und „Kroatisches Athen“ bezeichnet. Im Jahr 1979 wurde die gesamte Altstadt von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Die Stadt hatte bei der Volkszählung 2001 43.770 Einwohner. Die Mehrheit der Bevölkerung stellen mit 88,39 % die Kroaten. Daneben gibt es noch einige Serben und Montenegriner, Bosniaken, Albaner sowie eine kleine jüdische Gemeinschaft. Die Stadt Dubrovnik war eines der Zentren in der Geschichte der Entwicklung der kroatischen Sprache und Literatur.

Zahlreiche bedeutende kroatische Dichter, Künstler, Gelehrte, Mathematiker und Physiker stammen aus dieser Stadt. Dubrovnik kann heutzutage auch als ein kulturelles Zentrum Kroatiens bezeichnet werden.
Jahrhundertelang war Dubrovnik eine unabhängige Stadtrepublik, die Handelsbeziehungen mit großen Teilen Südosteuropas und mit dem Mittelmeerraum unterhielt.

Neben dem Namen der Stadt wird immer noch der Leitspruch „Libertas“ (lat. Freiheit) hervorgehoben. Heute findet sich diese Bezeichnung unter anderem im Motto der Dubrovniker Festspielwochen für Musik und Theater. Berühmt ist auch der legendäre Ausspruch, als die Osmanen die Stadt einnehmen wollten, der von einem ausgeprägten und zukunftsweisenden Freiheitsverständnis der Einwohner zeugt. Die Dubrovniker bekannten sich zu den Worten ihres Dichters Ivan Gundulić: „Non bene pro toto libertas venditur auro“ (deutsch: „Für alles Gold in dieser Welt werden wir unsere Freiheit nicht verkaufen.“)

Genau heute den 13. Juni 2012 wollen wir diese wunderbare Stadt besuchen. Der öffentliche Bus Nummer 6 bringt uns für Kuna 15.- im dichten Morgenverkehr in etwa ¾ Stunden nach Pile, an das Westtor der Altstadt.

Um 0900 Uhr sind schone recht viele Leute unterwegs und in der “ Stradun“ sieht Heidy eine polnische Bank. Die OTP-banka wechselt heute sFr 300.- und dafür bekommt sie Kuna 1836.-. Ein guter Kurs wie wir meinen und damit übertrifft er gar den offiziellen Kurs von 0.1589 um Einiges.

Nach etwa 2 Stunden „wandern“ haben wir das Bedürfnis auf der Stadtmauer weiter zu machen. Allerdings gibt es nicht wie früher, wo man überall hochgehen konnte heute nur noch einen einzigen Zutritt und der kostet immerhin Kuna 70.- pro Person.

Nach wunderbaren handgemachten Glaces haben wir genug von der Stadtbesichtigung und nun geht es wiederum mit dem 6er zurück zum Camping.

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Molunat – Dubrovnik / HRK

Nach drei Uebernachtungen in Molunat ist die Zeit gekommen wieder loszuziehen. Noch immer haben wir keine Kroatischen Kuna’s kaufen können und Euro’s wollen sie auch nicht. Auch der Camping Monika entspricht in Sachen Baden nicht unseren Vorstellungen.

Im Dorf vorne entdecken wir gleich 3 Campingplätze neben einander mit grossen Stellplätzen auf Rasen und direkt am Sandstrand inmitten des Dorfes mitsamt bescheidenen Einkaufsmöglichkeiten.

Monika unter Deutscher Leitung müsste in Sachen Infrastruktur doch noch etwas zulegen.

Die etwa 40 km nach Dubrovnik legen wir in etwa einer Stunde zurück. Immer auf der Suche nach einer Bank und dem angekündigten Lidl. Ausser einer etwa 5 km langen Baustelle an Gruda vorbei finden wir jedoch nichts dergleichen bis zur Hängebrücke von Dubrovnik.

Kurz vor der Brücke stechen wir hinunter ans Meer am Hafen von Dubrovnik vorbei ins Gewühl der Stadt. Hier ankert derzeit das Riesenschiff Queen Victoria, wirklich ein Schiff der Superklasse.

Bei Wind und relativ aufgelockerter Bewölkung finden wir unseren Standplatz auf Nummer 244 auf dem Camping Solitude. Morgen möchten wir die Stadt besuchen bei hoffentlich strahlendem Wetter.

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