9 stündige Tagesfahrt von Senigallia-Ancona nach Hause über 721 km

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Heimfahrt heute von Senigallia nördlich Ancona, Autostrada Adriatica A1/E35 über Rimini nach Bologna, Mailand, Como A9/E35, Bellinzona, Gotthard A2, Axenstrasse und Zürich-Gubrist an die Eichweid 17 in knapp 9 Stunden und 721 km.

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Fährüberfahrt mit dem „Olympia-Schiff“ der Minoen-Line

Im Doppelbett der Fähre «Olympia» der Minoenline in einer Junior Suite herrlich den erster Teil der Nacht geschlafen als wir durch ein «rumpeln» geweckt werden. Es ist ziehmlich genau um Mitternacht. Wo sind wir eigentlich?

Unser NAVI auf dem Händy zeigt den Hafen von Igoumenitsa an! Immer noch in Griechenland – geht es mit durch den Kopf! Ein Blick durch das Fenster der Suite zeigt mir die Tatsache!

Einmal mehr müssen wir feststellen, dass Fähren der Grimaldi-Line mit einem gedruckten Fahrplan die ungefähre Reisezeit mit der ungefähren Route propagieren, sich jedoch weder an die Abfahrtszeiten noch an die Strecke halten. Die «Oympia» ist heute auserkoren worden, eine Art Lumpensammler zu spielen, denn eigentlich sollte das Schiff von Patras nach Venedig bereits um 1900 Uhr abfahren und unser «Kaan» um 20.00 Uhr nach Ancona.

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Plitwitzerseen mit Gratisbus aus dem CP Korana

Heute Auffahrtag sind wir wiederum um 06.00 Uhr afgestandenn, nachdem wir gestern von Gemona/Tolezza aus über Triest – Ljubliana bis hierher gefahren sind. In einem gedruckten Mail von Karl H aus dem Jahre 2010 (29. März) hat er uns alle seine Campingplätze in Kroatien mit Bewertungen aufgelistet.

Darunter ebenfalls den Korana in Rakovica welcher er als gut bezeichnete.

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Ruhetag in Gemona

Gestern abend haben wir hier Im Camping AI Pioppi in Gemona mit zwei Pizzas mit Salat plus einem Viertele Rotwein den warmen Abend genossen. Ein schweizer Nest mit www.kanotouren.ch mit SG, TG, und Bernern übernachteten alle um uns herum in Zelten. Daneben war noch ein Zürcher Pärchen mit einem selbst ausgebauten Ducato Kastenwagen ebenfalls hier.

Alle Schweizer waren in der Nacht ruhig. Vielleicht weil alle vorzüglich gegessen und getrunken hatten. Innerhalb unsere Zeit mit langsamen gratis Wifi brachte aber nicht das Erhoffte.

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Cortino d’Ampezzo-Bellono über Mauriapass nach Telozza

Heute sind wir über den Mariopass 1’295 müM hierher nach Tollezo gefahren. Wiederum um 0600 Uhr Tagwache aber erst um 0900 Uhr den Camping Olympia verlassen.
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Cortino d’Ampezzo, Belone Italien

Sellapass-Strasse

Die heutige Fahrt geht von Müstair bis Cortina d’Ampezzo, Bellono. Zwischenstop im Camping Cannazei: WEGENZU GESCHLOSSEN?

Unser acht-Stunden Arbeitsalltag „Reisen“ beginnt heute wiederum um 0800 Uhr. Aufstehen um 0600, darnach frühstücken, Toilette und uns entleeren. Reise vorbereiten. Und so weiter, genau so wie früher: Doch halt; Heute ohne bezahlte Ferien und erst noch freiwillig!

Meine heutige Arbeit besteht im durchfahren von grossen Städten wie Bozen, Umleitungen von Tunnels in Weidbruck (Prozession) überwinden von fantastischen Pässen wie Sella, 2213, Pordoi, 2239 und Fazarego 2105 müM.

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Reisen anno 1973 mit dem Wohnwagen!

Damals – vor 42 Jahren reisten wir noch mit dem Wohnwagen in den Süden. Heute stehen wir wiederum in Peschiera am Gardasee, also am gleichen Ort wie damals. Gedankenspiele und Erinnerungen sind wieder hellwach als wäre es gestern gewesen.

In der Schweiz gab es nur wenige kurze Stücke im Autobahn-Netz wie die Stadtumfahrung von Winterthur (Strecke Winterthur-Töss bis Ober-Winterthur / Eröffnung November 1969). Aber keine einzige welche über die Alpen in den Süden führte.

Warum damals drei stolze Polizisten-Familien mit ihren Wohnwagen unbedingt an den Gardasee nach Peschiera wollten, weiss ich nicht mehr. René und Silvia mit Kleinkind Oliver sowie Urs und Magdalena mit Bebé und wir kinderloses Ehepaar Armin und Heidy.
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Senj – Rijeka – Rupa – Slowenien – Triest – Venedig – Peschiera

Im AutoCamp von Senj (Kuna 114.-) haben wir trotz Starkregen gut geschlafen. Als wir am Morgen aus unserem Camper blicken, sehen wir unsere Camping-Nachbarin im noch immer aufgewühlten Meer Baden. Sie sitzt halb im Wasser auf der Badetreppe und scheint auch nicht zu frieren.

Die Insel Krk ist halb in Nebel gehülllt und der andere Teil von Sonne beleuchtet. Das Thermometer zeigt 20 Grad. Im Norden über Rijeka braut sich ein Unwetter zusammen. Bei uns scheint noch immer die Sonne. Trotzdem fahren wir um 0830 Uhr auf die Küstenstrasse nordwärts denn unsere Wetterprognosen für den Nachmittag verheissen nichts Gutes.
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Gesucht für Anfangs Oktober 2013 in Südeuropa schönes und warmes Badewetter?

Nach dem verregneten Frühjahr 2013, einem wunderbaren Hochsommer im Engadin sind wir derzeit auf der Suche nach einem Badeort direkt am Meer.

Die Temperaturen in Kroatien auf der Insel Cres zeigten noch im September Wassertemperaturen über 23 Grad. Dies schien unsere erste Wahl zu sein. Doch gegen Ende des Monats stellten wir fest: Ein Tief im Osten bringt Regen über die schöne Adria und die kalte Bora Abkühlung. Zudem haben viele attraktive Campingplätze im Oktober bereits geschlossen.
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Kurzer Abstecher in den Frühling nach Connobio/Italien

Mitte April 2013 machten wir uns auf zu suchen, was wir hier in Winterberg und vermutlich in der ganzen Schweiz so sehr vermissten. Den Frühling! Die lang anhaltende Kälte im Norden und das trübe Wetter vermiesten uns bis anhin den Frühlingsbeginn. Schliesslich fanden wir einen trockenen und sommerlich warmen Ort in Cannobio Italien.

Ida und Hulda

Ida und Hulda

Am Sonntag davor besuchten wir die beiden zusammen 199 Jahre alten Tanten und Schwestern Hulda Meier und Ida Linder-Meier im Neumünster in Zürich. Weil auch Ida nicht mehr alleine reisen wollte, holten wir sie in der Nähe von Olten zu Hause ab und brachten sie nach Zürich. War das eine riesengrosse Ueberaschung als beide sich wieder einmal in den Armen lagen. Hulda mit 103 Jahren und nur noch wenig Lebenswille hat zudem Mühe wegen ihrer markanten Hörschwäche mit ihrer wenige Jahre jüngeren Schwester telefonisch zu kommunizieren. Ein kleiner Spaziergang nach einem gemeinsamen Mittagessen rundeten den Besuch ab. Das Wetter war ausnahmsweise sonnig und der Kinderumzug des Sechseläuten in Zürich herrlich. Glaubt man an den Zürcher Böög soll es 2013 trotzdem keinen langanhaltenden Sommer geben. Eine Woche später soll er recht bekommen.
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Canazei (1440 müM) – Ora /Auer(230 müM)) – Bolzano /Bozen – Meran –Glurns – Müstair – Ofenpass (2149 müM ) – Zernez(1450 müM)

Am Mittwoch, 27. Juni 2012 verlassen wir das gastfreundliche Bergdorf – oder besser die kleine lebhafte Stadt in den Dolomiten – am Fusse des Pardoi-Passes auf der SS48 Richtung Westen. Unser Ziel ist Zernez im Engadin.

Canazei ist ein Knotenpunkt der Dolomitenpässe rund um den Sellastock. Die Gemeinde mit 2000 Einwohnern im Fassatal im Trentino (Italien) ist ein Fremdenverkehrsort sowohl für Winter- wie auch Sommertourismus. Von hier aus geht es zum Pordoijoch ins Tal von Arabba, das Sellajoch nach Wolkenstein in Gröden. Im Hotel Dolomiti sollen bereits Kaiser Franz-Joseph und Kaiserin Elisabeth abgestiegen sein.

Den Vortag haben wir damit benutzt, unsere lang gewordenen Haare etwas zu kürzen, die kleine Stadt anzuschauen und uns von der schönen aber doch anstrengenden 7-stündigen Dolomiten-Etappe von Ovara(Friaul) bis nach Canazei(Trentino) zu verdauen.

Die gut ausgebaute Hauptstrasse durchquert manch schönes Dorf in den Dolomiten. Die 63 km bis nach Ora legen wir in gemütlichen zwei Stunden zurück bevor es auf die Brennerautobahn Richtung Bozen geht. Dann fahren wir auf einer 4-spurigen Schnellstrasse zügig bis Meran.
Nach Meran stoppen uns wie meistens dichter Verkehr, Baustellen und Südtiroler Traktoren im Schneckentempo. Von nun an ist auf der Venosta aufwärts Richtung Reschenpass Geduld gefragt. Im Stop- and Go Manier sind wir froh bereits in Spondigna von der SS40 auf die SS38 abbiegen zu können um über Prad am Stilserjoch Glurns zu umfahren. Schon mancher Camper ist an den Toren von Glurns gescheitert, als er die Stadtore durchfahren wollte.

Um die Mittagszeit fahren wir das Münstertal hoch und sind bei wenig Verkehr kurze Zeit später bereits auf dem 2149 müM gelegenen Ofenpass. Auf einem herrlichen Parkplatz etwas oberhalb des Restaurants und abseits der Strassse genehmigen wir nicht nur unser Mittagmahl sondern auch unsere Ruhe. Von hier aus dürfen wir die ersten Stimmen unserer Verwandten nach 1 ½ Monaten per Telefon hören.

Bei angenehmen 20 Grad und etwas Wind möchten wir am Liebsten gleich hier bleiben. Doch Zernez ruft und wir fahren etwa um 1400 Uhr runter nach unserer zweiten Heimat.

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Ovaro/Friaul – Sapada – Auronzo di Cadore – Passo Tre Crozi (1805 müM) – Cortina d’Ampezo – Passo Falzarego (2105 müM) – Passo Pardoi (2239 müM) – Cannazei

Diese hochalpine Fahrt auf guten Strassen entlang der Dolomiten dauerte für uns etwa 7 Stunden.

Kilometermässig war sie wahrscheinlich nicht so weit wie die Dauer unserer Reise weiss zu machen versucht. Kurve an Kurve reiten sich aneinander. Kaum einmal ein gerades Strassenstück das die Kurbelei am Lenkrad überflüssig machte. Manchmal hatte ich das Gefühl, meine Lenkradumdrehungen wollten den Radumdrehungen am Camper den Rang ablaufen. Viele Haarnadelkurven waren nummeriert doch bereits am Mittag hatte ich die Uebersicht verloren wann eine Sektion endete oder wo sie begonnen hatte. Gefühlsmässig waren es sicher über tausend Haarnadelkurven.

Das freute natürlich ganz besonders die vielen Biker aus Oestereich, Deutschland, Holland, Polen, Tschechei, der Schweiz und natürlich Italien. Einem Unfall begegneten wir glücklicherweise nicht weil viele Motorradfahrer vernünftig und verantwortungsbewusst fuhren. Viele waren auch mit ihrem „Besten Stück“ auf dem Sozius unterwegs und die will man ja nicht unnötig aufs Spiel setzen. Es sei denn, man führte etwas Böses im Schild. Aber dies kennt man ja höchstens aus dem Theater.

Etwa ab 1700 Uhr können wir uns auf dem Camping Marmalada erholen. Der Platz in Cannazei liegt auf 1450 müM in unmittelbarer Nähe des Dorfes.

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Novigrad/Istrien – Ovaro/Friaul

Heute Sonntag schlafen die meisten Slowenen noch als wir in ihrem Durcheinander von parkierten Autos und Motorrädern wendend und zick-zack fahrend das Weite suchen. Bei einem offenen Konzum und einer Tankstelle bessern wir unseren Brotvorrat und unsere Dieselreserve für Kuna 9.61 vor Slowenien auf und schleichen uns über Nebenstrassen nach Italien.

Es ist gar nicht so einfach die Euro 15.- für die par Kilometer Schnellstrasse in diesem Eurostaat zu umfahren. Ueber eine Tankstellen Zufahrt erreichen wir schliesslich am im Abriss begriffenen Italienischen Zollamt vorbei Triest. Dass wir aber auf italienischem Boden sind ist für uns erst sicher als wir die Ortschafstafel Triest passiert haben und gleich darauf die Umfahrungsautobahn erblicken.

Kaum 50 km später nach der Abzweigung der Autobahn auf die E55 nach Udine wird unser Traum vom Regen halbwegs wahr. Jedenfalls können wir relativ früh die Kumulus-Wolken über den Dolomiten erblicken und schon bald sinken die Aussentemperaturen auf 30 und dann auf 28 Grad.

Bei Tolmezzo verlassen wir die Autobahn in Richtung Westen bis Villa Santina wo es in ein Seitental bis nach Ovaro geht. Hier auf dem Camping Spin scheint uns die Vegetation nicht so ausgetrocknet wie in Kroatien zu sein. Den Blick hinauf auf den Grenzberg „Hochspitz“ (2581 müM) verheisst für den Abend gutes zu bringen. Kühlender Regen!

Doch vorerst findet unser Regenfest wo anders statt. Ein leichtes und immerhin kühles Lüftchen sowie um 16.15 Uhr ein sanftes 1 . Donnergrollen von weit her; mehr gaben unsere dunklen Wolken nicht her. Doch nachdem wir in der Trattoria „Al Blitz“ vier historisch feine Pasta-Gerichte aus der Gegend vernichtet und wir noch mit 2 Bikern aus Stuttgart gute Gespräche geführt hatten versöhnte sich der Himmel mit uns. Es regnete leicht.


4 Hystoire Pasta Chez « Al Blitz », a la Mode du Chef
Etwa um 900 nChr, Pasta Karfreitag, Einführung einer fleischlosen Tortellinis
Pasta 2: Ca. 3 cm grosse Päckchen mit Riccotta-Käse mit frischen Birnenstückchen gefüllt an Schnittlauchsauce
Pasta 3: Nudeln mit geräuchten Forellenfillets , Tomaten, Spinat und Kräutern
Pasta 4: Ca. 5 cm grosse Maultaschen an einem speziellen Gemisch von Käsecreme (halb, mittel lang haltbar) überbacken

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Brindisi Italien, Porte Morena – Fähre nach irgendwo?

Etwa um 08.30Uhr verlassen wir den Riva Camping und fahren auf der gleichen Strecke die etwa 100 km zurück nach Lecce.

Dort findet unser Navi schnell die Autobahn-Abzweigung nach Brindisi. Noch 40 km bis Brindisi und hier beginnt unmittelbar hinter der Autobahnausfahrt ein wahres Karussel von Strassen, Ein- und Ausfahrten. Zeitweise dachte ich mir, wir würden uns im Kreise drehen. Sonne von Links, rechts, hinten oder vorn. Eigentlich kam sie immer senkrecht von oben doch die Kompassnadel am Navi drehte sich unaufhörlich.

Urplötzlich dichter Verkehr, ein Zeichen dafür, dass es in die Innenstadt geht. Ein Tor und davor eine Höhenbeschränkung. Strassen a la Italita. Keine 6 Meter breit und doch wird rechts und teilweise auch links parkiert. Einmalmehr sind wir froh, dass unser Camper gerademal 2.12 Meter in der Breite misst. Ohne heranklappbare Spiegel natürlich.
Wir fahren durch schmale Gassen und schwenken dann Richtung Porto ab. Na ja, offenbar auf der falschen Seite des Fährterminals – wie wir feststellen mussten. Wenig später stehen wir vor einer Tankstelle. Heidy fragt den Tankwart und dieser verweist auf den Wegweiser „Porto Moreno“.

Jetzt kommt wieder unser Navi ins Spiel und ohne Routenänderung findet auch er den richtigen Weg. So gegen 10.00 Uhr stehen wir dann vor dem Abfertigungsgebäude und Heidy findet (diesesmal ohne Navi) haargenau den Schalter zum Buchen einer Fähre nach irgendwo. Und dies bereits für heute 1800 Uhr und erst noch für günstige Euro 155.-. Da müssen wir zupacken.

Während Heidy noch am Buchen ist, kontrollieren zwei Poliziotti meine Ausweise. Offenbar fragen sie per Funk ob ich Ausgeschrieben sei. Kaum ist Heidy zurück wird auch sie freundlich aber bestimmt auf die gleiche Weise kontrolliert. Schliesslich sind keine 3 Wochen vergangen als hier in Brindisi ein Bombenanschlag auf eine Modeschule mit Todesfolge von mehreren Schülerinnen zu verzeichnen war. Der Anschlag wird der Mafia zugeschrieben. Ueberhaupt ist die Polizei überall aktiv. Gleich zweimal werden wir noch im Hafen von den sicher fünf zirkulierenden Polizei-Patrouillen kontrolliert.

Gerade jetzt schaue ich im Abendlicht auf’s Meer hinaus. Es ist etwa 2100 Uhr griechischer Zeit und wir sitzen im Camper und schreiben diesen Bericht während das leicht kräuselnde Meer an uns vorbei zieht. Einfach herrlich an der Reeling im Camper zu sitzen während dieser Fahrt nach Korfu .

Wir sind mit der Endeavor Line und dem Schiff “Ionan Queen“ auf der Fahrt nach Igoumenitsa. Der Fahrplan gibt als erste Fahrt den heutigen Tag an. Jetzt ist uns auch klar, warum wir im Internet keine Fähre gefunden haben. Im Winter fahren sie nicht und der Sommer beginnt erst jetzt. Einfach Schwein gehabt. Viele Touristen buchen auch nur die Ueberfahrt nach Korfu und wieder zurück.

Die Fähren nach Albanien fahren scheinbar noch nicht. Andere Schiffe wie beispielweise nach Cesme in der Türkei sind die Büro’s noch immer vorhanden. Doch Schiffe fahren seit zwei Jahren nicht mehr. Ist es vielleicht auch nach Albanien so?

Dank den Bulgaren mit ihren vielen Gemüse- und Früchte-LKW welche ihre Fracht in Süditalien geladen haben und jetzt auf’s Wochenende zu Hause ihre Ware ausliefern müssen haben auch wir eine Ueberfahrt buchen können. Ansonsten hat es noch diverse Lieferwagen, alle vollgepackt bis unters Dach bzw. über das Dach. Türken, Rumänen und Bulgaren geben eine besondere Stimmung. Wir nennen von nun an diese Fahrt den „Balkan-Express“.


Beim Stampfen der Schiffsmotoren und dem Dröhnen von gegeneinander schlagenden Metallteilen ist nun Heidy eingeschlafen. Inzwischen ist es stockdunkel nur die Laternen einzelner Dörfer sind von meinem Fensterplatz aus zu sehen.

Gegen Mitternacht kreuzt uns auf der linken Seite die hellerleuchtete Superfast und nur wenig später kommt die Minoen-Line. Zwei altbekannte Fährlinien denen es auch schon besser gegangen ist.

Mit einer Stunde Verspätung erreichen wir Korfu und in einer weiteren Stundesind wir in Iguamitsa. Der Balkan-Express leert sich praktisch vollständig. Der Kapitän stellt den Schiffsmotor ab. Wahrscheinlich streicht er die Weiterfahrt nach Patras und wartet hier die Rückfahrt nach Brindisi ab.

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Fähre Brindisi – Vlora/Albanien

Die kürzeste Verbindung zwischen Italien und dem Balkan wäre eigentlich Brindisi – Vlora.

Das haben auch die Schnellbootfahrer kurz nach dem Tod ihres Staatsführers in Albanien gemerkt, als sie damals von Flora aus billige Zigarretten nach Italien schmuggelten.

Albanien war während Jahrzehnten das sozialistische Land etwa wie das Nordkorea von Europa. Von einer bizarren Diktatur beherrscht, völlig abgeschlossen und in rechthaberischem Trotz gegen den Rest der Welt getrennt. Dann starb 1985 der Langzeitdiktator Enver Hodscha und seit 1992 wird der gebirgige Kleinstaat von Demokraten regiert – was immer das heissen mag. Und doch ist die gefühlte Distanz zu diesem Land riesig.

Wir wollen aber nichts Schmuggeln sondern einfach unsere Reise auf der anderen Seite der Adria fortsetzen. Dies scheint jedoch etwas schwieriger zu sein als angedacht.

Bereits in Lecce versuchte ein Reisebüro-Angestellter im Internet eine Fähre zu suchen und zu buchen. Nach einer halben Stunde präsentiete er uns am Ende des Monat ein Datum für eine Ueberfahrt nach Igoumenitsa. Nun haben wir selber wieder Internet aber nach einer weiteren Stunde sind wir nicht weiter als der Fachmann vom Reisebüro.

Entweder ist der Fahrplan im Moment noch sehr ausgedünnt oder kein Bedarf der Reisenden vorhanden. Wir wissen es nicht. Es bleibt uns anscheinend keine andere Wahl als nach Brindisi hochzufahren um dort vor Ort zu Versuchen irgend eine Fähre über die Adria zu buchen. Denn zum Schwimmen ist es zu weit?

Destinationen von Brindisi aus sollten mit unserem Camper folgende zur Verfügung stehen: Vlores, Durres, Korfo, Igoumenitsa, Patras oder Dubrovnik.

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Dieselpreise und Autobahngebühren in Italien 2012

Unseren 90 Liter Tank füllten wir letztmals in Landquart am Sonntag kurz bevor wir die Alpen überquerten.

Im Mai 2012 bezahlten wir dann auf den Autobahnen oder angrenzenden Tankstellen im Norden (Bozen, Maranello bis Ancona) Euro 1.82. In Mittelitalien. in der Gegend von Pescara und Foggia haben wir Tankstellenpreise an der AB bis etwa Euro 1.75 gesehen und im Süden auf Landstrassen etwa Euro 1.65 angeschrieben gesehen. Mit einer maximalen Tankfüllung von 90 Litern kommen so immerhin schnell einmal über Euro 150.00 zusammen.

Auch wenn uns das Navi über unsere Fahrweise bei Geschwindkeiten um die 100km/h in höchsten Tönen lobte und mit einem durchschnittlichen Dieselverbrauch von 9.6 bis 9.8 für unseren 3.5 Tönner bedankte.

An Autobahngebühren bezahlten wir für unser Wohnmobil von Bozen bis Ancona, Ausfahrt Senicallia Euro 30.60, von Senicallia bis Gargano Euro 20.30 und dann noch für ein kurzes Stück bis zur Ausfahrt Richtung Alberobello Euro 7.20.

Südlich von Bari haben wir keine gebührenpflichtigen Schnellstrassen mehr erlebt obwohl wir auch hier zur Hauptsache bis ans Ionischen Meer Autobahnen befahren konnten.

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Campeggio Riva di Ugento

Der Campeggio Resort Riva di Ugento liegt direkt am Ionischen Meer an einem der schönsten Abschnitte der salotinischen Küste. Er erstreckt sich über 32 Hektar herrliche mediterrane Natur mit kilometerlangen, weissen Sandstrand welcher sanft gegen das kristallklare Meer abfällt. Er ist deshalb besonders für Familien mit Kindern oder Senioren die lange Strandspaziergänge planen geeignet.

Ugento ist ein etwas nordwestlich im Landesinneren liegender Ort mit etwa 13‘000 Einwohnern. Vermutlich ist er mit dem Ort identisch, der in der Antike als Uxentum bekannt war. Im achten Buch der Aeneis wird Uxentum erwähnt, das von Uxens gegründet worden sein soll. Es handelte sich um eine Siedlung der Messapier.

Eine andere Hypothese schlägt einen Ort namens Ausentum vor. Bis 1020 stand die Gegend unter byzantinischer Herrschaft. Dann wurde sie von den Normannen erobertet. 1537 wurde die Stadt von den Sarazenen zerstört. Das Grab der Athleten im örtlichen Museum ist eine der Sehenswürdigkeiten des Ortes.

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W-LAN in Italien – Verbreitung

Die Verbreitung von öffentlichen W-LAN oder Wifi in Italien ist weit geringer als in der Schweiz, wobei zu bemerken ist, dass auch die Schweiz diesbezüglich dem übrigen Europa etwas hinterher hinkt.

Auch auf Camping oder Stellplätzen gibt es keine einheitliche Regelung. Von völlig offen bis zeitlich begrenzt mit Kosten von 2.50 Euro pro Stunde ist alles vertreten. Von kostengünstigen Stellplätzen wie in Alberobello wo Wifi gratis aber verschlüsselt angeboten wird bis zu Konfortplätzen ohne W-LAN. Genau gleich ist es mit den Preisen oder besser gesagt mit den Gebühren.

Hier in Ugento – ein Confortplatz direkt am Ionischen Meer – mit allem was das Camperherz begehrt – zahlt man zu dieser Jahreszeit Euro 15.00 für die Parzelle, zwei Personen, Strom und Warmduschen. Wifi, Waschmaschine extra.

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Lecce – Ugento

Die 73 km zwischen Lecce und Ugento legen wir alles auf einer vierspurigen Schnellstrasse zurück. Die angenehme Fahrt bei wenig Verkehr wird höchstens gestoppt durch Fiat 500 Fahrer welche kurz vor uns seelenruhig von einer Parkbucht auf die Normalspur einschwenken. Glücklicherweise konnten wir immer bei einer Fahrt von etwa 100 km/h auf die Ueberholspur ausschwenken.

Die Navigation führt uns zielsicher in eine Sackgasse wo wir Linkerhand unseren Campingplatz erblicken. Der vom ADAC empfohlene Platz Riva di Ugento liegt direkt am Ionischen Meer und hat eigentlich alles was das Camperherz begehrt. Wifi natürlich auch, allerdings gegen einen Obolus von Euro 10.00 für 4 Stunden. Wenn man aber selbst über Pfingsten lediglich Euro 15.00/pro Tag für den Platz bezahlen muss kann man dies sicherlich verschmerzen.

Der Platz ist allerdings derart gross, dass Heidy sich auf dem Camping verlief. Eigentlich wollte sie nur nochmals zurück zur Reception, doch diese fand sie nicht mehr. Der Orientierungsfähigkeit ohne GPS ist eben schwieriger. Ein zufällig anwesender Arbeiter erklärte ihr schmunzelnd schliesslich den Weg. Für den Rückweg verlangte sie dann nochmals eine Platzkarte. Etwas verspätet und überglücklich ist hier wieder eingetroffen.
www.rivadiugento.it

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Alberobello – Lecce


In der vergangenen Nacht vom Sonntag auf den Montag den 21. Mai auf dem Stellplatz von Alberobello – etwa 5 Minuten vom Zentrum entfernt – verbrachten wir eine ruhige Nacht. Der niederbrasselnde leichte Regen weckte uns allerdings hin und wieder.

Heidy hatte Lust noch vor dem Abendessen das Weltkulturerbe der Trullos zu besichtigen währendem ich mich um die Erneuerung des Frischwassers kümmerte.

Die Bilder die Heidy nach „Hause“ brachten begeistertet mich gewaltig . Gleich nach dem Morgenessen stöberten wir durch die Gassen und bewunderten die verschiedenartigen Steinhäuser der Stadt Alberobello.

Jedes Haus etwas anders gebaut und doch immer die gleichen , wunderbar aufeinander geschichteten Steindächer alle von mehr oder weniger runden Formen. Sehenswert! Dann kauften wir in der Markthalle noch Früchte ein (1 kg Kirschen zu Euro 3.50) oder Tomaten mit einem „Tomaten-Geschmack“.

Wenig später tuckerten wir auf schlechten Nebenstrassen dem Städtchen Fasana entgegen. Von hier aus gings wieder wie auf einer Autobahn auf der S379 der Stadt Brindisi entgegen. Bereits gegen 1400 Uhr erreichten wir Lecce und dank unserm GPS auch unseren Camperpark Fuori le Mura in Lecce.

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