Island Rundreise 2012 mit T&T

Heute tuckern T&T (Theres und Thomas) auf dem Schiff „Norröna“ der Smyril Line von Hirtshals/DK Richtung Norden über Tórshavn nach Seyðisfjörður auf Island. Mit dabei – wie immer wenn es auf Abenteuerreise geht- ihr Offroad-Camper Toyota Landcruiser HDJ80, 4.2l, Diesel mit 170PS.

Am nächsten Freitagmorgen werden sie auf der Insel im Osten an Land gehen und bald auf der Piste 923 Richtung Westen unterwegs sein. Die weitere Reiseberichte von T&T finden sie hier.

Einkaufen in Egilsstadir auf Island
In Egilsstadir im EKC Bonus kann man so günstig einkaufen wie in Deutschland. Der Lebensmitteldiscounter hat alles was gerade das Herz begehrt. Neben frischen Tomaten haben sie derzeit auch Cola-Büchsen für iKr 78.-. Isländische Kronen 130.- sind derzeit etwa einen Franken. Daneben hat es eine Orkan-Tankstelle. In Egilsstadir gibt es verschiedenen Banken für den Geldwechsel. Für den Webzugriff ist auch hier die Bibliothek die erste Anlaufstelle.

Jeeps und Landis in Eglisstadir warten zum Bunkern von Lebensmitteln vor dem Bonus

 


Wetter in Vefmyndavel Eskifirði Island

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Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull auf Island

In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag den 21. März 2010 brach in Island ein Vulkan auf dem Eyjafjallajökull-Gletscher aus. Rund 700 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Der Flugverkehr in Kevlavik wurde vorübergehend eingestellt und die wichtigste Nationalstrassenverbindung 1 entlang der Südküste gesperrt.

Etwa um die gleiche Zeit wurde in der Schweiz ein Erdbeben der Stärke 4,2 mit Zentrum im Solothurnischen verspürt.

Viele Wissenschaftler verweisen darauf, dass bisher auf einen Ausbruch des Eyjafjallajökull immer auch einer des benachbarten Katla folgte – die Frage ist nur: Wann? Da der Katla unter dem massiven Myrdalsjökull-Gletscher liegt, könnten die explosiven Eruptionen auch schwere Überschwemmungen bedeuten.

Tagesschau vom 24.3.2010
Tagesschau vom 24.03.2010

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Woche 6: Hanstholm – Hamburg – Frankfurt – Basel – Winterberg

Wegweiser in Island

Wegweiser im isländischen Hochland

Im Auto noch schnell die neuste Teleatlas-Karte „Major Route Europa“ geladen und sofort zeigt das Gerät, dass wir nach 1367 km Fahrt um 21.37 Uhr zu Hause seien. Nur.. vom Essen und Trinken steht hier nichts und dass der Fahrer und die Beifahrerin Beine zum Bewegen haben auch nichts. Gemütlich geht es also mit etwa 90 km/h über Land der ersten Autobahn auf dänischem Boden entgegen. Die ersten drei Stunden sind wie im Flug vorbei und da kommt wie gerufen der erste Stau auf der Autobahn. Auf einem Rastplatz wird dann halt aus der „Bordküche“ so richtig gefrühstückt.

Der nächste Stau im Elbetunnel zu Hamburg und drei weitere Stunden später sind wir auf der Rennstrecke „HAFRABA“. Hamburg – Frankfurt – Basel. Meistens sechsspuriger Beton und wehe dem, welcher sich getraut mit 130 km/h auf der äussersten linken Fahrspur voranzukommen, weil die übrigen von langsam fahrenden Lastwagen belegt sind. Er wird gnadenlos von Audi’s, Porsche’s oder Mercedes weggepustet. Entweder mit Lichtorgeln oder dann mit einem Hupkonzert die lauter sind als das Nebelhorn der Norröna. Für diese Fahrer ist es eben schon demütigend, nicht mit 200 km/h oder mehr über die Autobahn blochen zu können, wenn ihre Bank sie vorgängig mit einem Kredit ausgestattet hat, den morgen dann das Sozialamt bezahlen muss.

Etwa 100 km nördlich von Frankfurt bei Kirchheim – Gershausen finden wir den kleinen Ort mit einer gemütlichen Beiz. Hier ist nicht nur Frank – der Beizer – seit über 100 Jahren in Familienbesitz sondern auch das stattliche Anwesen. Bei den Einheimischen scheint es viele Bürgermeister zu geben, denn der Wortführer ist genau einer von denen, wie sie in den satirischen Fernsehsendungen des SWR vorkommen. Heute Abend schwirren viele Schwalben rund um’s Haus. War das vor 100 Jahren auch schon so? Von unserem Rumpsteack mit Kroketten und Salat für Euro 9.50 kriegen sie allerdings nichts.

Gegen abend neun Uhr erneut unterwegs. Frisch gestärkt und wenig Verkehr geht es Richtung Frankfurt. Die Höchstgeschwindigkeit ist hier auf 120 km/h beschränkt. Seit heute abend weiss ich aber auch mit Bestimmtheit, dass dies pro Person gilt. Ich würde meinen, die startenden Flugzeuge über der Autobahn in Frankfurt sind langsamer als die Porsche, Audi’s usw. Uebrigens, wussten sie, dass das linke Verkehrsschild Höchstgeschwindigkeit 120 km/h auf deutschen Autobahnen für den Fahrer gilt und das Rechte für den Beifahrer?

Immer wieder will uns die Navigation auf eine andere Autobahn weisen. Nur wir wollen nicht und bleiben stur auf der HAFRABA. Dafür nimmt die Ankunftszeit in Winterberg stetig zu. Neu sind wir schon bei Mitternacht angelangt und auch die verbleibende Distanz will einfach nicht abnehmen. Als wir etwa auf der Höhe Koblenz sind und auch hier die Navigation immer noch Richtung Stuttgart will, merken wir das Malheur. Ankunftszeit nach Mitternacht und Distanz über 1400 km. Aber Basel ist doch immer einen Umweg Wert, sagen wir uns und steuern das nächste Rasthaus an. ADAC Mitglieder erhalten hier 10 % Ermässigung zwischen 18 und 24 Uhr. Nun, wir sind zwar im Moment die einzigen Mitglieder, sehen aber die Schilder erst nach dem wir den Cappucino getrunken haben. Danke Cappucino, du hast uns die Augen geöffnet!

Nicht einmal der einzige Basler Zollbeamte, welcher um 01.00 Uhr nicht mit Arbeit überlastet ist will etwa von uns. Frustrierend. Dabei haben wir doch Pass und ID bis nach Island mitgenommen und durften kein einziges Mal unsere echten CH-Papiere zeigen. Gefälschte hätten also durchaus gereicht. Danach war es nur noch einen Katzensprung von Baustelle zu Baustelle am Belchen, am Gubrist und, und dann sind wir zu Hause. Genau 02.03 Uhr zeigt unsere Navigation nach 1431 km an. Wir haben es geschafft. Ohne Unfall. Ein Dankeschön geht an den da oben und ein weiteres Dankeschön an unseren zuverlässigen Mercedes ML 270D.

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Woche 6: Heimreise von Törshavn

Norröna im Hafen von Hanstholm

Norröna im Hafen von Hanstholm

Wir sind etwa um 2100 Uhr im Hafen und warten auf das Einchecken. Dieser Vorgang dauert zwar nicht sehr lange, doch im Gegensatz zu den vielen Einheimischen, welche bevorzugt erst gegen 2300 Uhr am Hafen sein müssen viel zu lange. Mit bloss ein paar Zentimetern Abstand zwischen den Auto’s ist ein durchkommen kaum möglich. Dazu kommt, dass die Einheimischen meist noch mit sperrigen Waren unterwegs sind welche sie dann direkt auf’s Schiff bringen. Ausser dem Führer des Fahrzeuges sollten eigentlich alle übrigen Personen mit ihrem Gepäck über die Gangway auf’s Schiff gelangen.
Heidy hat ein ähnliches Chaos beim Einchecken der Passagiere erlebt. Kein Platz, keine Organisation, viele Faroer mit riesigen Kinderwagen und Kabinen welche noch lange nicht bereit für den Bezug sind. Wo nur sind die nordischen Organisationstalente geblieben die etwas Ruhe in das Tohuwabohu bringen könnten?

Aschi hat’s es gegen 0003 Uhr geschafft und fährt mit seinem Camper auf’s Schiff. Etwa eine halbe Stunde ist es auch bei mir so weit. 3 cm von der Bordwand und 5 cm vom benachbarten Auto entfernt, also keine Chance zum Einsteigen beim nächsten Löschvorgang. Unsere Auto’s jedenfalls sind auch für einen grösseren Sturm gut vertäut. Auch ohne Seile und erst noch auf die billigste Art.

Heidy auf dem Weg zur Kabine 5111 schnell gefunden. Inzwischen ist es etwa 0100 Uhr und eigentlich sind wir jetzt müde genug und wünschten uns ein frisch gemachtes Bett. Doch die Kabine scheint noch nicht bereit zu sein. Doch wir haben Glück. Unsere Aussenkabine ist bereit und nach einem kurzen Duschprozedere sind wir bereits unter den Leintüchern als die Norröna Törshavn Richtung Hanstholm verlässt. So hören wir nur noch den ersten Teil der Begrüssung des Kapitäns im Lautsprecher auf Dänisch und dann GrgGrggrg ….schnarch…Ggrg….

Der Hunger weckt uns gegen halb Zehn. Zeit zum Früstücken am Norröna Buffet. Schlaftrunken bedienen wir uns an den vielen guten Köstlichkeiten und merken erst später, dass Aschi und Ursula wahrscheinlich einen 4-er Fensterplatz auf der Sonnenseite des Schiffes ausgewählt hatten als wir noch schliefen.

Gegen Mittag jedenfalls bin ich intensiv am Blog schreiben. Für Euro 19.- hat man 4 Stunden Zeit über Satelliten Internet zu konsumieren. Zwar scheinen viele Leute auf der gleichen Leitung zu „hocken“ denn das WLAN ist hier keine highspeed Angelegenheit sondern eher mit einer Flaschenpost zu vergleichen. Aber ausnahmsweise hat man ja hier Zeit. Auch zum Warten!

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Woche 6: Faroer

Aschi und Ursula

Aschi und Ursula

Endlich kein Regen. Die Sonne scheint zwar noch nicht, doch es kann ja noch werden.

Nach der gewollten Dusche – mit Wasser und Seife – sieht die Welt plötzlich wieder rosiger aus. Heute nach Mitternacht geht es endlich mit der Norröna südwärts der Heimat entgegen. Vom 1. August und dem Nationalfeiertag merken wir allerdings nichts. Der Künstler Hirschhorn hatte in Paris eben doch recht mit seinem Ausspruch „La Suisse n’exist pas!“.

Mit dem eigenen Fahrzeug verlassen wir die Insel Vagar und durch einen Unterseetunnel (Toll DKK 130.-) fahren wir zurück nach Törshaven. Hier auf dem dortigen Campingplatz treffen wir Ursula und Aschi, parlieren über das Woher und Wohin und natürlich auch über Island. Schliesslich laden die Beiden uns zu einem Kaffee in ihren Camper ein wo die guten Gespräche weitergehen. Den Nachmittag schliessen wir gemeinsam mit einem Stadtrundgang ab. Diesmal ohne „Schirm und Melone“.

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Woche 6: Törshaven

Törshavn im Regen

Törshavn im Regen

Auch am heutigen Tag regnet und nebelt es weiter. Am Flughafen von Vagar setzt die Atlantik Air mit ihren vierstrahligen Jumbolino’s tröpfchenweise zur Landung an. Hier auf 62 Grad Nord sind Nebeldecken, die lediglich etwa 50 Meter über der Piste hängen, wahrscheinlich keine Seltenheit. Der Flugverkehr „must go on“.

Wir entschliessen uns deshalb heute mit dem Bus für DKK 45.- ½ Taxe nach Torshaven zu fahren und dort die Stadt zu besichtigen. Am Hafen finden wir alte Häuser – viele davon als Büro für Ministerien eingerichtet – in einem abgeschlossenen Quartier. Es regnet in Bindfäden weiter und die mit Birkenrinden und darüber einer Schicht Humus und Gras abgedeckten Häuser müssen beweisen, dass sie wasserdicht sind. Bevor wir gegen Halbvier die Rückreise antreten, im einzigen Einkaufszentrum noch etwas „gelädelet“ und für DKK 150.- eine FPF Schirmmütze eingekauft.

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Woche 6: Faroer

62°N

62°N

Die komfortable Aussenkabine mit TV, Kühlschrank und
WC/Dusche geniessen wir vorerst einfach mal. Schon lange ist es her, dass wir in einer solch komfortablen Umgebung sein durften. Ueber einen Monat Camping, Hostelling und Edda-Hotel sind einfach genug. Warum eigentlich tun wir uns dies alles an? Wir wohnen doch in einem komfortablen Haus und haben einen Luxuswohnwagen mit allem Komfort? Freiwillig notabene und von Niemanden befohlen! Und am Anfang war es auch so richtig abenteuerlich und romantisch. Alles vergessen?

Sofort denke ich zurück an den Radfahrer von gestern, welcher bei der Bewältigung der Steilstufen und bei Sauwetter einen gar nicht fotogenen Gesichtszug abgegeben hat. Diese Radfahrer sind für mich die waren Helden von Island. Bei jedem Hudelwetter draussen und wenn ihnen die Distanz zwischen zwei Campingplätzen zu gross ist, unterwegs einfach die Räder an einem Verkehrszeichen befestigen und ab ins Grüne. Hundemüde, keinen trockenen Faden am Leib und noch hunderte Kilometer bis zum nächsten Ziel vor einem. Da haben wir’s mit unserem Auto geradezu komfortabel. Trocken und warm.

Und doch. Spätestens jetzt, wo wir das Flughafenhotel von Vagar auf 62 Grad N bezogen haben, sind wir am Ende unserer guten Laune. Um 0200 Uhr mit dem Befehl die komfortable Kabine spätestens in einer halben Stunde verlassen zu müssen wurden wir aus dem Tiefschlaf gerissen. Jetzt möchten wir uns einfach den fehlenden Schlaf nachholen. Doch die Handwerker kümmert dies wenig welche gerade den letzten Schliff an der Fassade der neu renovierten Zimmer herumwerkeln und einen Heidenlärm veranstalten. Wir haben einfach die Schnauze voll. Selbst den halben Tausender den wir für zwei Nächte bereits bezahlt haben möchten wir wieder zurück. Wir sind einfach nur müde.

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Woche 6: Seydisfjördur – Törshavn

Norröna im Hafen von Seydisfjördur

Norröna im Hafen von Seydisfjördur

Die letzte Nacht auf Island relativ gut geschlafen und gegen 0730 Uhr Eidar Richtung Seydisfjördur verlassen. Es hat aufgehört zu regnen und die Temperatur liegt glücklicherweise weit über dem Gefrierpunkt. Oben auf dem 600 müM hoch gelegenen Pass zeigt das Thermometer noch 5 Grad an. Noch Gestern hat ein Radfahrer bei der Bewältigung der Steilstufen und bei Sauwetter einen gar nicht fotogenen Gesichtszug abgegeben. Heute liegt keine Gefahr von gefrierender Nässe in der Luft doch der dichte Nebel mit überscheinender Helligkeit erschwert uns die Sicht ausserordentlich.

Punkt 0900 Uhr fährt die Norröna in den Hafen von Seydisfjördur ein, derweil wir bereits eingecheckt haben und nun einfach warten müssen. Zusammen mit weiteren Fahrzeugen nach Törshaven warten wir bis nach 1100 Uhr, als sich endlich unsere Fahrzeugkolonne in Bewegung setzt. Dann geht alles blitzschnell. Das Fahrzeugdeck ist zwar voll und ich musste noch zweimal wenden doch etwas später bin ich dann auf Kabine 6309 „gewandert“ wo mich Heidy sehnlichst erwartete.

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Woche 5: Eidar – Lagarfljot – Skriduklaustur

armin1Heute ist Ruhetag. Nicht aber für den Bart und die überdimensionalen Island-Mähnen von Heidy und mir. Einen Stjörnuhar in Egilstadir gefunden welcher an diesem regnerischen und nasskalten Julitag Zeit findet uns von dieser Last zu befreien. Kostenpunkt IKR 4500.- für beide.

Noch vor dem Mittag zum See Lagarfljot südwestlich von Egilstadir gefahren um im kleinen Ort Skriduklaustur – bekannt als ehemaliges Benediktinerklosters und Wirkungskreis des bekannten Schriftsteller Gunnar Gunnnarsson – das Mittagsmahl einzunehmen. Hier ein feines Buffet mit Suppen, Lamm, Lachs, Kartoffeln, diverse Salate und Kaffee und Kuchen a Discretion für IKR 1850.- genossen. Vorbei am Hengifoss zurück nach Egilsstadir wo wir den Rest des Nachmittags in der Library verbringen.heidy

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Woche 5: Djupivogur – Breiödalsvik – Eidar

langhausNach einer windigen Nacht und bei Temperaturen um 6 Grad relativ gut geschlafen. Die Sonne lacht heute Morgen und wärmt uns bereits früh. Trotzdem sind wir nicht in Eile und packen unser grosses Zelt in aller Ruhe zusammen. Wahrscheinlich im Wissen, dass es auf Island das letzte Mal sein wird, denn von Norden und Osten kündigt sich eine Schlechtwetterfront an. So verlassen wir im Laufe des Vormittags Djupivogur Richtung Norden und stechen in den langen Fjord Berufjördur ein. Hier könnte man auf einer für 4×4 Fahrzeuge offenen Strecke auf der 939 direkt nach Egilstadir fahren und so 50 km Umweg sparen.

Unser nächster Halt ist jedoch die regionale Hauptstadt mit 137 Einwohner Breiödalsvik wo wir über das Netz der Volksschule noch ein Mail an Albert absetzen. Darnach ein feines aber kleines Hotel vor Ort aufgesucht um unsere Lust nach einem Aperitiv mit Crevetten-Brötchen zu stillen. Kurz darnach an der 96 erneut ein kleines Chalet entdeckt, welches so gar nicht in diese Landschaft passen will. Es ist in Deutschem Besitz und alle Bedienstete sind junge Deutsche die hier liebevoll ihre Speisekarte erklären. Weil wir aber keinen Hunger verspüren, begnügen wir uns mit einem herrlichem Blick auf Berufsjördur, einem Dessert aus Waffeln mit heissen Kirschen, einer Kugel Eis und Milchkaffee aus dem Kännchen. Draussen regnet es in Strömen und so fällt es uns ausserordentlich schwer, dieses gastliche Haus – wo man im Uebrigen auch übernachten (IKR 15’000.-) könnte – zu verlassen.

Die Weiterfahrt führt uns über eine interessante Strecke in abwechslungsreicherreicher Fahrt zum 6 km langen Tunnel unter dem Kollufell durch und dann über den Fagridalur-Pass (500 müM – 5 Grad) nach Egilstadir. Hier im Infocenter haben wir noch ein Edda-Hotel in Eidar gefunden wo wir wenigsten im Trockenen sind und uns wärmen können.

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Woche 5: Djupivogur zur Papey-Insel

papageiNach einem Gratisbad an diesem Sonntagmorgen frischen Mutes das kleine Fischerboot nach den Papey-Insel bestiegen. Ein Livejacket ist die erste Ausrüstung die wir fassen und brauchen sie (hoffentlich) nicht. Die Fahrt von IKr. 5’000.- bezahlt man zum Voraus. Sicherheitshalber. Heute ist der Atlantik für die 45 minütige Fahrt gerade noch passabel. Letzte Woche um die gleiche Zeit konnten keine Fahrten zu den Papageientauchern und den Seehunden durchgeführt werden.

Wir entscheiden uns für eine Ueberfahrt in der Kabine. Viele erleben das kleine Abenteuer an Deck und erleben eine nasse, kalte und auch salzige Fahrt wobei wahrscheinlich mancher Fotoapperat den Geist aufgegeben hat bevor die Motive vor der Linse erschienen sind. Bei den ersten Brechern welche an der Frontscheibe landen und unsere Sicht nach vorne einschränken, zucken wir noch zusammen. Dann ist es jedoch offenbar wie immer auf einem kleinen Boot. Kränung von 45 Grad nach links, dann nach rechts und einen kurzen Stop. Dann wieder vollen Schub voraus. Die Stossdämpfer an meinen Beinen haben beinahe einen zu kurzen Hub und sind voll im Einsatz. Heidy bekommt mit der Zeit so richtig Spass auf dieser Achterbahn. Dafür hat sich der finanzielle Aufwand mit herrlichen Bildern von Seehunden und Papageientauchern gelohnt. Auch die 2-stündige Führung brachten für uns viel Neues zu Tage.

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Woche 5: Vagnsstadir – Höfn – Djupivogur (Papeyinsel)

gletscher4Bereits um 0800 Uhr – nach zwei Kaffee’s und Pfefferkäse – die Jugendherberge in Vagnsstadir verlassen und bei wenig Verkehr Richtung Höfn gefahren. Die Abwechslungsreiche Landschaft war mit vielen Gletscherzungen, die meist bis an die Küste reichten durchsät. Skalafellsjökull, Heinabergsjökull, Flaajökull usw. um nur ein paar zu nennen. Auch mitten in der Stadt Höfn hat man gleich 4 Gletscherzungen vor sich. Unmittelbar hinter der Bibliothek ist die Sicht auf diese Gletscherzungen und die dahinter liegenden Berge unvergleichlich.

Höfn ist eine vorzügliche Stadt um seine Vorräte wieder aufzubessern. Im Netto 24 deshalb für die letzte Woche allerlei gebunkert. Daneben ist sie eine Hafenstadt mit einer modernen Lobster Fischereiflotte und natürlich auch deren Verarbeitung. Im dortigen Kaffeehaus „Kaffihornit“ vorzüglichen Fisch für etwa IKr 5’000.- mit Frenchfrites gegessen. Mmmmh.

Dann die etwa 100 Kilometer weiter ostwärts gefahren. Die wiederum schöne, aber wenig abweschslungsreiche Fahrt auf teilweise unbefestigten Strassen bis Djupivogur bleibt mir als „Niemandsland“ in Erinnerung. Ausser einzelnen Bauernhöfen – selbstverständlich immer mit dem Namen angeschrieben – kein Restaurant, kein Campingplatz, kein Dorf keine Einkaufsmöglichkeiten einfach nicht’s. Dabei haben wir doch extra in Höfn vorne auf den Kaffee verzichtet um bei der ersten Gelegenheit diesen noch nachzuholen. Ja, hätten wir doch……

Djupivogur dafür empfängt uns mit Fahnen, einem Eingangstor zur Stadt mit 300 Einwohnern, einem Hotel, Bad, Bank, Einkaufsmöglichkeiten, einer Tankstelle und einem Flugplatz mit Naturbelag. Daneben logiert die Polizei hier und eine Notfallstation darf auch nicht fehlen. Ueber den Hafen nach der Insel Papey morgen mehr auf diesem Blog.

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Woche 5: Vik – Vagnesstadir (Nähe Höfn)

seeHeute Morgen gegen 0900 Uhr – bei allerschönstem Wetter – haben wir unsere Fahrt Richtung Osten fortgesetzt. Die stürmische Nacht ist vorbei. Unterwegs hat es immer wieder kleine Gewitter gegeben. So ist es Zufall ob das Wetter die Sicht auf die Gletscher Mydralsjökull und Vatnajökull freigibt oder nicht. In Skaftafell regnet es in Strömen währendem wir im Infocenter die Dokumentation der Katastrophe von 1996 am Video verfolgen. Vor Ort geht einem dieser Film richtig unter die Haut.

Ausser dem grossen Park- und Campingplatz besteht Skaftafell aus dem Infocenter, Souvenirshop und Restaurant. Die Temperaturen wechseln auf der Fahrt schnell zwischen 11 und 6 Grad. Plötzlich entdeckt Heidy in einem Fluss schwimmende Eisblöcke. Wir sind in der Nähe von Jökusarlon. Wenig später kommen wir hier an und sehen einen ganzen See voll grosser Eisblöcke. Der See am Rande des Breidamerkjökull-Gletscher’s vermittelt uns ein echtes arktisches Gefühl. Hier verkehren Amphibien-Fahrzeuge, welche Touristen in ein arktisches Erlebnis verzaubern.

Bei der unbedienten Tankstelle N1 in Fagurholsmyri – vermutlich vom tankenden Vorgänger, welcher die falsche Zapfsäulennummer gewählt hat – für IKr 1900.- Diesel getankt (gratis – siehe Heidy’s Protokoll). Die Jugendherberge Vagnestadir liegt weitab von jeder Siedlung, dafür etwa 1.5 km vom Atlantik entfernt. Heidy erkundigt sich auf einem Weg zum Strand. Mit einer Handskizze – von der Chefin erstellt – überqueren wir diverse Sumpfgebiete, Bäche und mit Wollgras durchsetzte Wildnis in etwa zwei Stunden zum Strand. Immer dabei das Garmin, welches uns Notfalls den Trackback zeigen könnte. Natelempfang haben wir hier nicht.

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Woche 5: Gute Besserung / Arnes – Vik

papageienJetzt ist es bereits 2130 Uhr. Wir sitzen in Vik noch immer im Aufenthaltsraum der Jugendherberge (Hostellings) und erledigen unsere Mail’s und Blog’s. Dabei hat uns der schwere Unfall von Rösli, welche auf einer Bergtour schwer gestürzt und dabei einen Halswirbel gebrochen hat erreicht. Wir hoffen von ganzem Herzen, dass die bevorstehende Operation optimal verlaufen wird und Rösli’s Genesung nicht zu lange dauern wird. Vom fernen Island senden wir Dir jedenfalls die besten Genesungswünsche.

Auch an Karl geht unser Genesungswunsch dahin, dass sein Sturz schnell verheilt sein wird und die Rückenprellung bald nicht mehr schmerzt.

Heute sind wir nun etwa 130 km der Südküste entlang Richtung Osten gefahren. Unterwegs haben wir die Wasserfälle Seljalandsfoss und Skogafoss besichtigt und auch eine Stichstrasse zur Halbinsel Dyholaey bewältiget, deren Zustand einmal mehr eine Tortur für unser Auto war. Dafür wurden wir belohnt durch eine grandiose Landschaft mit schwarzem Sandstrand und Klippen mit vielen Papageientauchern.

Vik ist ein aufstrebendes kleinen Dorf mit einer alten Pinte von 1874. Daneben gibt es eine Post, Bank, Tankstelle und Einkaufsmöglichkeit sowie ein Hostelling.

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Woche 4: Die isländische Frau

Allgemein dürfte bekannt sein, dass Frauen und Männer in Island keine eigenen Nachnamen tragen. Der Sohn von Gunnar ist einfach Gunnar’s Sohn oder eben Gunnarson. Die Tochter sinngemäss Gunnarsdottir. Auch eine allfällige Heirat ändert daran nichts.

Hier in Arnes konnte ich beobachten wie ein Superjeep-Driver mit Anhänger etwa gegen 2000 Uhr ankam, mit seinem Vater – unterwegs mit einem Camper – von Mann zu Mann den Platz auf dem Campingplatz aussuchte und beim Ausräumen seines Anhängers die verschiedenen Utensilien um sich herum platzierte. Dabei stand seine Frau wie angewurzelt dabei. Die stattliche Frau mit nicht zu wenig Vor- und Hinterbau schien völlig unbeteiligt und reagiert auch nicht, als ihr Mann nach grossen, mittleren und kleineren Gegenständen den nächsten wichtigen Teil ihr in die Arme legte. Es war ein ausgewachsener Stubenbesen. Nun war sie die perfekte Statue mit Stuben-Besen.

Dieses Bild ist vielleicht nicht Representativ für Island, zeigt aber doch die patriachalische Gesellschaft. Das soziale System mit Zwangsparen für Familien fördert diese nachhaltig. So haben wir hier noch nie so viele schwangere Frauen gesehen wie sonst wo. Auch unsere „Statue“ war mehrfache und werdende Mutter. Wenig Fremde und eine geringe Bevölkerungsdichte lassen die Frauen hier zur Gebärmaschine verkommen. Und keine Kinder von verheirateten Paaren werden je den Vornamen der Mutter zu Geschlecht erhalten.

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Woche 4: Sprengisandur – Route

schuhesprengesandurAn der F26 – der Sprengisandur-Route in einem Hotel bei Hraunayjalon haben wir zu Mittag gegessen. Nach über 30 km auf übelsten Schotterstrasse haben wir bereits genug. Auch sind hier die Landrover und Defender verschwunden. Superjeeps mit Ballonreifen sind gefragt. Trotzdem erstaunt uns, dass alle Gäste schon im Vorraum ihre Schuhe ausziehen. Ist dies etwa gleich noch eine Moschee?

Bei Weiten nicht, denn als der erste oelverschmutzte Driver einen Tisch neben uns zwar in Socken Platz nimmt, müssen wir hier am Rande eines Schrottplatzes oder dann eben der Sprengisandur-Piste sein. Darum auch so viele Superjeeps mit Ballonreifen. Da kommen bei mir Zweifel hoch, ob wir mit unserem Hightech-Auto der Marke Mercedes ML, ausgerüstet mit Breitreifen das richtige Auto dabei haben? Ohne Servicewagen von Mercedes notabene. Technisch zwar überlegen – die hier nicht gefragt ist – sondern hier zählt einzig die Stärke der Achsen, die Reifen und grossen, an Schiffsmotoren ähnelnde Diesel ohne viel Technik. Als dann die Ambulanz noch zweimal am Hotel vorbeirauscht ist unser Entscheid getroffen. Wir wollen ohne grosses Abenteuer nach Hause kommen.

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Woche 4: Pingvellir – Reykjavik –Hvergerdi – Selfoss – Hella

Nach gut zwei Stunden verlassen wir die freundliche Dame der Smirylline und fahren auf der N1 Richtung Hveragerdi. Die Bergwanderung am Nachmittag zu den warmen Bächen entpuppt sich dann aber des trüben Wetters wegen als nichts Besonderes. Dabei hat die Stadt allerhand zu bieten. Mitten im Ort beispielsweise Thermen, tropischen Gärten, Bäder usw.

Am komfortablen Zelt ist leider eine Fiberglasstange gebrochen. Sie hat wegen dem ständigen Wind die Tortour nicht überstanden. Fachgeschäfte haben nach 1700 Uhr bereits geschlossen und so finden wir noch im Kaufhaus von Selfoss einen Sekundenkleber, Schere und ein Kunststoffband.

In Hella übernachten wir inmitten von einheimischen Wohnwagen und Campern im Biwakzelt. Das Andere ist noch nicht geflickt und zudem sind wir einfach müde. Inmitten der Nacht bläst dann vom Hekla her ein währschafter Sturm. Nur gut, dass wir im kleinen Unterschlupf gefunden haben.

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Woche 4: Gefangen in Island

smiryllineDie isländische Polizei ist noch immer unbewaffnet. Die Kriminalitätsrate äusserst gering. So soll es Leute geben, die immer noch weder Auto nach Wohnung auch in der Hauptstadt abschliessen. Auf dem Campingplätzen wimmelt es nur so von Händis, Kameras oder anderen Geräten, welchen der „Saft“ ausgegangen ist und an einer Steckdose hängen. Unbeaufsichtigt, quasi zur freien Verfügung. Und trotzdem.

Heute Montag müssen wir unbedingt die Rückreise mit der Fähre nach Dänemark buchen. Unsere Gesichter werden im Büro von Smirylline in Reykjavik immer länger, als uns die freundliche Dame seelenruhig verkündete, die Direktverbindungen seien bis Ende August ausgebucht. Plötzlich kamen in uns Zweifel hoch, ob wir allenfalls bei der Planung irgend etwas übersehen hätten. Sind wir die eigenen Gefangenen in Island? Ein Schiff pro Woche ist zwar schon wenig, aber die Hochsaison in Island endet Mitte August und warum dann die Isländer noch nach Europa wollen? Was nun? So lange dachten wir eigentlich nicht auf der Insel bleiben zu wollen! Gestrandet in Island? Nein!!!!!!

Sofort beruhigt die freundliche Dame unsere Gemüter, als sie erklärte, mit der Buchung eines Zwischenstopps auf den Faroer könnte noch ein Fahrzeug am 30.7. transportiert werden. Auch wäre noch eine Aussenkabine Mitte des Schiff’s verfügbar. Allerdings hinter den „Liveboats“. Dankend nahmen wir dieses Angebot an und buchten gleich zwei Nächte im Hotel auf den Faraörern. Kostenpunkt IKr 150’900 für das Schiff und IKr 44’500 für das Hotel. Damit sind die Kosten von Auto und 2 Personen in Aussenkabine für die ganze Ueberfahrt und Uebernachtungen auf den Faraörern abgedeckt. Das Ganze hätte uns bei der direkten Internetbuchung in Kiel weit mehr gekostet als hier.

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Woche 4: Goldenes Dreieck

Die 2. Nacht in Pingvellir trotz Lärm bis nach Mitternacht (Norwegische Pfadi’s mit zwei Tipizelten) sehr gut geschlafen. Deshalb kurz entschlossen nach eine Nacht hier (4. Nacht gratis) zu bleiben um die Sehenswürdigkeiten im goldigen Dreieck zu besichtigen. Ueber die 365 Naturstrasse Laugarvatn zum Stori Geysir gefahren. Ueberall brodelt und spritzt es aus dem Erdinneren. Den Stokkor Geysir Ausbruch von nahem gefilmt. Dieser ist recht zuverlässig und sprudelt alle 5 bis 10 Minuten. Das Wasser des Stori Geysir’s ist in 10 Meter Tiefe etwa 140 Grad heiss.

Weiter geht es zum Gullfoss (goldiger Wasserfall). Auf dem Rückweg besuchten wir den ehemaligen Bischofssitz Skalholt, worüber wir live
Berichteten. Ueber Selfoss, Hveragerdi und die 36 nach „Hause“ zurückgefahren. In Hvergerdi mit vielen Treibhäusern dampft es ebenfalls aus vielen Erdlöchern. Hier soll es auch einen Fluss geben welcher zum Baden einlädt.

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Woche 4: Skalholt / ehemals Bischofssitz / Kirche

bischof

Beschof Karl Sigurbjörnsson auf der "Ueberholspur"

Vor 5 Minuten ist die gesamte Entourage der Bischöflichen Kirche von Island an uns vorbei zur Kirche von Skalholt marschiert. Beschof Karl Sigurbjörnsson wird die Messe von 1400 Uhr in der Kirche von Skalholt, dem ehemaligen Bischöflichen Sitz im Goldenen Dreieck nach evangenlisch lutheranischen Regeln zelebrieren.

Auf diesen Anlass sind wir nur per Zufall gestossen, denn als wir hier vorbeikamen, waren gerade sehr viele Leute versammelt und dies weckte unser Interesse. Die Kirche war uns bekannt, doch dieser Zufall will ausgelebt sein.

Währendem ich hier in einem Hinterzimmer der Cafeterie auf dem Bischöflichen Netz meinen Blogeintrag schreibe, wird der Bischof ca. 100 Meter von hier in der Kirche die Messe zelebrieren. Zusammen natürlich mit vielen Isländern, welche festlich gekleidet sind. Wir sind es leider nicht gerade, weshalb wir diese Feier auch durch unsere Anwesenheit nicht stören möchten.
Uebrigens: Das Isländische Fernsehen ist auch noch hier. Ob die Feier live übertragen wird oder nicht, wissen wir allerdings nicht. Ich kann mir aber vorstellen, dass nach dem Kirchgang hier viele Leute sein werden und dann möchten wir schon wieder weiter sein. Im Moment stolzieren 3 Serviererinnen mit warmen Platten an uns vorbei. Es wird offensichtlich festlich gespiesen. Es ist jetzt 1450 Uhr und wir nehmen an, dass die Feier langsam dem Ende zugegeht. Also nichts wie weg hier. Schliesslich müssen wir ja auch wieder zurück nach Pingvelir.

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