Mazedonien über Albanien nach Griechenland

Die nächsten 418 km vom Ohridsee in Mazedonien bei Struga benötigten wir einen vollen Arbeitstag von etwas mehr als 8 Stunden um nach Griechenland in die Nähe von Volos zu gelangen.

Vier nicht immer einfache Grenzkontrollen waren zu passieren. Ausreise Mazedonien, Einreise Albanien, Ausreise Albanien und Einreise Griechenland. Ausser Griechenland ernten wir immer am Schluss der Kontrollle nur ein einfaches TSCHAU!

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Von der Perle der Adria zum Baron von Tirana in Albanien

Kaum auf dem Parkplatz des Hotels Baron in Tirana angekommen, begrüssen uns zwei freundliche Concierge in englisch. Sie wollen nicht etwa unser Gepäck übernehmen sondern einfach nur zeigen, wo und wie wir unseren Camper am Besten parken, ans Stromnetz anschliessen, wo die Duschen sind (im 2. Stock des Hotels) und zudem wo es Frischwasser habe.

Die Fahrt bis Ulcinj verlief ausser einem Tankstop und einem weiteren Grenzübertritt völlig problemlos. Kaum hatten wir die Abzweigung nach Shkoder hinter uns, waren Baustellen der übelsten Art zwischen Kehricht, Umleitungen, Steinbruch bis Strasse wegen Bauarbeiten auf unbestimmte Zeit geschlossen alles vorhanden. Dass damit Reifen- oder andere Pannen trotz vorsichtiger Fahrweise auf der 315 km Fahrstrecke fast normal war feststellbar.

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Ioannina – Grenzstelle Kufitar –Saranda/Albanien

Gemütlich und erst gegen 1000Uhr verlassen wir Ioannina in westlicher Richtung. In der naheliegenden Shell -Tankstelle wird nochmals Diesel aufgefüllt. Hier kostet ein Liter Eurodiesel Euro 1.64. Anderswo haben wir aber Preise zwischen zwischen 1.54 und 1.74 gesehen.
Beim Flugplatz und einem weiteren Lidl vorbei geht es definitiv Richtung Albanien. Eine Autostrasse ähnlich Fahrbahn führt uns bis zur Grenzstelle von Kufitar.

Die Grenzabfertigung der Griechen und die Einreise nach Albanien findet zuvorkommend und freundlich statt. Beide wollen die Pässe und den Fahrzeugausweis sehen. Die Albaner erfassen uns und das Fahrzeug im Computer und schon sind wir in Albanien.

Hinter der Abfertigung findet Heidy eine Raifeisenbank. Hier wechselt sie sFr 100.-. Dafür bekommt sie fast ein kleines Vermögen nähmlich 11‘262.- albanische Lek. Dann geht es auf ähnlich guter Strasse – der E853/SH4 – weiter. Dann verabschiedet sich unser Navi. Keine Strasse vorhanden, also auch keine Navigation mehr. Nur gut dass Heidy den Wegweiser bzw. die Abzweigung nach Saranda noch entdeckt hat.

Also nochmals etwa 5 km zurück und vorbei an der Strassensperre der albanischen Polizei und diesmal winken uns diese freundlich an den wartenden Albanern vorbei.

Hier geht es auf einer schmalen Passstrasse – vergleichbar ausgebaut wie der Albulapass – welche für alle Anhängerzüge und Car’s offen ist, im 2. Oder 3. Gang die wunderschöne Strecke in Angriff.

Auf der Passhöhe auf 570 müM kommen uns Radfahrer entgegen. Ein Paar sind schon oben und der Letzte kurz bevor. In seinem breiten Grinsen meinten wir Marc Bertod erkennen zu können. Dann dachten wir sofort an eine Trainingsgruppe von CH-Wintersportlern welche sich auch im Sommer fit halten müssen und immer für solch ausgefallenen Sachen zu haben sind.

Die letzten 70 km Fahrt nach Saranda finden wir dann blind. Keine Wegweiser mehr, neue Kreisel und schlechter werdende Strassen. Mit ein paar Mal nachfragen finden wir Saranda und das Hotel Mediterrane wo wir für Euro 15,- auf dem Parkplatz übernachten dürfen.

Saranda Albanien
Saranda liegt an einer kleinen, nicht sonderlich geschützten und nach Süden offenen Bucht, die von rund 200 Meter hohen Hügeln umgeben ist. Von hier sind es nur wenige Kilometer zur südwestlich gelegenen griechischen Insel Korfu. Von der fruchtbaren Ebene im Osten ist die Stadt durch einen schmalen Hügelzug getrennt, der sich nach Süden bis zum Vivar-Kanal zieht und sich nördlich der Stadt zu 600 Meter hohen Bergen erhebt. Auf dem Mali i Lëkurësit, der ein Teil dieses Hügelzuges ist und südöstlich des Stadtzentrums liegt, wurde im Mittelalter eine Burg errichtet (Kalaja e Lëkurësit).

Nordöstlich von Saranda liegt 15 Kilometer entfernt im Landesinneren die Kleinstadt Delvina. Im Norden beginnt die Albanische Riviera.

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