NETATMO App: Stickstoffdioxid NO2 gemessen in µg/m³

Unter dem Begriff Stickoxide (NOx) werden Stickstoffdioxid (NO2) und Stickstoffmonoxid (NO) zusammengefasst. Sie entstehen beim Verbrennen von Brenn- und Treibstoffen, insbesondere bei hohen Verbrennungstemperaturen. Hauptquelle ist der Strassenverkehr.

Stickstoffdioxid – NO2 – ist ein rotbraunes, giftiges, stechend chlorähnlich riechendes Gas und kommt auch als Spurengas in der Atmosphäre (höchste Werte in Bodennähe) vor. Es wird in microgramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³) als Feinstaub gemessen. Auch Blitze erhöhen den natürlichen Stickstoffdioxid-Gehalt der Atmosphäre.

Ein NO2-Messgerät zeigt den Wert in μg/m³ an, für die Partikelklassen PM 2.5 (<2,5μm) (PM steht für Particulate Matter) und PM 10 (<10μm). Die Messdauer kann zwischen 60 und 180 Sekunden in Intervallen von 10 Sekunden eingestellt oder manuell gesteuert werden.
read more

Posted in Alltag, Gesundheit, Natur, Verkehr | Tagged , , , , , , , , , , | 1 Comment

Alte und neue Weihnachtskarten eines guten Freundes

Unsere berufliche Arbeit bei der Polizei brachte es mit sich, dass ich Hanspeter Rüst kennenlernen durfte und von ihm manches erlernte. Dabei war es nicht nur seine ausgezeichneten Kenntnisse in Sachen „Statistik“ und – als Inhaber der Firma Wirtschafts-Mathematik AG – vor allem seine menschliche Seite. So entwickelte sich langsam eine langjährige Freundschaft die noch heute anhält.

Seit mehreren Jahrezehnten hat Hanspeter – notabene ein promovierter Doktor – mir immer wieder zu Weihnachten eine selbstgemachte Weihnachtskarte zukommen lassen. Sei es nun ein mit dem Computer Programmen Fractal eXreme (Fractal 42), Chaoscope (3D strange attractor no. 38) oder 3D, seltsamer Attraktor no. 178, Nr. 15 oder ein selbstgezeichneter, zum Teil abstrakte Zeichnungen vom Piz -San Jon, einem Aquarell von Solgio im Bergell, Piz Ajüz, einem Runai Blick auf Piz Lad bei Vna oder einem Piz Lischana San Jon und einem Piz San von der Alp Tamangur, alle Unterengadin.
read more

Posted in Engadin, Natur, Schweiz | Tagged , , , , , , , | Leave a comment

Adeee… Nebel – ab in die Berge!

Am Samstag, 29. Oktober 2016 bewegten wir nach über zwei Monaten unseren garagierten Camper wieder einmal und zogen mit ihm an die Sonne in die zauberhaften Berge. Die bunten Herbstwälder und die blauen, mit Schnee gezuckerten Berg-Gipfel leuchteten einladend zu fantastischen Passfahrten.

Oberalp-Pass

Oberalp-Pass

Oberalp-, Furka- und Grimsel- hiessen die ersten Pässe die bei wenig Verkehr und fantastischer Bergsicht unsere Herzen höher schlagen liessen. Dann folgte als Abschluss noch der Sustenpass.

Nachdem wir Ende Oktober endlich Zeit fanden nach unseren Arbeiten im Garten und den weiteren Verpflichtungen rund ums Haus uns schöneren Dingen zuzuwenden, kam bei mir der Wunsch auf wieder einmal den Camper an der frischen Luft zu bewegen. Wahrscheinlich in diesem Jahr zum letzten Mal.

Ein Zeitfenster vom 29.10. an versprach uns in der Höhe wunderbares sonniges Herbstwetter und gab uns damit die Gelegenheit unserem Nebelwetter in den Niederungen zu entfliehen. Ein allgemeines Ziel war damit festgelegt doch wo genau wollen wir hin?

Kaum hatte Heidy auf dem Beifahrersitz platz genommen entfiel ihr der Spruch: „Gömer eifach!“ Es war also meine Aufgabe, möglichst schnell der Nebel-Suppe zu entfliehen! Also Richtung Süden und damit in die Alpen. Bereits in der Innerschweiz am Urnersee bemühte sich die Sonne zaghaft die Nebelschwaden aufzulösen doch erst auf der Autobahn A2 die Rampe zum Gotthard hoch siegte sie schliesslich vollends.
read more

Posted in Natur, Reisen, Schweiz | Tagged , , , , | Leave a comment

Fourcla/Vadret Radönt (2788 müM) nach Grialetsch-Hütte

Bianco-Grat-Flüela_Schwarzhorn

Es war einmal im September 2016 an einem Freitag bei wunderbarem Herbstwetter als uns Bergwanderer am Fusse des Schwarzhorns überholten. Wir nahmen es gemütlich und hatten kein bestimmtes Ziel. Einfach „OBSI“ soll es gehen, vielleicht über den Radönt oder vielleicht einfach nur wieder einmal die Lunge mit frischer Bergluft füllen.

Wir sind nach zwei Sunden noch immer unterwegs. Eigentlich sollte hier der Vadret da Radönt sein. Aber ausser kleinen Schneeflecken von gerade mal 50 x 50 Metern Grösse nichts als Schutt – so weit das Auge reicht – bis zur Schwarzhornfurgga.
read more

Posted in Engadin, Natur | Tagged | Leave a comment

Plötzlich Winter zum Frühlingsbeginn

Obwohl eine SRF-Meteo Umfrage zum Frühlingsbeginn bei vielen Schweizerinnen und Schweizern genug vom inexistenten Winter 2015/16 hatten und für den „Frühling tippten“ kam fristgerecht zum Frühlingsbeginn am 1. März 2016 der Winter nochmals heftig zurück.

Dabei wurden ausgerechnet die Tessiner in unserer Sonnenstube dahin getestet, ob sie wohl in Lugano noch wissen, wie man Schneeketten aufzieht. Für alle die es vergessen hatten gab es gewürzt mit einer saftigen Polizeibusse den Ratschlag, entweder sein Auto stehen zu lassen oder Schneeschuhe und Skier anzuschnallen.


read more

Posted in Natur, Schweiz, Verkehr | Tagged , , | Leave a comment

Goldener Herbst oder Martinisommer 2015

Martinisommer im Winter 2015/16 oder doch kein Prachtswetter?

Nach einem anhaltend schönen und warmen Juli/August 2015 ist nun ein Martinisommer im November angesagt. Das über dem Mittelmeer liegende Hoch «Ulrike» machts möglich.

Martinisommer-November-2015

Bei sommerlichen Tages-Temperaturen von knapp 20 Grad haben wir zwar ein Prachtswetter – jedoch nicht für die Schneekanonen an einem Wintersportort. Diese brauchen Temperaturen von – 3 Grad Celsius damit sie ordentlich Schnee produzieren könnten. Meteo-Schweiz hat erst gegen Ende November einen Wetterumschwung vorausberechnet welcher Schnee bis in die Niederungen im Gepäck haben könnte. Einzelne Bauern müssen Trinkwasser für ihre Tiere bereits von Nachbargemeinden heranführen weil ihre Brunnen keinen Tropfen Wasser mehr hergeben.
read more

Posted in Alltag, Natur, Schweiz | Tagged , , , , , , , | 2 Comments

Aspiranten im „Rössliwagen“

Die ehemaligen Schüler der Polizeiklasse 1966/67 feierten an ihrem Jahrestag den „Langsamverkehr“. Zwar beinahe wie früher – immer noch von Beiz zu Beiz – doch nach 49 Jahren viel langsamer und darum nicht weniger gemütlich.

22 Aspiranten trafen sich am heutigen Donnerstag beim Bahnhof Seuzach pünktlich um 1000 Uhr morgens um mit Ross und Wagen über Henggart – Oberwil und Stadel zu „traben“.

Roessli03Im Sauseschritt ging es über Worbgraben und der Kohlgrube direkt ins Restaurant „Bahnhöfli“ nach Henggart. Hier konnten die älteren Herren (Damen waren nicht dabei) ihre kalten Glieder mit Kaffee-Luz oder Zwetschgen-Luz aufwärmen. Einzelne „Velo-Gümmeler“ zeigten auch heute bei Temperaturen etwas über dem Gefrierpunkt, wie man seine nackten und strammen „Wädli“ noch besser zur Geltung bringen kann.
read more

Posted in Natur, Reisen, Schweiz | Tagged , , , , , , , , | 2 Comments

Alpen-Steinböcke und 100 Jahre Engadiner-Nationalpark

Karte zentrieren
Verkehr
per Fahrrad
Transit

Steinböcke waren im Paläolithikum (ca. 541 Millionen Jahre bis ca. 252,2 Millionen Jahre vor heute) und bis in die Jungsteinzeit in manchen bergigen Regionen über Jahrtausende Hauptjagdwild des Menschen.

In früheren Zeiten wurde der Steinbock stark mystifiziert was dazu führte, dass fast alles verwertbare des Steinbocks, vom Blut über die Haare bis hin zu den Exkrementen, als Medizin gegen die verschiedensten Krankheiten eingesetzt wurden.

read more

Posted in Geschichte, Natur, Schweiz | Tagged , , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Neuer Wetter-Rekord im Juli 2014

Im Juli 2014 war es in Teilen der Schweiz noch nie so nass wie am Jura. Ueber 300 % der Regenmenge wurde bereits heute und noch vor Ablauf des Monats im neuenburgischen Jura registriert.

EmmeUnd es wird noch mehr werden. Die Emme in der Innerschweiz trat bereits mehrmals über die Ufer. Die Retter und Helfer müssen derzeit von einem professionellen Car-Team betreut werden. Den Regen kümmert dies jedoch wenig und hält nach wie vor unvermindert an.
read more

Posted in Natur, Schweiz, Verkehr | Tagged , , , , , , , , | Leave a comment

Warum sind ältere Menschen langsamer – auch im Denken?

Wer alt ist, vergisst vieles und denkt langsamer. Das ist heute eine gängige Meinung über ältere Mitmenschen. Wissenschaftler der Universität Tübingen sehen das jedoch anders: Senioren denken zwar langsamer, aber nur weil das Gehirn so viel gespeichert hat.

Das Denkvermögen älterer Menschen lässt nicht etwa nach, sondern wird mit zunehmendem Alter sogar besser – nur eben auch langsamer. Das ergab eine neue Studie der Universität Tübingen, die die Wissenschaftler in dem Fachmagazin „Topics in cognitive sience“ veröffentlichten.
read more

Posted in Alltag, Geschichte, Natur | Tagged , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Hat es wirklich zu viele Hirsche im Nationalpark?

Die Hirschbestände im Kanton Graubünden sind in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen, teilte die Regierung mit. Sie hätten im Frühjahr 2013 die Grenze von 15’000 Tieren erreicht. «Wir sind am Limit», erklärte Jagdinspektor Georg Brosi.

Nicht nur die Anzahl der Hirsche sind gewachsen, sondern auch die Anzahl Touristen welche heute Sonntag, 22. September das Val Trupchun heimsuchen sind Mehr geworden. Das sieht man alleine schon an den beinahe vollen Parkplätzen vor dem Eingang ins Tal obwohl die Parkgebühr der Gemeinde S-chanf inzwischen für einen Besichigungstag stolze Fr 5.- beträgt.
read more

Posted in Engadin, Natur | Tagged , , , , , , , | Leave a comment

50 Jahre Corvatsch Bahnen

Der Piz Corvatsch: Einst dick vergletschert, heute stark ausgeapert, zieht seit mehr als 50 Jahren Schneesportler und Wanderer an. Der Berg erzählt hier seine Geschichte.

Jubiläum

Jubiläum

Bereits 1902 erteilte die Bundesversammlung einem Luzerner Ingenieur die Konzession für den Bau- und Betrieb einer Drahtseilbahn von St.Moritz-Bad zum Hahnensee. Dieses Projekt wurde jedoch nie ausgeführt. Weitere 6 Versuche eine Bahn auf den Corvatsch zu bauen scheiterten allerdings bereits an der Gemeindeversammlung oder an anderen Einflüssen wie Krieg oder Geld. Erst beim siebten Versuch klappte es eine Bahn von Surley aus nach dem Piz Corvatsch auf 3303 müM zu bauen. Damit erhielt schlussendlich das Gesuch der Herren Badrutt, Gartmann, Kaspar, Keller und Niarchos den Segen 1959 des Eidgenössischen Post- und Eisenbahndepartments.
read more

Posted in Alltag, Engadin, Geld, Geschichte, Natur, Sport, Verkehr | Tagged , , , , , , , , | 1 Comment

Fracking auch bei uns?

Hydro Fracking

Hydro Fracking

«Fracking» oder Fracturing (von englisch to fracture ‚aufbrechen‘, ‚aufreißen) ist eine Methode um bei der Erdöl- und Erdgasförderung, aber auch bei Geothermie bei technischen Tiefbohrungen eine Flüssigkeit („Fracfluid“) einzupressen, um im Reservoirgestein Risse zu erzeugen, aufzuweiten und zu stabilisieren.

Dadurch wird die Gas- und Flüssigkeitsdurchlässigkeit der Gesteinsschicht erhöht, so dass Fluide wie Erdgas, Erdöl oder Warmwasser leichter zur Bohrung hin fliessen kann. Bei Erdöl- und Erdgasförderung wird die Wirtschaftlichkeit und beim Geofracking der Wirkungsgrad erhöht, weil das warme Gestein besser vom Wasser durchströmt und mehr Wärme aufnehmen kann.

Nördlich des Bodensees könnte in einigen Jahren Erdgas gefördert werden. Britische Firmen wollen für die hochumstrittene Bohrmethode «Fracking» Vorabklärungen durchführen. Nun regt sich aber breiter Widerstand, denn der Bodensee ist Trinkwasserspeicher für vier Millionen Menschen. Die Gegner befürchten, dass durch die beim «Fracking» benötigten Chemikalien das Trinkwasser vergiftet werden könnte.
read more

Posted in Natur, Politik, Schweiz | Tagged , , , , , , , | Leave a comment

Braunbär M13 wurde gestern im Puschlav erschossen

Braunbär M13 - Bärentaze

Braunbär M13 – Bärentaze

Seine Begegnung mit der 14-jährigen Emina dürfte dem Bären zum Verhängnis geworden sein. Nachdem Bär M13 aus dem Winterschlaf erwacht war, ist er dem Menschen wohl zu nahe gekommen. Am Dienstagmorgen haben Jäger den Bären im Puschlav erlegt, wie das Bundesamt für Umwelt BAFU mitteilt. Die Behörden hatten ihn als Sicherheitsrisiko eingestuft.

Der Bär hatte im Herbst und nun auch nach dem Winterschlaf seine Nahrung immer wieder in Siedlungen gesucht, war Menschen am Tag gefolgt und zeigte trotz wiederholter Vergrämungsaktionen überhaupt keine Scheu mehr. Damit wurde er zum Sicherheitsrisiko gemäss Konzept Bär Schweiz, welches für diesen Fall den Abschuss des Tieres vorsieht.
read more

Posted in Engadin, Natur | Tagged , , , , , , , | Leave a comment

Erdgeschichte: Die „Kleine Eiszeit“ von 1450 bis 1850

Sonnen-EinstrahlungNach dem Mittelalter folgte bei uns etwa ab dem Jahre 1500 die Neuzeit. Eines der ersten Regelwerke war die Einführung des gregorianischen Kalenders im Jahre 1582 durch Papst Gregor XIII. Er löste im Laufe der Zeit sowohl den julianischen als auch zahlreiche andere Kalender ab. Die letzte Umstellung auf den gregorianischen Kalender erfolgte in China 1949.
read more

Posted in Erdgeschichte, Geschichte, Natur | Tagged , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Die ersten Panoramaaufnahmen von «Curiosity»

Der Marsroboter «Curiosity» hat neue Bilder zur Erde geschickt. Die ersten farbigen Panoramaaufnahmen zeigen, dass der rote Planet seinen Namen verdient.

Tagesschau vom 10.08.2012

Posted in Geschichte, Natur | Tagged , , , , | Leave a comment

Sonnensturm vom Samstag, 14. Juli 2012

Bislang ist es durch das Naturereignis weder zu Komplikationen im Flugverkehr noch zu Störungen im Handynetz gekommen. Entwarnung wollen die Experten aber noch nicht geben.

Ein Sonnensturm hat heute wie erwartet die Erde erreicht. Satelliten wurden dadurch zunächst nicht beeinträchtigt. Ausgestanden sei der Sturm noch nicht ganz: «So ein Phänomen dauert ein paar Tage und bringt das Magnetfeld mächtig in Schwingung», sagte Markus Landgraf vom ESA-Satellitenkontrollzentrum ESOC gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Der Sturm hatte sich bereits am Donnerstag von der 150 Millionen Kilometer entfernten Sonne gelöst. Stärke und mögliche Folgen des Sonnensturms wurden von den Weltraumagenturen Nasa und ESA sowie der US-Wetterbehörde NOAA zunächst unterschiedlich eingeschätzt.

Nach Angaben des ESA-Experten Juka-Pekka Lontama haben Sonnenstürme ein eigenes magnetisches Feld. Wenn dieses beim Auftreffen auf das irdische Magnetfeld nordwärts gerichtet sei, komme es voraussichtlich nur zu einem schwachen Sonnensturm. «Wenn das Magnetfeld aber südlich ausgerichtet ist, bekommen wir starke Folgen», sagte Lontama.

ESA-Sprecher Bernhard von Weyhe sagte am frühen Abend: «Die genauen Folgen sind noch nicht abzusehen. Derzeit sieht es aber nicht nach einem sehr grossen Ereignis aus.»

Die Eruptionsregion auf der Sonne liege leicht südlich, teilte der Astrophysiker Volker Bothmer von der Universität Göttingen mit. Der sogenannte koronale Massenauswurf (CME) sei mit knapp 1500 Kilometern pro Sekunde losgerast, in Erdnähe werde er voraussichtlich rund 800 Kilometer pro Sekunde schnell sein. Bei klarem Wetter könnten Polarlichter in Nordeuropa zu sehen sein.

Während die Satelliten keine Schäden erlitten haben, könnten Stromnetze und Handy-Verbindungen in den kommenden Tagen durchaus noch beeinträchtigt werden, erklärte Landgraf. «Stromnetze reagieren mehr auf das Erdmagnetfeld, und das ist ja gerade erst dabei, sich zu rekonfigurieren.»

In der Folge von Sonnenstürmen können Stromnetze und Handy-Verbindungen beeinträchtigt werden, ebenso der Flugverkehr. Die Auswirkungen könnten Skandinavien, Kanada und Nordeuropa treffen. Im Jahr 2003 führte ein solcher Sturm unter anderem zu einem mehrstündigen Stromausfall in Schweden, einem Ausfall des europäischen Flugradars, zur Verschiebung von über 60 Flügen in den USA und zum Verlust des Forschungssatelliten «Midori 2».

Die NOAA erwartete für diesen Sonntag eine geomagnetische Intensität des Sturms von Rang G2 auf der Skala von G1 (am schwächsten) bis G5 (am stärksten). Bei der Explosion seien auch grosse Mengen UV-Strahlung Richtung Erde gesandt worden, hiess es bei «Spaceweather.com».

Die Sonnenaktivität schwankt im Rhythmus von etwa elf Jahren und nimmt seit 2010 wieder zu: Sonnenstürme werden häufiger und stärker. Grund für die Aktivitätsschwankungen ist der Rhythmus des Gastransports in den Aussenschichten der Sonne.

Posted in Natur | Tagged , , , , , , | Leave a comment

Berggasthaus Alter Säntis: Schwindelerregender Umbau

Über ein Jahr lang war das Berggasthaus Alter Säntis die höchste Baustelle der Ostschweiz. Um das beliebte Restaurant auf 2500 Meter über Meer umzubauen, brauchte es nicht nur viele fleissige Hände, sondern auch spezielle Ideen.

Schweiz aktuell vom 19.04.2012

Am 3. Mai 1846 begann die Geschichte des „Alten Säntis“ mit dem 35jährigen Jakob Dörig. «Schribes Jock» baute eine einfache Schutzhütte auf dem Hohen Säntis und begründete damit die Geschichte der Berggastronomie im Appenzellerland. Mit einem kleinen Unterbruch von lediglich vier Jahren begann gleichzeitig die heutige Familientradition, welche nunmehr bereits über die siebte Generation hinweg mit Hingabe auf dem Säntisgipfel weitergeführt wird.

«Schriibes Jock» war es auch welcher in den 50iger Jahren des 19ten Jahrhunderts eine solide gemauerte Schutzhütte baute. Auf dem Türsturz prangte dann stolz und etwas ironisch gemeint die Aufschrift «Grand Hotel Thörig». Die Hütte bestand damals aus nur einem Raum mit Heulagerpritsche, welche immerhin acht Personen Platz zum Schlafen bot. Während der ersten Saison bediente Dörig damit gegen 600 Gäste. Die weniger frequentierten Tage benutzte er neben den stetigen Transportaufgaben zum weiteren Ausbau der Unterkunft.

Säntisträger

Ausser der Luft zum Atmen sowie unbehauenen Steinen und Geröll musste alles zum Leben Notwendige in stundenlangen und oft gefährlichen Fussmärschen auf den Gipfel getragen werden. Einige der bekannten sogenannten Säntisträger bezahlten ihren strapaziösen Einsatz für das Wohl der Gäste gar mit dem Leben.

Bereits drei Jahre nach der Eröffnung verfügte Dörig über zwei Räume. Dem bereits bestehenden Schlafraum wurde eine Küche mit integrierter Gaststube angegliedert.

Im Frühling 1850 verkaufte Jakob Dörig die Schutzhütte auf dem Säntis und zog in seinem Gründungseifer auf den Hohen Kasten, wo er die dortige einfache Unterkunft zu einem Gasthaus ausbaute. 1857 errichtete er das Berggasthaus Ruhsitz und wenige Jahre später das Gasthaus Rebstock in Brülisau, wo er 75jährig im Jahre 1884 starb.

Posted in Natur, Reisen | Tagged , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Engadiner Bär M13 trägt jetzt einen Sender!

Die Bündner Wildhüter haben in der Nacht vom Mittwoch 11. April 2012 den Braunbären M13 von Scuol betäubt und ihm ein Senderhalsband umgehängt. Das zweijährige Tier kann dadurch besser überwacht werden.

Schweiz aktuell vom 12.04.2012

Leben mit dem Bär
Dass ein Bär seit Tagen in der Gegend von Scuol umherstreift, macht den Einheimischen im Unterengadin keine Sorgen. Sie wissen, wie sie sich im Fall einer Begegnung verhalten müssen und haben kaum Angst. Die Touristen in der Gegend sind da schon mehr verunsichert.

Schweiz aktuell vom 12.04.2012

Posted in Engadin, Natur | Tagged , , , , , , , , | Leave a comment

Inn – Der grüne Fluss aus den Alpen

Der Lunghinpass in der Schweiz ist eine Dreifachwasserscheide. Hier beginnt der Inn, der längste und wasserreichste Fluss der Alpen, seine Reise durch drei Länder – 517 Kilometer von der Schweiz durch Österreich nach Deutschland, wo er dann bei Passau in die Donau fliesst.

Ein österreichisches Filmteam hat das Leben am Inn mit der Kamera dokumentiert und eine aussergewöhnliche Artenvielfalt beobachtet. Hier leben Schneehühner, Murmeltiere, aber auch Wildgänse und Biber. Er ist ein Fluss mit vielen Gesichtern und vielen Geschichten – der Inn. Er verwandelt sich vom Gletscherbach im Hochgebirge in einen grossen Strom im Voralpenland. Sein Wasser stürzt über turmhohe Felsen in die Tiefe und plätschert beschaulich durch Seengebiete und Auwälder. Regisseur Franz Hafner ist fasziniert: «Mich hat die Vielfalt der Tiere und Pflanzen beeindruckt, die entlang des Inns leben: Ich kenne keinen anderen Fluss, an dessen Ufern man Schneehühner und Murmeltiere, aber auch Wildgänse und Biber beobachten kann.»

Die Erzählung beginnt im Engadin – im Spätwinter, wenn Schnee und Eis zu schmelzen beginnen – und endet am Ende des Sommers in Passau, wo sich der Inn mit der Donau zu einem grossen Strom vereint. Es ist eine Reise durch Naturparadiese und Kulturregionen. So folgt die Kamera zunächst im Engadiner Quellgebiet den Steinböcken und Schneehühnern. In den dunklen Schluchtwäldern stehen Uhu und Wasserfledermaus im Mittelpunkt. Um Biber, Fischotter und die grossen Kolonien der Lachmöwen geht es schliesslich, wenn die Reise in Schilfwälder und Auen voller Sandinseln und Weidendickichte führt.

Doch auch die Eingriffe durch den Menschen sind Thema des Films: die Regulierungen und Veränderungen des Flusslaufes oder die Kraftwerke und ihr Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt. Regisseur Franz Hafner: «Der Inn ist ein Fluss in Menschenhand. Uferverbauungen und 23 Kraftwerke haben ihn von Grund auf verändert. Dennoch hat er seine Kraft nicht verloren.

DOK vom 08.03.2012

Posted in Engadin, Natur | Tagged , , , , , , , , , , , , , , , , , | Leave a comment