Archiv der Kategorie: Geschichte des Unterengadins

Die Geschichte des Unterengadins von der Antike bis zur Neuzeit

Il «Muzeum Susch» e Grazyna Kulczyk

Am Fusse des Flüelapasses entsteht Grosses. Die polnische Milliardärin Grazyna Kulczyk errichtet mit ihrer «Fundaziun Muzeum Susch/Art Stations Foundation» ein Kunstmuseum mit Ausstrahlung weit über Tal und Kanton hinaus. Betriebsleiterin: Laura García Moreno Torres Projektmanagerin: Sonia Jakimczyk Junior Projektmanager: Karolina … Weiterlesen

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Breitbanderschliessung und Glasfaser im Engadin

Derzeit werden die bestehenden Stromleitungen an 12 Baustellen im Unter-Engadin in den Boden verlegt. In Scuol gibt es bereits einige von «mia Engadina» betriebene Hotspots. Der nicht kommerzielle Verein «mia Engadina» unter der Leitung von Jon Erni, Mitglied der Geschäftsleitung … Weiterlesen

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Historisches Altfinstermünz an der „Via Claudia Augustus“

Alles begann im Jahr 15. v. Chr., als der römische General Drusus der Ältere – Adoptivsohn von Augustus – begann die Pfade der Kelten, Räter und Etrusker zur ersten richtigen Strasse über die Alpen auszubauen. Dieses immense Werk von der … Weiterlesen

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Historisches WM-Gold für Dario

Dario Cologna ist Weltmeister. Der Schweizer gewinnt an den Titelkämpfen im Val di Fiemme die Goldmedaille im Skiathlon. Dario Alonzo Cologna , geboren am 11. März 1986 in Santa Maria Val Müstair ist Langläufer mit Abitur und Sport-Soldat. Er gewann als erster Schweizer überhaupt den Gesamtweltcup im Langlauf. Sein Depüt im Skilanglauf-Weltcup begann er am 26. November 2006.
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Jungsteinzeit oder Neolithikum von 4000 – 1800 v.Chr.

Die Jungsteinzeit oder Neolithikum war eine Epoche der Menschheitsgeschichte deren Beginn mit dem Uebergang von Jäger und Sammlerkulturen im hiesigen Raum vor etwa 4000 Jahren zu sesshaften Bauern mit domestizierten Tieren und Pflanzen definiert ist.
Der Übergang zur neolithischen Wirtschaftsweise vollzog sich weltweit in drei unterschiedlich Perioden . Vor etwa 12‘000 Jahren wurde vor allem an den Südrändern von Taurus- und Zagrosgebirge in der Türkei die nomadische Lebensweise im Zuge von Ackerbau und Viehhaltung gegen Sesshaftigkeit in Dorfgemeinschaften eingetauscht. Der Ackerbau schuf die Grundlage zu einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Nahrungsproduktion und Vorratshaltung führten zu einer grösseren Unabhängigkeit von der natürlichen Umwelt und bilden damit die Basis für ein Bevölkerungswachstum.
Während der letzten Eiszeit vor etwa 20‘000 Jahren floss der Berninagletscher mit einer Mächtigkeit von etwa 1400 Metern das heutige Engadin hinunter und teilte sich auf der Höhe von Zernez in zwei Ströme. Der Eine floss weiter das Tal hinunter und der Andere über den Ofenpass ins Münstertal. Selbst der Munt Schera im Nationalpark war vom Gletscher bedeckt gewesen sein währen dem der Piz Daint mit seinen etwas über 3000 Metern eisfrei blieb. Noch heute weisen die Namen Munt (Hügel) auf eisbedeckte- und Piz auf eisfreie Berge hin.
Es ist daher nicht erstaunlich dass in dieser Gegend erst mit dem Zurückweichen der mächtigen Gletscher der jungsteinzeitlich Rastplatz unter dem Felsdach von Ova Spin in der Nähe von Zernez etwas später datierte wurde als das Neolithikum in der Türkei. Funde von diversen Feuerstein- (Silex) und Steinbeilen beweisen, dass auch höher gelegene Täler während der Jungsteinzeit – wohl zum Jagen – begangen wurden.
in Teilen Europas und Vorderasiens folgt der Jungsteinzeit die als Kupfersteinzeit oder Kupferzeit (Chalkolithikum, Äneolithikum) bezeichnete Periode. Bis heute gibt es keinen einheitlichen Namen für den Zeithorizont der frühen Kupferverarbeitung, was an der regional sehr unterschiedlichen Einführung der Kupferverarbeitung liegt.
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Zernez: Verkehrsknotenpunkt und strategische Lage bereits seit dem Mittelalter

Für Maximilian I. war während des ganzen Schwabenkrieges eindeutig die Eroberung des Engadins und des Münstertals das wichtigste Ziel. Ende März stiessen Truppen des Königs und des Schwäbischen Bundes plündernd und zerstörend ins Münstertal bis hinauf an den Ofenpass bei Zernez vor. Der bischöfliche Hauptmann auf der Fürstenburg, Benedikt Fontana, musste fliehen, die Äbtissin des Klosters St. Johann und weitere 33 Engadiner wurden als Geiseln verschleppt. Im oberen Vinschgau zwischen Mals und Glurns sammelte Maximilian dann im Mai ein Heer von 12’000 Mann, um den entscheidenden Schlag gegen die Drei Bünde auszuführen. Zum Schutz des Heerlagers war zwischen Taufers und Laatsch eine starke Letzi errichtet worden, die den Engpass der Calven sperrte, wo der Rambach aus dem Münstertal in das Etschtal hinausfliesst. Der Festungswall war stark gebaut und mit zahlreichen Geschützen bestückt.

Auf Drängen Benedikt Fontanas beschlossen die Drei Bünde schliesslich, der Bedrohung durch das habsburgische Heer entgegenzutreten. Am 11. Mai wurden die habsburgischen Truppen vom Ofenpass wieder vertrieben. Am 17. Mai zog dann die Hauptmacht der Bündner von Zuoz aus mit 6300 Mann ins Münstertal. Als sie am 21. Mai vor der Letzi ankamen, beschlossen sie sofort anzugreifen, weil die Verpflegung der Truppe im kargen Gebirge über längere Zeit unmöglich war und Maximilian I. mit einem weiteren Heer auf dem Weg in den Vinschgau war. Im Haus «Chalavaina» wurde in einem kurzen Kriegsrat ein Schlachtplan entworfen – daher die rätoromanische Bezeichnung der Schlacht als «battaglia da Chalavaina».
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Geschichte des Unterengadins

Anstoss war das Buch „Zernez ist mehr als nur der Nationalpark“ von Gion Filli aus dem Jahre 1985. Gion Filli hat den Satz geprägt:
Wer einmal in Zernez übernachtet, kommt immer wieder; es sei denn, dass er es vorzieht hier sesshaft zu werden. Weiterlesen

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Sperre Ova d‘ Spin – Militärgeschichte aus dem 2. Weltkrieg

Ova da Spin wird als „schönste Sperrstelle“ in ganz Graubünden bezeichnet. Dies wegen der einmaligen und eigenwilligen Tarnung der zwei Hauptwerke.
In der Sperre Ova Spin sind sehr gut erhaltene Stellungen aus dem 1. Weltkrieg sichtbar, in Form von Schützengräben und drei betonierten Waffenstellungen. Teilweise sind sogar die mit Holz präparierten Schützenscharten erhalten geblieben.

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Militärische Befestigungswerke als Rückgrat während des 2. Weltkrieges im Bündnerland

Bunker und Festungswerke wurden an taktisch bedeutsamen Orten und Engnissen errichtet. Unter Ausnützung des starken Geländes war damit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Verzögerung eines gegnerischen Angriffes gewährleistet. Die nach dem Krieg aufgefundenen Angriffspläne der Bündnispartner Hitler und Mussolini machten deutlich, dass eine Bedrohung im Bündnerland echt bestanden hatte. Weiterlesen

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Das unabhängige Rätien und die Schweiz im Zeitalter der Französischen Revolution um 1800

1797 verlangte die Landbevölkerung des Baselbiets – unterstützt von liberalen Politikern aus der Stadt – Freiheit und Gleichheit. Der Rat zögerte zunächst. Nun drohten die Revolutionäre offen mit einer französischen Intervention, steckten die Schlösser Waldenburg, Farnsburg und Homburg in Brand und zogen bewaffnet gegen Basel. Weiterlesen

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Die Drei Bünde zur Zeit der Alten Eidgenossenschaft

Der Gotteshausbund, der Obere oder Graue Bund und der Zehngerichte Bund waren Reaktionen zu Problemen im Gebiet des heutigen Kantons Graubünden und dauerte bis zum Ende der Alten Eidgenossenschaft im Jahre 1798. Diese Periode der Unsicherheiten im heutigen Kanton Graubünden dauerten vom Mittelalter bis spät in die Neuzeit hinein. Weiterlesen

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Das Unterengadin am Beginn der Neuzeit

Die Neuzeit ist eine der drei historischen Grossepochen. Sie folgt auf das europäische Mittelalter und dauert bis heute an. Der noch heute gültige Gregorianische Kalender wurde Ende des 16. Jahrhunderts durch eine Reform des Julianischen Kalenders entworfen und 1582 durch Papst Gregor eingeführt. Zuletzt stellte 1926 die Türkei auf den Gregorianischen Kalender um. Weiterlesen

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Grafschaft Tirol und Vogtei Münster im Mittelalter

Münstertal: Als Karl der Grosse sich anschickte, 772 das Langobardenreich zu erobern machte er den Churer Bischof Constantius zum weltlichen Verwalter von Churrätien. Im Sinn und Geist des Herrschers gründete der Churer Oberhirte am Ausgang des Ofenpasses ein Herbergekloster, um … Weiterlesen

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Von der Spätantike zum Mittelalter

Im frühen 4. Jahrhundert wurde Raetia in Raetia prima und Raetia seconda aufgeteilt. Raetia prima hiess damals auch nach ihrer Hauptstadt Raetia Curiensis. Weiterlesen

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Das Unterengadin als Teil von Raetia

Raetia umfasste das nördliche Alpenvorland zwischen Donau und Inn und reichte im Süden von den Tessiner Alpen über Graubünden und einen Teil Nordtirols bis zum oberen Teil des Eisacktals. Weiterlesen

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