Aufgelaufene Gegner vor der Sperre Maloja zerschlagen!

Diese Meldung stammt aus der Befehlszentrale der Grenzbrigade 12 im Albulatal welche bis vor Kurzem noch als streng geheim klassifiziert war. Seit 2004 ist sie jedoch deklassifiziert und wird in Kürze von der Militärhistorische Stiftung Graubünden als viertes Museum eröffnet.

Nach dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg wird nun auch der Kalte Krieg thematisiert. In einer kleinen Schlucht im Albulatal zwischen Alvaneu und Brienz liegt der Eingang versteckt in einer Felswand und ist selbst dann nicht als sofort zu erkennen wenn man direkt davor steht.

Kein Wunder: Sie erscheint als Teil der Felswand. Das mit felsähnlichem Spritzbeton zugekleisterte und deshalb gut getarnte Portal bildet den Zugang zu einer einst hochsensiblen militärischen Anlage, die von den Generälen und Soldaten als «streng geheim» betrachtet wurde.
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„Sasso da Pigna“ – die Zitadelle des Alpen-Reduit

Kurz nach Eröffnung der Gotthardbahn 1883 besann man sich darauf, die Alpen nicht nur durchgängiger zu machen sondern auch sperren zu können.

Fort_HospizMit dem Bau des Fort Hospiz 1886 auf dem Gotthardpass nach den Plänen von Generalstabschef Pfyffer von Altishofen entstand eine der ersten Alpenfestungen. Weitere Festungen in den Räumen Airolo, Andermatt, Oberalppass sowie Furka- und Grimselpass bestanden bereits oder wurden noch gebaut. Der Schweizer Generalstab sah nach dem Ende des Ersten Weltkrieges jedoch keine Notwendigkeit mehr, sich auf einen grossen Angriff vorzubereiten.
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Besuch von „Lucretia“ und „Silvia“ in Crestawald

Heute wollen wir unbedingt die beiden Schwestern „Lucretia“ und „Silvia“ in Crestawald besuchen. Die beiden älteren Damen mit Jahrgang 1939 residieren in einem Waldstück nördlich von Sufers.

LucrecciaSie wurden von allem Anfang an von Freiwilligen bewacht und hatten – jede für sich – ein ordentliches Gewicht. Alleine zu ihrem Schutz wurden 35 Tonnen schwere Panzerplatten eingebaut. Lucretia und Silvia sind nämlich zwei Festungskanonen mit Kaliber 10,5 cm im Artilleriewerk von Crestawald. Während des Krieges wurden zu Einschiess- und Uebungszwecken je etwa 360 – und nochmals je 5000 Granaten  während des Kalten Krieges verschossen. Die Reserverohre lagern noch immer ungebraucht und farbrikneu im Artilleriewerk.
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