Skada Enyaq 4 (IV 2021)

Anfang 2021 kommt der Elektro-SUV Škoda Enyaq zu den Händlern. Er wird mit drei Batteriegrößen angeboten. Reichweite: Zwischen 340 und 510 Kilometer. Erste Testfahrt im Prototypen, offizielle Bilder, Daten, Preis. Der Škoda Enyaq ist der erste Elektro-SUV der Marke Batteriegrößen: 55, 62 und 82 kWh für 340 bis 510 km Reichweite Limitierte Sonderversion „Founders Edition“ bereits vorbestellbar Preis: 33.800 Euro für die Basisversion Diesmal hat VW der Tochter Škoda den Vortritt gelassen. Während der VW ID.4 als erster vollelektrischer SUV der Hauptmarke erst Ende September 2020 seine Hüllen fallen lässt, durfte Škoda sein technisch weitgehend baugleiches Pendant mit dem Namen Enyaq bereits jetzt zeigen. Nach dem VW ID.3 ist er das zweite Fahrzeug auf Basis des modularen Elektrobaukastens, kurz MEB. Der neue Stromer orientiert sich stark an der Studie Vision iV von 2019 und ist mit 4,65 Metern Länge, 1,88 Metern Breite und 1,62 Metern Höhe als SUV eine ganze Nummer größer als der VW ID.3. Optisch hat der Enyaq allerdings kaum Ähnlichkeit mit seinem VW-Pendant, sondern fügt sich nahtlos in die Design-Philosophie der aktuellen Modellpalette von Škoda ein: Ihm wurden ähnliche Sicken ins Blech geschneidert wie dem aktuellen Octavia oder dem Mini-SUV Kamiq und auch das Heck kommt im typischen Škoda-Stil daher.

Wenn die Tschechen nun mit dem Verkauf des Enyaq starten, legen sie den Schalter um und bringen ihr erstes dezidiertes Elektroauto in den Handel. Ach wenn der Wagen in Mlada Bolelav vom Band läuft, ist das keine komplette Eigenleistung. Denn der Enyaq basiert natürlich auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) des VW-Konzerns und ist damit eng verwandt mit dem ID.3. Doch einmal mehr hat Skoda einen gewissen Eigensinn bewiesen und den elektrischen Erstling deshalb entsprechend dem Markenslogan «simply clever» positioniert. Denn wo der ID.3 ein eher konventionelles Steilheck aus der Kompaktklasse ist, schwimmt der Enyaq mit dem SUV-Strom und dürfte so deutlich mehr Kunden ansprechen. Erst recht, weil der ähnlich geschnittene VW ID4 die Bühne erst kurz danach betritt.

Um die Modellpalette möglichst weit zu spreizen, variiert Skoda kräftig bei Batteriegrösse und Motorleistung. In der Basis fährt der Enyaq mit einem 55-kWh-Akku für maximal 340 Kilometer sowie einem Heckmotor von 109 kW oder nach alter Währung 148 PS und bekommt einen Onboard-Lader mit 7 kW Leistung, sodass einem die Zeit an der Wallbox schnell ziemlich lang wird. 11 kW gibt es nur gegen Aufpreis, und wer wirklich schnell laden will, der muss an die Autobahn und bekommt bei 125 kW den Hub von zehn auf 80 Prozent in 40 Minuten.

Maximal 510 Kilometer Aktionsradius

Bei den Batterien bietet Skoda alternativ 62 kWh für eine Normreichweite von 390 oder 82 kWh für 510 Kilometer Aktionsradius an. Und den Motor schalten sie auf Wunsch für 132 kW oder 150 kW frei. Wem das nicht reicht, der kann weitere 75 kW für die Vorderachse dazubestellen, dann auch im Enyaq auf Allradantrieb bauen und entsprechend sportlich fahren: Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Enyaq so in 6,2 Sekunden.

Er hat ein alltagstaugliches Format für ein Familien-Erstauto, bietet Fahrleistungen ohne nennenswerte Einschränkungen und ganz typisch für die Autos aus Mlada Bolelav reichlich Platz. Und wie immer wird der Preis ein wenig unter dem Pendant aus Wolfsburg liegen. Aber nicht nur in diesen klassischen Kategorien ist der Enyaq ein typischer Skoda, sondern erst recht im Detail. Denn auch der Enyaq strotzt natürlich vor Kleinigkeiten aus der Rubrik «Simply Clever»: Der Eiskratzer ist zwar mangels Tankklappe nun nach innen auf die Rückseite des Heckdeckels gewandert, doch dafür ist der Stromer von Skoda das erste Elektroauto mit integriertem Reiniger fürs Ladekabel – und wird so in jeder Hinsicht zu einer sauberen Sache.

Skada Enyaq 4 2021

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