Schweizer Festspiele auf der «Kandahar» beim Super-G in Garmisch-Partenkirchen und Doppelsieg in Chamonix im Parallel-Slalom der Herren

Schweizer Festspiele auf der «Kandahar» beim Super-G in Garmisch-Partenkirchen und Doppelsieg in Chamonix im Parallel-Slalom: Loïc Meillard gewinnt vor ThomasTumler und holt sich die neue kleine Christall-Kugel.

Am 9. Februar 2020 fanden in Garmisch-Partenkirchen der Super G der Frauen und in Chamonix der Parallell-Slalom der Herren statt.

Bei beiden Events standen Corinne Suter (1) und Wendy Holdener (3) auf dem Podest während in Chamonix  Loïc Meillard und ThomasTumler den Finallauf gegeneinander antreten durften.

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Zweitplatzierte Nicole Schmidhofer hinter Corinne Suter verlor nur 43 Hundertstel auf die Siegerin, obwohl ihr nach eigener Einschätzung keine perfekte Fahrt gelungen war. Doch ohne Fehler kam auf der schwierigen Strecke kam nur eine durch. Dank ihrem Sieg übernahm Corinne Suter auch die Führung in der Disziplinenwertung.

39 Punkte liegt nun die Innerschweizerin nach dem Rennen vor der  Italienerin Federica Brignone obwohl sie als Favoritin gestartet war. Umsonst hat der italienische Trainer Giovanni Feltrin als Kurssetzer einen auf sie zugeschnittenen Kurs gesteckt welcher einen ziemlich stark drehenden Parcours ergab. Doch letztlich musste sich die Italienerin mit Platz 5 zufrieden geben.

Die Deutsche Viktoria Rebensburg – Siegerin der Abfahrt vom Vortag – stürzte im Super-G von Garmisch-Partenkirchen am Sonntag. Die Skisaison ist für sie vorzeitig zu Ende weil die 30-Jährige sich bei ihrem Sturz doch etwas schwerer am Knie verletzte

Bei einer MRT-Untersuchung wurden eine Tibiakopfimpressionsfraktur im linken Knie und eine Innenbandüberdehnung diagnostiziert.

Angeführt von Corinne Suter zeigte das Schweizer Team eine ganz starke Leistung. Denn auch Wendy Holdener überraschte. Sieben Zehntel hinter ihrer siegreichen Teamkollegin erreichte die Technikerin überraschend das Podest, zum erst zweiten Mal in einem Super-G, in dem sie ja nur gelegentlich antritt.

Garmisch war erst ihr zweiter Super-G in dieser Saison. Ihren zuvor einzigen Podestplatz in dieser Disziplin hatte Wendy Holdener vor knapp zwei Jahren in Crans-Montana erreicht.

Beim Parallel-Slalom der Herren in Chamonix traten die besten Fahrer der Welt in einem Ausscheidungverfahren gegeneinander an.

Loïc Meillard und Thomas Tumler standen sich schliesslich im Final gegenüber weil sie die ungezählten Ausscheidungsrennen immer gewannen.

Dritter wurde der Deutsche Alexander Schmid als er ungläubig auf dem Siegerpodest stehend aus dem Grinsen nicht mehr herauskam,  als er seinen Helm lüftete.

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