Skoda Octavia in der vierten Generation 2020

Der ungekrönte König der Kompaktklasse wurde diese Woche in Prag vorgestellt. Die unbestrittene Nummer 1 der Schweizerinnnen und Schweizer ist nochmals ein paar Millimeter in jeder Dimension gewachsen und klopft damit lautstark an die Türe zur Mittelklasse.

Beim Generationenwechsel machen sich die Tschechen einmal mehr die Segnungen des Querbaukasten zu Nutzen und rüsten den Octavia in Sachen Assistenz-System gewaltig auf.

Einpark-, aber auch viele Sicherheitssysteme wie Ausweichassistenten sind genau so dabei wie grösseres Digitalcockpit mit optimiertem Online-Zugang wie das Head-up-Dysplay. Zum ersten mal wird es auch einen Plug-in-Hybrid mit einer Reichweite von 60 Km auf Basis der 48-Volt Technology geben.

Unser Fahrzeug wird aussen mit Brillant Silber Metallic Farbe und innen mit Stone Beige Leder-Polstern erkennbar sein. Das Navigationsgerät Columbus mit 9,2 Zoll Touchscrean und einer Sprachsteuerung wird uns hoffentlich immer mit automatischen LED Scheinwerfern beleuchteten Weg zeigen. Für schlechte Strassen sind wir mit 7-Gang DSG Allradantrieb, einem Zweiliter Motor mit 140 kW Leistung bestens gerüstet. Normverbrauch 6,6 l Benzin.

Mit dem Skoda Connect System wird der Octavia zu einem rundum vernetzten Fahrzeug. Durch Drücken der roten Taste an der Decke wird ein Notruf automatisch abgesetzt.

Mit dem Care System kann man Fahrzeugfunktionen über das Händy (Parkposition, Fahrdaten, Verkehrsinfo etc.) fernsteuern und den eigenen Servicepartner aufrufen (Proaktive Wartung). Der dritte Dienst ist der Notfall-Asssistent, welcher bei einem Unfall auch automatisch die zuständige Blaulicht Organsisationen aufbietet. Remote Access ist das erste Jahr kostenlos und kann bis maximal 14 Jahre verlängert werden.

Den Zugang zu dem 1740 Liter grossen Kofferraum, kann man auch mit dem Fuss öffnen, indem man die Heckklappe per Virtual Pedal öffnet. Eine LED Taschenlampe ist in der rechten Seitenwand untergebraucht und wird bei laufendem Motor immer wieder aufgeladen. Ein Knirps hat seinen festen Platz unter dem Vordersitz.

Eine Zweizonen Klimaanlage mit Feuchtigkeits Sensor lässt für Fahrer und Beifahrer sich individuell einstellen. Beim schlüssellosen Zugang Start-Stoppsystem «Kessy» genügt es, den Fahrzeugschlüssel mit sich zu führen um den Oktavia zu öffnen oder zu verriegeln.

Der Front-Assistent mit Fussgängerschutz im Frontgitter dient der Ueberwachung des vorausfahrende Fahrzeug und warnt den Fahrer audiovisuell und mit einem sanften Ruck der Bremsen. Der Parklenk-Assistent hilft beim Finden einer Parklücke, sei diese nun längs oder quer zur Fahrtrichtung. Sie muss einfach 60cm länger sein als das Fahrzeug.

Der Frontradar Geschwindigkeits-Assistent misst nicht nur die eigene Geschwindigkeit sondern auch den Abstand und sorgt dafür, dass der Sicherheitsabstand auch eingehalten wird (Adaptive Cruise Control).

Der Rückfahr-Assistent bis 10 km/h setzt die Notbremsung in Betrieb sobald es ein Hinderniss erkannt hat. Eine Rückfahr-Kamera im Heckklappengriff misst die Fahrzeugbreite und hält sie über eine Waschdüse sauber.

Der Fernlicht-Assistent (Light Assistant) schaltet automatisch zwischen Fern- und Abblendlicht um und sorgt so für mehr Sicherheit. Eine Müdigkeits Erkennung analysiert das Lenkverhalten des Fahrers und zeigt dieses über das Maxi Dot Display (Virtuelles Cockpit) dass eine Pause notwendig wäre.

Radar-Sensoren in der Heckstosstange überwachen die toten Winkel hinter und neben dem Auto. Basierend auf Abstand und Geschwindigkeit der umgebende Fahrzeuge entscheiden die Sensoren ob eine Warnung relevant ist oder nicht.

Der Spurhalteassistent sorgt dafür, dass das Fahrzeug auf der richten Spur bleibt. Das Maxi Dit Display oder das virtuelle Cockpit zeigt dies an.

Multifunktionskameras arbeiten mit Navigationsgerät zusammen  und aktuelle Verkehrszeichen werden im Maxi Dot Dispay (Virtuelles Cockpit) angezeigt.

Bei Gefahren die der Fahrer nicht beeinflussen kann, kommen die Airbags wie Fahrer, Beifahrer, Knie-, Kopf-, Becken- und Brustkorb-Airbags zum Zug.

Für den Allradantrieb sorgt die elektronisch gesteuerte Kupplung. Die Kraftverteilung an die Hinterräder erfolgt nur dann  wenn abnormale Fahrbedingungen des Frontantriebs dies Erfordern. Dank der einzigartigen Verbindung von Allradantrieb und des 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebes (DSG) geniesst man den Komfort kombiniert mit der höchsten Treibstoffeffizienz. Der Berganfahr-Assistent erlaubt ohne die Mithilfe der Handbremse am Zurückrollen anzufahren

Ob ein geheiztes Lenkrad eher dem Komfort oder der Sicherheit dient bleibe dahingestellt, doch helle LED-Scheinwerfer mit kurven-Lichtern sowie Reifen mit mindestens 18 Zoll Umfang zähle ich persönlich als Gewinn für Komfort und Sicherheit ein.

Der Skoda Octavia 2020 gehört der Autonomiestufe 2, also Teilautomatisierung an:

Blick in die Zukunft!

Fahrzeug LEVEL Autonomiestufen nach Wikipedia

Autonomiestufen (Level)

In Europa (u. a. Bundesanstalt für Straßenwesen) und den USA (z. B. SAE J3016) wird die Klassifizierung des autonomen Fahrens in sechs Stufen vorgenommen:

  • Autonomiestufe 0: Selbstfahrer („Driver only“), der Fahrer fährt selbst (lenkt, beschleunigt, bremst etc.)
  • Autonomiestufe 1: Fahrerassistenz. Bestimmte Assistenzsysteme helfen bei der Fahrzeugbedienung, beispielsweise der Abstandsregeltempomat (ACC).
  • Autonomiestufe 2: Teilautomatisierung. Funktionen wie automatisches Einparken, Spurhalten, allgemeine Längsführung, Beschleunigen, Abbremsen werden von den Assistenzsystemen übernommen, z. B. vom Stauassistent.
  • Autonomiestufe 3: Bedingungsautomatisierung. Der Fahrer muss das System nicht dauernd überwachen. Das Fahrzeug führt selbstständig Funktionen wie das Auslösen des Blinkers, Spurwechsel und Spurhalten durch. Der Fahrer kann sich anderen Dingen zuwenden, wird aber bei Bedarf innerhalb einer Vorwarnzeit vom System aufgefordert die Führung zu übernehmen. Der Gesetzgeber arbeitet darauf hin, Autonomiestufen-3-Fahrzeuge zuzulassen.
  • Autonomiestufe 4: Hochautomatisierung. Die Führung des Fahrzeugs wird dauerhaft vom System übernommen. Werden die Fahraufgaben vom System nicht mehr bewältigt, kann der Fahrer aufgefordert werden, die Führung zu übernehmen.
  • Autonomiestufe 5: Vollautomatisierung. Kein Fahrer erforderlich. Ausser dem Festlegen des Ziels und dem Starten des Systems ist kein menschliches Eingreifen erforderlich. Das Fahrzeug kommt ohne Lenkrad und Pedale aus.

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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