Stadt Wangen im Allgäu / Oberschwaben

Die ehemals freie Reichsstadt Wangen im Allgäu heute mit ihrer prächtigen Altstadt besucht, den sie bedeutet Liebe auf den ersten Blick.

Sie ist eine historischer Ort oder besser gesagt Stadt mit zahlreichen Brunnen, lauschigen Gassen und stillen Winkeln sowie netten Menschen.

zWange bleibt ma hange? So tönte es überall! Vielleicht liegt es am südländisch Flair oder daran, dass es vieles zu entdecken gibt?

Da wäre einmal das historische Rathaus mit Raatsaal und einem markanten Hinterofenhaus welches um 1542 erbaut wurde. Die italienische Verwantschaft ist überdeutlich. Am übergang zur Unterstadt wurde den „verdruckte Allgäuern« der Stadt Wangen im Allgäu / Oberschwaben ein Denkmal gesetzt.

Die St. Martinskirche sowie die Rochuskapelle aus dem 16. Jahrhundert lädt zum Verweilen ein.

In der Herrenstrasse wohnten einst die Herren der Stadt also Bürgermeister und Räte. Bemerkenswert sind gotische Treppengiebel und Wirtschaftschilder aus dem 18. Jahrhundert.

Das Weberzunfthaus ist neben dem Rathaus eine der ältesten aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Das Gästeamt war früher ein Spital und der frühere Saumarkt war ein Schweinemarkt. Heute erinnert noch der Brunnen des heiligen St. Antonius, volkstümlich im Allgäu als «Sau-Tonne» genannt an diese Tradition.

Die Stadt Wangen im Allgäu im Südosten Baden-Württembergs (Westallgäu) hat gut 27.000 Einwohner und ist nach Ravensburg die zweitgrößte Stadt des Landkreises Ravensburg. Wangen im Allgäu bildet ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden.

Von 1938 bis 1972 war Wangen die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Am 1. Januar 1973 wurde er in den Landkreis Ravensburg eingegliedert und Wangen zur Grossen Kreisstadt ernannt. Mit den Nachbargemeinden Achberg und Amtzell hat die Stadt eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft

Die Besiedlung Wangens geht vermutlich auf eine alemannische oder fränkische Siedlung aus der Zeit nach der Unterwerfung der Alemannen durch Frankenkönig Chlodwig I. (um 496) zurück.

Der Ort wurde erstmals in einer Urkunde des Klosters St. Gallen im Jahr 815 als Wangun erwähnt. Der freie Alemanne Hadubert schenkte damals dem fränkischen Reichskloster ein Bauerngut und einen Wald. Bereits 770 war die Ortschaft Hatzenweiler als Haddinwilare erstmals erwähnt worden, als ein Hadupert, dessen Verwandtschaft mit dem Hadubert der Schenkung von 815 unklar ist, und seine Mutter Teotrada Hatzenweiler dem Kloster St. Gallen überließen.

Im 10. Jahrhundert wurden die hiesigen Besitztümer des Klosters durch Schenkungen, Kauf und Tausch stark erweitert und in Wangen entstand bis zum 12. Jahrhundert im Niederdorf ein Kellhof zur Verwaltung der Liegenschaften.

Dazu bestand ein Maierhof; wie lange diese Höfe zusammen existierten, ist unbekannt. Ab dem 13. Jahrhundert bestand das Amt des Werkmeisters (magister operum), der für die Aufsicht über das Bauwesen zuständig war und Aufgaben des Maiers übernahm.


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