Windows 10; neues update mit Codenamen „19H1“

Seit der Einführung von Windows 10 im Sommer 2015 hat Microsoft mit dem November-Update, Anniversary Update, Creators Update, Herbst Creators Update, April 2018 Update und Oktober 2018 Update bereits sechs üppige Aktualisierungspakete ausgeliefert.

Nun steht mit dem Mai 2019 Update (Codename „19H1“, ehemals April 2019-Update) die nächste Version von Windows 10 bereit. Bevor das Update auf Ihrem Windows-PC landet, sollten Sie ihn auf Vordermann bringen – denn bei der umfassenden Systemaktualisierung installiert sich das Betriebssystem einmal komplett neu.

Läuft dabei etwas schief, droht der Totalausfall. Um potenzielle Fehlerquellen für das Update auszuschließen, beherzigen Sie die folgenden Hinweise!

Damit der Umstieg tunlichst problemlos über die Bühne geht, sollten Sie ein paar Dinge beachten. Vorneweg: Selbst wenn Microsoft die Freigabe für das Mai 2019 Update erteilt hat, taucht das bei Ihnen erst auf, wenn Sie die davor erschienenen Updates für Windows 10 installiert haben.

Prüfen Sie also im Vorfeld, ob Ihre Windows-Version auf dem aktuellen Stand ist. Weiterhin benötigt die Installation ausreichend freien Speicherplatz.

Genaue Zahlen hat Microsoft nicht verraten, aber es ist davon auszugehen, dass allein der Download etwa 4 Gigabyte (GB) verbraucht; die Installation benötigt zusätzlich Platz, um sich auszubreiten. Mit rund 20 GB freiem Festplattenspeicher sind Sie auf der sicheren Seite. Ist Ihre Festplatte voll, löschen Sie nicht benötigte Daten und deinstallieren ungenutzte Programme. Unabhängig vom Speicher: Je schlanker Ihr System ist, desto weniger Stolperfallen existieren und desto geringer ist die Gefahr, dass beim Update etwas fehlschlägt. Aus der Erfahrung früherer Updates empfiehlt es sich, ungenutzte Geräte vom PC zu trennen.

Und schließlich gilt wie immer: Sollte beim Update etwas schiefgehen, ist das nur halb so schlimm, wenn Sie zuvor ein Backup wichtiger Daten angelegt haben. Eine ausführliche Anleitung zur Vorbereitung auf das Update finden Sie in der Fotostrecke oben.

Dank „Screen Mirroring“ spiegeln Besitzer eines Android-Smartphones auf Wunsch den Bildschirminhalt Ihres mobilen Geräts auf dem Windows-Computer – und bedienen Android-Apps so am grossen PC-Display. Dafür benötigen Nutzer Microsofts Gratis-App Ihr Smartphone in der aktuellen Version.

Windows Sandbox wurde mit dem Hintergedanken entwickelt, dass man in einem geschützten Bereich nicht vertrauenswürdige Exe-Dateien ausführen kann.

Angenommen, man hat einen Download aus dubioser Quelle und weiss nicht, ob der Inhalt schädlich ist oder nicht. Ab dem Mai Update kann man diesen Download per Mausklick in Windows Sandbox ausführen. Dahinter verbirgt sich ein abgespeckter Windows-Desktop, der sich über Virtualisierungstechnik vom eigentlichen Betriebssystem abkoppelt.

Die dubiose Exe läuft dann in einer Sandbox, einem geschützten Bereich und kann außerhalb dieser Umgebung keinen Schaden anrichten. Mit dem Schliessen der Sandbox endet der Spuk, alle Änderungen verschwinden.

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