9 stündige Tagesfahrt von Senigallia-Ancona nach Hause über 721 km

Heimfahrt heute von Senigallia nördlich Ancona, Autostrada Adriatica A1/E35 über Rimini nach Bologna, Mailand, Como A9/E35, Bellinzona, Gotthard A2, Axenstrasse und Zürich-Gubrist an die Eichweid 17 in knapp 9 Stunden und 721 km.

Der Campingplatz für 20 Euro lag zwar – eingeklemmt zwischen Meer der Strasse und Bahnlinie – wo die Cisalpininis mit über 160 km/h vorbei donnerten. Doch wir waren müde und hätten auch einen anderen Camping genommen.

Hier gegen 2000 Uhr waren die Platz – Chefs/bzw. Chefinnen noch sehr freundlich und führten uns sofort auf ihren einzigen Stellplatz neben dem Sanitär-Gebäude wo wir gesichert bleiben konnten. Sie boten uns sogar noch einen Torschlüssel für den Ausgang an. Doch wir waren zu müde und zudem froh überhaupt eine Bleibe gefunden zu haben.

Der Schlaf war angenehm, obwohl es zu regnen begann. Der Zuglärm störte uns nicht einmal gross, doch wie verabredet wurde ich trotzdem um 0500 Uhr von einer Durchfahrt geweckt.

Gerade richtig, denn nach Toillette, Morgenessen usw. waren wir pünktlich um 07.00 Uhr am Tor, wo der Nachwächter uns in die Freiheit, sprich Heimfahrt entliess. Bereits hier prognostizierte unser Navi eine Ankunftszeit von 15.00 Uhr was Stau am Gubrist bedeuten könnte.

Doch wir waren zuversichtlich, dass wir heute nirgends Stau’s zu befürchten hätten. Und so war es dann auch. Mit unserem braven Fiat-Ducato brummten wir immer etwas schneller als die LKW’s und mit etwa 110 km/h Richtung Norden. Nur Tankstellen-Stops, Mautstellen oder unsere persönlichen, zweckgebunden Halte konnten unsere Fahrt heimwärts unterbrechen.

Die Ankunftszeit zeigte schliesslich auf 1600 Uhr und korrigierte sich schlussendlich wegen dem Gubriststau auf 16.30 Uhr wo wir glücklich und zufrieden vor unserem Heim parkierten.

Auf den insgesamt 4‘159 km über x-Pässe und durch 10 Länder mussten wir weder einen Unfall noch eine Panne auf uns nehmen. Ausgenommen der Aeste von Olivenbäumen „streiften“ wir an keiner einzigen gefährlichen Situation vorbei. Dafür konnten wir viele ungewöhnliche Situationen wie die Durchfahrt von Tirana während der „Rushhours“ oder die Teils schlechten und engen aber romantischen Neben-Strassen in Griechenland erleben.


„Griechischer Wein“ – Udo Jürgens

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