Von der Perle der Adria zum Baron von Tirana in Albanien

Kaum auf dem Parkplatz des Hotels Baron in Tirana angekommen, begrüssen uns zwei freundliche Concierge in englisch. Sie wollen nicht etwa unser Gepäck übernehmen sondern einfach nur zeigen, wo und wie wir unseren Camper am Besten parken, ans Stromnetz anschliessen, wo die Duschen sind (im 2. Stock des Hotels) und zudem wo es Frischwasser habe.

Die Fahrt bis Ulcinj verlief ausser einem Tankstop und einem weiteren Grenzübertritt völlig problemlos. Kaum hatten wir die Abzweigung nach Shkoder hinter uns, waren Baustellen der übelsten Art zwischen Kehricht, Umleitungen, Steinbruch bis Strasse wegen Bauarbeiten auf unbestimmte Zeit geschlossen alles vorhanden. Dass damit Reifen- oder andere Pannen trotz vorsichtiger Fahrweise auf der 315 km Fahrstrecke fast normal war feststellbar.

Nachdem die Steinbruchstrasse durch einen Lastwagen und einen Löffelbagger gesperrt war und nur noch eine schmale Strasse links hoch in die Berge nach nirgendwo hinaufführte spukten gar alle unsere Navigationshilfen.

Ständig sprach er von Links- oder Rechtsabbiegen wo keine Strassen zu sehen waren oder sonstwelchen Blödsinn. Egentlich hätte man von Bar aus die D2-4 (Gelb) fahren können, doch da wo wir fuhren war auch auf der gedruckten Karte schlicht nichts eingezeichnet. Die als Rot und damit Hauptverbindung eingezeichte Route (40 km) war eben auf unbestimmte Zeit WEGEN ZU GESCHLOSSEN-PUNKT-AMEN.

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Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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