Ausverkauf unseres Trinkwassers?

Die bürgerliche Mehrheit hat am Montag im Zürcher Kantonsrat beschlossen, künftig auch private Investoren an der Wasserversorgung beteiligen zu lassen.

Der normalerweis gut informierte Schweizer Bürger hat vielleicht mitbekommen, dass in den USA die marode Infrastruktur (Strassen, Wasser, Elektro) mit Billionen von Dollars saniert werden sollte. Nur selbst dem vermeintlich reichen Amerika fehlt schlichtweg das notwendige Geld.

Die Teilprivatisierung der Wasserversorgung in Berlin brachte 1999 vorerst etwa 30 % teurere Gebühren welche den privaten Investoren grosse Gewinne brachten. Es lässt sich eben auch mit staatlich verordneten Gebühren viel Geld verdienen (Tricks mit Postauto Subventionen in der Schweiz). Ich jedenfalls möchte nicht noch höhere Steuern und Gebühren bezahlen, solange alle Gemeinden ihre Infrastruktur-Aufgaben in der Schweiz zur vollen Zufriedenheit der Kunden aufrecht erhalten.

Armin Meier
8312 Winterberg ZH

Ausschnitt im Tagi vom 15. Februar 2018

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