Zusammenfassung der Kosten von Diesel, Campinggebühren und sonstigen Auslagen

Unsere 50tägige Rundreise durch das schottische Hochland, Wales, Cornwall und den Osten des Vereinigten Königreiches (UK) führte uns mit dem Camper durch einsame Gegenden wo beispielsweise schon eine einzige Telefonkabine einen Ort ausmacht. In diesen Gegenden mit wenig Verkehr führte uns meist auf „Singel Traffic Routen“ wo es hiess, die Vorfahrtsregeln peinlich genau einzuhalten oder auch mal etwas zurück zu setzen.

Der talwärtsfahrende Fahrzeuglenker muss dem anderen immer den Vortritt lassen und auf den zahlreichen Ausweichbuchten (Passing Places) rechtzeitig anhalten und dem entgegenkommenden Fahrzeug möglichst durch Lichtzeichen ankündigen, dass er anhalten werde.

Überhaupt ist es wichtig, den Anderen grösszügig zu bevorteilen und beispielweise nicht einfach zu überholen, wenn er an einem „Passing Places“ angehalten hat. Dass mir dies ausgerechnet von einem Campingfahrzeug mit Schweizer Kontrollschildern passierte, war zwar ärgerlich für den Fehlbaren aber auch für den Entgegenkommenden.

Die Dieselpreise bewegten sich in Europa zwischen Euro 0.98 (Luxemburg) und GBP 1.38 in Cornwall. Insgesamt gaben wir umgerechnet Fr 700.- für die 5‘380 km aus. An Lebensmittelkosten benötigten wir Fr. 1‘100.- und für die Uebernachtskosten, Bahn- und Busfahrten sowie die Stadtbesichtigungen gaben wir Fr. 2‘700.- aus.

Die günstisten Campingplätze finden man in Luxemburg (Euro 15.- ) und die teuersten in Cornwal mit GBP 37.50) pro Person und Nacht. Die Preise der meisten Plätze im schottischen Hochland bewegten sich zwischen GBP 20.- bis GBP 25.- Pfund all Inklusive (ohne Strom zwischen GBP 2.- bis 5.- günstiger). Auf der Isles of Sky sollte man reservieren will man einen bestimmten Campingplatz benutzen.

Die Fährkosten (ADAC Preis) von Amsterdam bis New Castle betrugen in einer Luxuskabine nur Fr. 550.- dagegen zahlten wir im Hafen von Dover immerhin Fr. 135.- für die kurze Fahrt von 2 ½ Stunden nach Dünkirchen/F.

Es ist von Vorteil, wenn man 1 bis 2 Tage vorher die Fähre online bucht und bezahlt. Es genügt, wenn man am Hafen auf diese Online Buchung mündlich aufmerksam macht und dabei seine korrekte Pass oder ID-Kartennummer vorzeigen kann. Beispielsweise kostete die 0800 Uhr Online-Fähre mitsamt Fahrzeug lediglich Fr 89.- und nicht Fr. 135.- wie bei uns!

Wir genossen den Aufenthalt auf Campingplätzen sehr. Abends und am Morgen zum Aufstehen heizten wir den Camper entweder mit der eingebauten Fussbodenheizung oder dann mit der Trumatik E elektrisch. Unser Gasverbrauch hielt sich dabei in Grenzen. Wir benötigten damit lediglich etwa 5 kg Gas.

Es war herrlich, nach einem anstrengenden Tag sich noch bei Tageslicht die Spätausgabe von SRF einzuverleiben. Wir waren damit jederzeit über das Weltgeschehen und über das heisse Wetter in der Schweiz informiert. Klar dass wir meistens danach im noch warmen Camper herrlich schlafen konnten und bereits um 0600 Uhr ausgeruht aufstehen konnten.

Einmalmehr muss ich unseren Fiat-Camper, einem nur 2.12 Meter breiten und 6 Meter 52 langen Fahrzeug loben. Für nicht ganz schlanke Menschen kann es manchmal doch eng werden, weil man witterungsbedingt oft im Fahrzeug aufhält und nur wenig bei Sonne im Liegestuhl sich räkeln kann.

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Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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