Die letzten Kilometer von Luxemburg nach Winterberg ZH

Am Samstag. 10. Juni 2017 starteten wir unsere Reise nach Schottland und gestern Sonntag, 30. Juli 2017 nahmen wir die letzten 567 km von insgesamt 5‘380 km oder 3’343 mi unter die Räder und kehrten wohlbehalten nach Winterberg zurück.

Pünktlich um 0610 Uhr weckte uns ein vom Flugplatz Findel (LUX-AIRPORT) ein von Nordosten die Stadt überfliegenden Verkehrsflugzeuges. Wenn wir noch vor 0700 Uhr bereit sein wollen müssen wir uns sputen mit der Morgentoillette usw.

Um 0715 Uhr verlassen wir den Camping Kockelscheuer im Südwesten der Stadt und finden die A3 mit unserem Navi sofort. Heute Sonntag ist die Autobahn zu dieser frühen Stunde beinahe leer, als wir wie üblich mit etwa 110 km/h Richtung Metz fahren. Auf der Westroute über Strassburg und das Elsass (gebührenplichtig Euro 20.-) fahren wir über geschichtlich interressante Landschaften Richtung Mulhausen und Basel.

Beim Tanken stellen wir fest, dass offensichtlich unsere Kreditkarten mit dem Bildschirm an der Zapfsäule keine Verbindung aufnehmen kann. Mangels eines Kartenschlitzes platzieren wir unsere Karten einfach wie angegeben dafür auf dem vorgesehen Bildschirm, drehen und wenden die Karte auf alle Seiten bis wir den Geist aufgeben und mit 20 Euro-Scheinen unser Glück versuchten.

Damit sollten wir unser Heimatland erreichen und dort gibt es auch wieder Zapfsäulen mit den notwendigen Schlitzen für Kreditkarten. Übrigens, le clerc ist eine Einkaufskette mit eigenen Karten und mit diesen Karten funktionert der Bildschirm auch wunderbar. Nur mit unseren herkömmlichen Visa-Karten natürlich nicht.

Bei der Einreise in die Schweiz beim Zoll in Basel stockt der Verkehr und darnach läuft er zwar flüssig, doch für unsere Bedürfnisse viel hektischer als in den Ländern wie Schottland, Wales, England, Frankreich etc.

Kurz vor Zürich auf der Limmattalerstrecke geraten wir in einen Stau. Der Verkehr staut sich auf allen drei Spuren und Polizei und Sanität müssen sich mit Blaulicht durch den Verkehr schlängeln, weil die Rettungsgasse zwischen zweitem und drittem Fahrstreifen überhaupt nicht klappt. Auf dem mittleren Streifen liegt ein Motorrad auf der Fahrbahn und dem dritten Streifen wimmelt es nur so von Rettungkräften wie Polizei und Sanität.

Wie wir später aus der Presse erfahren, soll ein 54jähriger Motorradfahrer aus unbekannten Gründen gestürzt und bei der Mittelleitplanke vorgefunden worden sein. Er ist inzwischen verstorben. Die Kantonspolizei Zürich hat einen Zeugenaufruf veranlasst.

An den vergangenen 50 Reisetagen sahen wir keinen einzigen Unfall, erlebten vorwiegend viel Positives und selbstverständlich auch das Gegenteil. Etwas Glück gehört genau so zum Leben wie auch Pech und Pannen anzutreffen sind.

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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