Paignton – «Camping Alpin Grove» Chard-Forton /Devon UK

Heute Montag möchten wir ja Einkaufen, weshalb wir einen Lidl programmiert haben. Per Zufall fahren wir an einem Aldi vorbei und kommen zu unserem alt ehrwürdigen Campingplatz, wo wir 1974 12 Wochen auf einer Terrasse gestanden sind. Damals hiess er Camping Beverley Park und heute: Zwar noch genau gleich, nur den Begriff Park kann man streichen, denn heute ist hier alles überbaut was der Park hergab.
Schade, denn früher konnte man hier nur für 14 Tage stehen und nachher musste man seine Platz räumen. DAS WAREN NOCH ZEITEN!

Als wir am Strand von Torquay entlang Richtung Hafen fuhren bemerkten wir die vielen farbigen Strandhäuschen – genau wie früher. Hier kommen wir an einem Lidl vorbei, genau so integriert in einem grossen Einkaufszentrum mit Parkhaus; Also nichts für uns. Wären oder hätten wir doch nur bei Aldi mit dem grossen Parkplatz angehalten. Wir fuhren einfach vorbei!

Krampfhaft suchten wir die Strasse welche damals vom Hafen direkt zum „South Devon Technical College“ hinaufführte wo Namen wie «Casino», «Babbacombe» oder «Picadilliy Center» noch immer in unseren Ohren klingt. Heute als A379 führt sie uns hinaus aus der Stadt – mit einem noch nie gekannten Chaos. Da wollen doch Busse und LKW an zweireihig parkierten Fahrzeugen vorbei auch noch kreuzen. Unsere Augen würden NEIN sagen, unsere Ohren ebenfalls doch die «Cornwalesen» aus der Steinzeit schaffen auch dies. Vielleich dort ein Seitenspiegel weniger dafür ein Kratzer mehr- gibt wieder Arbeit!

Wir mit unserem schmalen Gefährt können uns überall durchschlängeln. Die Altersblase drückt – wir müssen weiter durch die schmalen Wege und von Hecken gesäumten hohlen Gassen mit 34 oder 50 mp/h mit voller Konzentration durchschlängel, bis uns ein leerer Parkplatz auf der Meeresseite einen herrlichen Blick auf den Kanal freigibt. Einen als Aermelkanal bezeichnete Schifffahrtstrecke wo ich auf der anderen Seite beim besten Willen kein Land sehen kann. Nur die Blase kann hier endgültig entleert werden.

Nach etwa 75 ml, die Uhr zeigt etwa 1200 Uhr haben wir genug und fahren dem erst besten Campingwegweiser nach und landen in einem neu überbauten Einfamilienhaus Quartier direkt in einem Vorgarten! Hier hilft nur noch der Rückwärtsgang und mit Heidy’s roter Fahne voraus bzw. hinter mir finden wir wieder einen Ausgang!

Zwar liegt auch der nächsten CP etwa 8 km hinter  uns – doch alles im Vorwärtsgang. In einem herrlich kühlen Waldcamping und einem von Schweizer Bergen verzauberten Campingwart finden wir für den Nachmittag unsere Ruhe und können uns für die Fahrt nach Dover – Dunkerque vorbereiten.

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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