Ade Swisscom – grüezi Sipcall und Init7!

swisscomHeute Dienstag, 31. Januar 2017 haben wir unsere 60-jährige Freundschaft mit Swisscom gekündigt. Anfänglich war sie die einzige Monopol-Gesellschaft mit der ferngesprochen, gefaxt oder telexiert werden konnte. Im Zuge der Privatisierung hatte die Firma Swisscom mit ihrer proprietären Technik viel von ihrer Kundenfreundlichkeit verloren und sucht nun auch an anderen Orten wie Television oder VOIP viel Geld zu verdienen. Auch ohne Telefonvermittlung (sprich aufwändige Zentralen) lässt sie die Kassen klingeln.

Sicher nicht zur Freude von UPC oder Kabelcom, denn auch diese grasen an anderen Orten wie dem Festnetzanschluss, Telefon oder „weiss nicht was“. Zwar zum Teil etwas unbeholfen und wenig erfolgreich wie zum bsp. die Erfahrung mit dem Festnetzanschluss unserer Nachbarn zeigt. Da muss dann schon mal wochenlang auf ein Funktionieren gewartet werden.

Die Firma Sipcall, ein Telefon-Provider mit offenen Techniken und Vorreiter von digitalen VOIP-Verbindungen hat beispielsweise meine Swisscom Nummer schon lange teilportiert (nur ausgehende Anrufe) und genau auf heute 1000 Uhr – mit dem Abschalttermin bei Swisscom – die Vollportierung übernommen.

Nur 1 1/2 Stunden später hat sie per Mail mitgeteilt, dass die Portierung erfolgreich durchgeführt worden sei, was ich mit Anrufen von meinem Handy bereits festgestellt habe. Natürlich geht auch eine Dankeschön an Swisscom weil auch sie sich an den vereinbarten Termin gehalten hat.

Dass sogar „freecall“ über die Landesgrenzen hinweg möglich ist beweist Sipcall mit einer eigenen, österreichischen Firma.

AB SOFORT müssen Schalterkunden der Post auch noch die Gebühren von Swisscom-Rechnungen selber berappen. „GAAT’s NA?“.

Liebe Swisscom – so geht es in der Eu: Ab dem 15. Juni 2017 können alle Europäer in der EU ohne Roaminggebühren reisen.

Die europäischen Telekom-Unternehmen können sich aber für die Auslandsnutzung ihren Kunden gegenseitig Kosten in Rechnung stellen. Dafür gibt es Obergrenzen von 3,2 Cent pro Minute für Anrufe und 1 Cent für SMS. Für Datenvolumen sinken diese Grenzen schrittweise von zunächst 7,70 Euro pro Gigabyte und schliesslich ab dem 1. Januar 2022 auf 2,50 Euro pro Gigabyte. Diese Kostendeckel liegen nach maltesischen Angaben etwa 90 Prozent unter den aktuellen Kosten.

dont bring me down – electric light orchestra

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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