Schnappfinger, Triggerfinger oder „Tendovaginitis stenosans“

Als Schnappfinger bezeichnet man eine Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis stenosans) im Bereich der Beugesehnen der Hand. Andere Bezeichnungen sind „schnellender Finger“ (lat. Digitus saltans), Triggerfinger und Ringbandstenose.

beugesehne21Durch knötchenartige Verdickung kann die Beugesehne nicht mehr frei gleiten. Das behindert das Beugen oder Strecken des betroffenen Fingers.

Um den Schnappfinger zu operieren ist meist nur eine lokale Betäubung notwendig. Der Chirurg setzt einen kleinen Hautschnitt und spaltet dann das erste Ringband am betroffenen Finger in Längsachse. Des Weiteren wird er bei Bedarf entzündete Sehnengleitgewebe entfernen.

schnappfingerDie häufigste Komplikation bei der chirurgischen Schnappfinger-Operation ist, dass das benachbarte Gefäss-Nerven-Bündel verletzt wird. Besonders aufpassen muss der Chirurg auf den oberflächlichen Ast des Radialisnervs (Ramus superficialis nervi radials).

Um Verwachsungen zu vermeiden sollten leichte Übungen zur Mobilisierung des operierten Fingers bald nach dem Eingriff begonnen werden.

Im Anfangsstadium einer Sehnenscheidenentzündung kann das komplette Ruhigstellen der Sehne mittels einer Schiene die entzündungsbedingte Schwellung möglicherweise behoben werden. Die Entzündung schwillt ab und verschwindet wieder.

angels2PS: Kurz vor der Operation entdecke ich an den neuen Jeans eine mehr als flüssige Etikette.

Nämlich völlig überflüssig für alle die sie länger als 47 Jahre kennen – also auch für mich – MEIN ENGEL!


Leonard Cohen – The Window

Über muck

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1 Antwort zu Schnappfinger, Triggerfinger oder „Tendovaginitis stenosans“

  1. Armin sagt:

    Ärzte verschreiben Novalgin oft zu schnell

    Das Schmerzmittel Novalgin kann lebensgefährliche Nebenwirkungen auslösen. Kritiker warnen deshalb davor, es voreilig zu verschreiben.

    Zugelassen ist Novalgin nur dann, wenn andere Mittel nicht helfen. Es kann sogar das Knochenmark angreifen. In der unabhängigen Zeitschrift «Pharma-Kritik» warnt der Herausgeber Etzel Gysling davor: «Viele Ärzte geben Novalgin voreilig.»

    In vielen Ländern ist Novalgin sogar verboten.

    Gysling: «Es gibt besser verträgliche Mittel»

    Warum verschreibt dann ausgerechnet eine operierende Aerztin des KSW Novalgin einem hiesigen Patienten obwohl der Sachverhalt der Gefährdung seit Jahren bekannt ist?

    PS: Lies bitte auch Organisierte Kriminalität und tödliche Medizin von Professor Peter C. Gøtzsche!

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