Poznan/Polen nach Leipzig/DE

Kurz nach 0700 Uhr verlassen wir den Stadtcamping Malta und fahren im Montagmorgenverkehr auf der Nord-Westumfahrung von Poznan Richtung Autobahn E30/A2. Die 171 km auf der mehrspurigen guten Autobahn zwischen Poznan/Polen und der Grenze bei Swiecko/Pol zahlten wir für den Ticket-Transport „alleine“ Zloty 36.- (etwa Fr, 9.-).

Der Grenzübergang zu Deutschland gestaltete sich für uns völlig problemlos. Zweispurig konnten wir die Grenze ohne anzuhalten passieren. Die Beamten an der Grenze hatten sich entweder versteckt oder waren vom Wochenende noch gar nicht zurück. Oder vielleicht im „Blauen Wunder“ auf einer Autobahnausfahrt unterwegs Richtung Warschau.

Blaues Wunder deshalb, weil wir aus sehr grosser Distanz (etwa 10 km) ein blaues Licht sahen welches stets Näher kam. Schliesslich entpuppte es sich als Kolonne von Polizei-Fahrzeugen mit sicherlich 100 Fahrzeugen. Wir stellen fest; Polen hat Polizeifahrzeuge und hoffentlich auch Polizisten, nur sieht man die nicht weil sie gerade auf einer leeren Autobahn unterwegs in ihre Hauptstadt sind?

Weiter ging unsere Reise auf der E30 genau in westlicher Richtung südlich an Berlin vorbei bis zur Verzweigung derE30 mit der genau südwärts laufenden E51/A9 Höhe Potsdam. Unser Ziel war, die gesamte Heimfahrt von etwa 1‘200 km zu halbieren und nach Leipzig deshalb eine Uebernachtung zu suchen.
Schliesslich entschieden wir uns die AB bei der Ausfahrt Leipzig West (Nr. 17) zu verlassen und den Camping am Kulkwitzer See auf zu suchen. Dieser soll ruhig gelegen und ein richtiger Familienplatz sein.

Nur die Zufahrt hatte es in sich, denn genau dort –wo wir abbiegen sollten – war eine vorangekündigte Baustelle. Das Navi führte uns danach in eine Spielstrasse eines Einfamilienhaus Quartiers und danach direkt in die mit Fahrverbot belegte Strasse zurück. Weil hier die Arbeit ruhte fuhren wir einfach diese Strasse wieder zurück bis wir 3 Männer sahen – es könnten Vermesser gewesen sein – die uns nach kurzer Beratung den Vorschlag machten die Baustelle grossräumig zu umfahren.

Der angegebene Weg war ein voller Treffer und nach etwa dreiviertel Stunden standen wir vor dem Camping am Kulkwitzer See.

Kurzentschlossen stellten wir unseren Camper neben einem einheimischen „Grossvater“ und schnell wollte dieser wissen wohin unsere Reise führe. Als wir ihm von 10 Ländern und von 6‘000 km berichteten verfiel er in seine für uns schwer verständlichen sächsischen Dialekt.

Später entschuldigte sich der Grossvater mehrmals, weil am Abend der ganze Platz grillierte und uns damit auch. Während dieser Phase versteckten wir uns hinter dem Camper damit er in Ruhe mit Enkelin, Tochter und Sohn wie üblich hier bei 32 ° und Abendrot die Grillparty abhalten konnte.

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Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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