Die Stadt Poznan in Polen

Im westlichen Teil des Landes am Fluss „Warthe“ liegt die Stadt Poznan (deutsch Posen) als fünftgrösste Stadt von Polen mit etwa 600‘000 Einwohnern. Sie ist bekannt als Zentrum von Industrie, Handel und Forschung.

Im Polenfeldzug besetzte am 10. September 1939 die Wehrmacht Posen welche zur Hauptstadt des neugeschaffenen „Reichsgaus Wartheland“ erklärt wurde. Anfangs September 1939 wurde die einheimische Bevölkerung systematischem Terror ausgesetzt wie Exekutionen, Massenverhaftungen usw.

In der ersten Phase des 2. Weltkrieges wurden polnische Wissenschaftler, Angehörige der Intelligenz und Teilnehmer des Aufstands von 1918/1919 die Opfer, die im Fort VII in Posen den Tod fanden; insgesamt wurden dort zwischen Oktober 1939 und Februar 1945 ca. 20‘000 Menschen ermordet.

Posen wurde Ende des Krieges durch die Rote Armee von den Nazis zurückerobert und einzig im Juni 1956 entwickelte sich aus Streiks der Arbeiter in der Stadt der folgenreiche Posener Aufstand, den am 28./29. Juni die eigene Polnische Volksarmee blutig niederschlug.

Sehenswert sind in der Altstadt das Alten Rathaus (wieder aufgebaut), die Kathedrale auf der Dominsel, das Jesuiten Kollegium von 1571 sowie die Alte Oper. Weiter die Festung Posen, ursprünglich aus 18 ringförmig um die polnische Stadt liegende Aussenforts mit Zwischenwerken und die als „Kernwerk“ bezeichneten Zitadelle, die auf einer die Stadt beherrschenden Anhöhe liegt. Sie wurde im 19. und frühen 20. Jahrhundert errichtet und war das drittgrößte Festungssystem dieser Art in ganz Europa.

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