Frederikshavn/DK – Oslo/Norwegen

Faere-FrederikshavnHeute Morgen verlassen wir den Nordstrandcamping in Frederikshavn um 07.45 Uhr und werfen den elektronischen Schlüssel einfach in den Briefkasten. Es ist offensichtlich üblich, dass auch bei einem Luxus Camping niemand eine halbe Stunde früher aufsteht damit die Reisegäste die Fähre der Stena-Line nach Norwegen erreichen.

HeidyDer gestrige Tag war mehr als trüb und am Nachmittag war meisten Regen angesagt. Also nicht wie 1974 als in Jütland der ganze Juni ein Hitzemonat war. Wir waren jung und taten es den Einheimisch in Sachen Kleidervorschriften gleich.

Dabei war es üblich, auch am Textilstrand nackt zu liegen oder beim Konzert mit einem Monokine zu stolzieren. Noch heute sehe ich die Kopenhagener Banker wie sie mit Anzug über Mittag im Park der Meerjungfrau sich einfach all ihrer Kleider entledigten und nach einer geraumen Weile wieder verschwunden waren. Mitsamt ihren Kravatten.

Es ist bereits 09.30 Uhr als das Schiff der StenaLine sich langsam im Hafen drehte und danach seine Fahrt über den Kategat nach Norwegen mit 35km/h aufnahm. Wir hatten in der Cafeteria einen Hintergrundplatz eingenommen und konnten so die zirkulierden Menschen gut beobachten.

Fazit: zwischen den wenigen Gästen mit einem normalen Körperbau sind die meisten Fettleibig. Keiner dieser fettleibigen und unförmigen Typen möchte ich heute noch nackt sehen. Nur gut, dass die nackte Zeit wie in den 1970 Jahren vorbei ist!

Die Zollbeamten taten sich bei der Einreise in das EFTA-Land Norwegen schwer. Unsere Kolonne wollte und wollte nicht kürzer werden. Ist auch logisch, denn von drei Spuren war die eine für verzollte Waren vorgesehen und die mittlere mit allerlei Tafeln versperrt. Für uns machten drei Fahrzeuge vor uns eine Kontrolle notwendig. Warum?

Als die Zöllnerin uns schliesslich ausgiebige Befragte nach dem woher und wohin und alleine dafür viel Zeit in Anspruch nahm informierte ich sie knapp und bündig mit meinem holprigen englisch: „We are old Peaple and wir drinking NO ALCOHOL, NO DRUG’s, NO SEX“ mit dem Zusatz „TODAY“ was sie zu einem Schmunzeln bewegte. Grüezi Norwegen!

Schon sind wir mit rechts, links und nochmals zwei mal rechts bereits auf dem Ring 1 Richtung Drammen und stehen im Feierabendverkehr von Oslo nach dem Siolyst Marina Stellplatz wo wir die letzten NOK 300 .- dem Camping Wart weitergeben.

Über muck

Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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