Abba mit Agnetha Fältskog, Björn Ulvaeus sowie Anni-Frid Lyngstad und Benny Andersson

ABBA war von 1972 bis 1982 eine ausserts populäre, schwedische Popgruppe. Sie bestand aus den beiden Paaren Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus (1950/1945) sowie Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad (1947/1945). Ihren internationalen Durchbruch feierten sie beim Eurovision Song Contest 1974 mit dem Sieg ihres Titels Waterloo.

Insbesondere in Europa und Australien sowie später auch in Lateinamerika und Japan waren sie sehr erfolgreich. Vor allem in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre galten ABBA – wegen der aufwändigen und ausgefeilten Musikproduktionen – als Mitbegründer einer neuen internationalen Popmusik. 1982 beendeten die Gruppenmitglieder ihre musikalische Zusammenarbeit aufgrund privater Differenzen.

ABBA

Zur Eröffnungsparty des MammaMia getauften Restaurants unweit des Abba Museums Djurgården in Stockholm kamen die vier Musiker getrennt und liessen sich zunächst auch nicht zusammen fotografieren. Auf der offiziellen Facebook-Homepage der Band wurde in der Nacht zum Freitag dann doch noch zumindest ein Foto veröffentlicht, auf dem die Vier gemeinsam zu sehen sind – sehr zur Freude der Fans.

Als einziger aus dem Quartett hat Ulvaeus aktiv an der Gestaltung des 5000-Quadratmeter-Museums im Stockholmer Djurgården mitgewirkt – und auch eine Menge Geld investiert. Fans können dort zum Beispiel von Dienstag an zu den Klängen des Abba-Welthits „Dancing Queen“ tanzen. Oder zu den Klassikern mitsingen – auf einer Bühne umgeben von den Original-Abbas in 3D als lebensgroße Hologramm-Figuren.

Und in einem Raum, der dem Song „Ring, Ring“ gewidmet ist, steht ein Telefon aus den siebziger Jahren. Nur vier Menschen kennen die Nummer – die Abba-Mitglieder Agnetha Fältskog, Anni-Frid Lyngstad, Benny Andersson und Björn Ulvaeus. Künftig wird ab und zu einer von ihnen die Nummer wählen und mit Museumsbesuchern sprechen, die zufällig gerade da sind.

„Das war Fridas Idee und deshalb wird sie sicher auch anrufen“, sagt die Museumskuratorin Ingmarie Halling. „Wir möchten einfach, dass Sie das Gefühl erleben, das fünfte Mitglied von Abba zu sein“: Die Museumsmacher der weltberühmten Band locken so die Fans in die schwedische Hauptstadt Stockholm.

Im Abba-Ausstellungshaus – welches nächsten Dienstag eröffnet wird – werden mit Plateauschuhen und ähnlichen bunten Stücken sowie mit ein wenig Technik-Zauber die Pop-Legenden zu neuem Leben erweckt. Die grosse Frage lautet nun natürlich: Führt die Wiederbelebung sogar zu neuer gemeinsamer Musik?

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Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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