Lazise – Venedig – Triest

Nach dem Morgenessen und dem üblichen Primborium verlassen wir um 0840 den Camping in Lazise um direkt auf die Autobahn E4/A4 Mailand – Venedig – Triest südwärts bzw. ostwärts zu fahren.

Die Morgensonne steht tief weswegen es sinnvoll ist mit Sonnenbrille in den Sonntag zu schauen. Die durchgehend dreispurige Autobahn weist nur wenig Verkehr auf. Die Augenlieder hängen schwer über dem A-Apfel, man könnte jeden Moment den üblichen Sonntagmorgen-Schlaf fortsetzen.

Auch Heidy hat die letzte Nacht tief geschlafen. Es scheint als würde sie auf dem Beifahrersitz weiter ihrer Ruhe nachgehen. Jedenfalls ist unsere Kommunikation bereits am Schlafen.

Bei Venedig bin ich In Gedanken mit meinem Gondoliero im Gespräch und tuckere mit etwa 110 km/h einfach weiter nach Triest.

Slowenien naht und wir dürfen an der letzten Zahlstelle doch noch den Italienern die Euro 21.- ab dem Gardasee mit der Karte virtuell abliefern.

Ohne weitere Kontrolle sind wir bereits drin wo Heidy einem unfreundlichen Tankwart Euro 1.12 pro Liter Diesel ebenfalls virtuell abliefern muss. Ein Dankeschön kommt von IHR über die Kasse hinweg damit auch er noch seinen gemütlichen Sonntagmorgenschlaf fortsetzten kann.

Auf etwa 500 müM geht es nun im slowenischen Hinterland auf romantischen Landstrassen Richtung Rijeka dem neuen EU-Land Kroatien zu. Nach einer weiteren Grenzkontrolle – dieses Mal durch die einheimischen Kroaten – haben wir wenig später um etwa 1300 Uhr pünktlich erreicht.

Der ehemalige Campingplatz und heute als ADAC-Stellplatz angepriesene Übernachtungsplatz bei Rupa entpuppt sich neu als Altersheim.

Auf Heidy’s Frage ob wir gleichwohl mit unserem Camper in ihrem Hof übernachten dürften antworten sie mit einem «freundlichen Ja». Eine Eintrittsanmeldung sei nicht notwendig, falls wir selbst kochen würden! Wir sind anscheinend doch am richtigen Ort angelangt wollen aber noch nicht bleiben?

Die folgende Nacht blitzt und donnert es gewaltig als gehe die Welt unter. Die ganze Nacht ist Starkregen angesagt und wir sind froh als der Morgen naht. Noch einmal haben wir überlebt. Glück gehabt, es ist doch noch etwas zu früh für uns trotz Uebernachtung im Garten des Altersheim.

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Senior Projektleiter mit Freude am Sport
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